Die 10 besten Begleitpflanzen für Tomaten
Für besseren Geschmack, mehr Ertrag und natürliche Schädlingsabwehr
Inhaltsverzeichnis
Tomate: Diese 10 Begleitpflanzen fördern Wachstum und Geschmack, halten Schädlinge fern, sparen Platz und locken Bestäuber an – für einen gesunden Garten.
Basilikum: aromatischer Partner
Basilikum ist mehr als Küchenkraut: Neben Tomaten hält es Fliegen und Mücken fern, lockt Bestäuber an und fördert Aroma, Platznutzung und Vielfalt.
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Mischkultur im GemüsegartenStudentenblumen: farbenfroher Schutz gegen Schädlinge
Studentenblumen sind dafür bekannt, Nematoden abzuwehren – mikroskopisch kleine Bodenschädlinge, die Tomatenwurzeln befallen. Ihre Wurzeln produzieren einen Stoff, der für bestimmte Nematoden und andere unterirdische Parasiten giftig ist. Zwischen Tomaten gepflanzt, bilden sie eine schützende Barriere und bringen zugleich Farbe ins Beet.
Die farbenfrohen Blüten locken außerdem nützliche Bestäuber an, etwa Bienen, aber auch Marienkäfer und Schwebfliegen, die sich von Blattläusen und anderen kleinen Schädlingen ernähren. Ihre intensiven Düfte überdecken hingegen den Geruch der Tomaten und halten Blattläuse sowie Weiße Fliegen fern.

Möhren: gute Mischkultur für den Boden
Möhren neben Tomaten zu pflanzen, kann beiden Pflanzen zugutekommen. Mit ihren tiefen Wurzeln helfen Möhren, den Boden aufzulockern und zu belüften. Davon profitieren Tomaten, da ihre Wurzeln leichter eindringen und dadurch besser Zugang zu Wasser und Nährstoffen erhalten.
Die Möhren profitieren ihrerseits vom Schatten der Tomaten und nutzen den verfügbaren Raum ergänzend. Diese Kombination ermöglicht eine optimale Nutzung der Fläche im Gemüsegarten.
Außerdem kann der Geruch der Tomaten Möhrenfliegen davon abhalten, sich zu nähern. Diese Mischkultur fördert somit ein gesundes Wachstum beider Kulturen.
Abschließend wird oft berichtet, dass der Anbau von Möhren und Tomaten nebeneinander den Geschmack beider verbessern kann, auch wenn dies von den Anbaubedingungen, der Bodenart und dem Klima abhängen kann.

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Permakultur: Pflanzengilde anlegenKopfsalat: effektive Zwischenkultur
Kopfsalat kann als Zwischenkultur zwischen Tomatenpflanzen gesetzt werden. Er profitiert vom Halbschatten der Tomaten, der ihn besonders im Sommer vor direkter Sonne schützen kann. Dadurch schießt der Kopfsalat weniger schnell.
Die Kombination aus hohen Pflanzen (Tomaten) und niedrigen Pflanzen (Kopfsalat) nutzt den vertikalen und horizontalen Platz im Garten besser. So wird der verfügbare Raum optimal genutzt und Unkräutern bleibt wenig Platz.
Außerdem wird die Wasserverdunstung durch die Sonne durch den Schatten der Tomaten und die Abdeckung der Salate gebremst (Mulch nicht vergessen!). So entsteht ein schöner, widerstandsfähiger Gemüsegarten.

Petersilie: Nachbar, der Nützlinge anzieht
Ein weiteres interessantes Küchen- und Würzkraut ist Petersilie. Sie ist auch eine ausgezeichnete Begleitpflanze für Tomaten. Petersilie lockt bestimmte Nützlinge an, etwa Bienen und Schmetterlinge, die für die Bestäubung von Tomaten und anderen Gartenpflanzen wichtig sind.
Umgekehrt kann sie helfen, bestimmte Schädlinge fernzuhalten, die Tomaten befallen, dank ihrer ätherischen Öle und ihres starken Duftes.
Außerdem kann Petersilie wie Basilikum dazu beitragen, den Geschmack benachbarter Tomaten zu verbessern. Obwohl die wissenschaftlichen Belege begrenzt sind, bestätigen viele Gärtner diese geschmackliche Verbesserung.
Da Petersilie relativ klein bleibt, nimmt sie zwischen den Tomaten wenig Platz ein und ermöglicht so eine optimale Nutzung der Gartenfläche.

Schnittlauch: mehr Geschmack und Gesundheit für Tomaten
Schnittlauch kann laut vielen Gärtnern den Geschmack von Tomaten verbessern, wenn er in ihrer Nähe gepflanzt wird.
Dank seiner Schwefelverbindungen scheint Schnittlauch außerdem bestimmte Schädlinge wie Blattläuse abzuwehren und sogar Pilzkrankheiten vorzubeugen. Besonders wirksam ist er gegen die Kraut- und Braunfäule, die Tomaten befallen kann.
Seine Blüten sind für Bienen und andere Bestäuber attraktiv und fördern die Bestäubung von Tomaten und anderen Kulturen im Garten.
Schnittlauch ist klein, findet zwischen Tomatenpflanzen Platz und reichert den Boden an, wenn er sich im Herbst zersetzt.

Knoblauch: natürlicher Schutz vor Krankheiten
Knoblauch ist bekannt für … seinen Duft! Tatsächlich verströmt er einen starken Geruch, der viele Schädlinge und sogar einige kleine Tiere vertreiben kann. Besonders wirksam ist er gegen Blattläuse, Kohlwürmer und andere Parasiten, die Tomaten schädigen können.
Doch das ist nicht sein einziger Vorteil. Knoblauch besitzt natürliche, pilzhemmende Eigenschaften, die helfen können, Krankheiten bei Tomaten wie die gefürchtete Kraut- und Braunfäule zu verhindern.
Manche Gärtner berichten, dass Knoblauch Wachstum und Vitalität von Tomatenpflanzen fördern kann – vermutlich dank seiner pilzhemmenden und antibakteriellen Eigenschaften, die den Gemüsegarten länger gesund halten.

Zwergbohne: gesunder Genuss
Zwergbohnen können wie alle Hülsenfrüchte dank einer Symbiose mit Rhizobiumbakterien in ihren Wurzeln Luftstickstoff im Boden binden. Dieser Stickstoff steht anschließend Tomaten zur Verfügung und fördert ihr Wachstum und ihren Ertrag.
Außerdem lockern die Wurzeln der Zwergbohnen den Boden und verbessern seine Struktur. Das erleichtert Tomaten die Bewurzelung und Nährstoffaufnahme.
Zwergbohnen mit ihrer kompakten Wuchsform lassen sich zwischen Tomatenpflanzen anbauen. So wird der Platz im Gemüsegarten optimal genutzt und die Verdunstung der Bodenfeuchtigkeit begrenzt.

Spargel: langfristige Partnerschaft
Zwischen Spargel und Tomaten besteht eine echte Liebesbeziehung. Tomaten vertreiben durch natürliche flüchtige Verbindungen Spargelkäfer, einen häufigen Spargelschädling. Umgekehrt halten Spargelpflanzen einige Tomatenschädlinge, insbesondere Nematoden, fern – dank spezieller Stoffe, die ihre Wurzeln freisetzen.
Tomaten und Spargel bleiben dadurch gesünder, was Wachstum und Ertrag fördert. Außerdem verbessert Spargel mit seinem tiefen Wurzelsystem die Bodenstruktur, indem er den Boden belüftet und das Eindringen von Wasser und Nährstoffen erleichtert – auch zum Vorteil der Tomaten.
Spargel ist eine mehrjährige Kultur mit langer Dormanz, Tomaten hingegen sind einjährig. Ihre Kombination ermöglicht eine effiziente ganzjährige Nutzung des Platzes. Tomaten können angebaut und geerntet werden, während der Spargel in Dormanz ist, sodass der Platz im Garten optimal genutzt wird.

Zwiebeln: Schutz vor Schädlingen
Zwiebeln halten Tomatenschädlinge fern, mindern Nematoden- und Pilzkrankheiten. Sie brauchen wenig Platz, aber Sonne: zwischen Tomaten pflanzen.
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