Permakultur: Pflanzengilde anlegen
Für mehr Fülle, Resilienz und Biodiversität
Inhaltsverzeichnis
Permakultur boomt: Pflanzen wachsen in der Natur nicht allein. Entdecken Sie Pflanzengilden und Tipps für gute Mischkultur, Ernten und wenig Arbeit.
Was ist eine Pflanzengilde?
Im Mittelalter entstanden, waren Gilden gegenseitige Hilfsvereinigungen von Händlern, Handwerkern oder Bürgern, deren Zusammenarbeit ihnen ermöglichte, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. In der Permakultur geht es darum, Ökosysteme nachzubilden, in denen sich Pflanzen in einer vielfältigen Umgebung harmonisch entwickeln können. Gilden sind hier Gemeinschaften nützlicher Pflanzen. Alle Bestandteile des geschaffenen Ökosystems erfüllen eine oder mehrere Funktionen, die sich gegenseitig unterstützen und ergänzen. So entsteht eine harmonische Gemeinschaft, ein stabiles Zusammenleben, von dem der Gärtner profitiert und bei dem der Garten gemulcht, der Boden gedüngt, Schädlinge kontrolliert, Bestäuber angelockt und Nährstoffe gesammelt werden.
In diesem idealerweise selbstversorgenden Mischkultursystem „arbeiten“ Bäume, Sträucher, Pflanzen, Insekten und Kleintiere zusammen, um Produktivität, Gesundheit und langfristige Stabilität des gesamten Systems zu sichern.
→ Beachten Sie, dass die botanische Disziplin, die Pflanzengemeinschaften und ihre Beziehung zur Umwelt untersucht, Pflanzensoziologie heißt.
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- Pflanzengemeinschaften anzulegen, schafft ein Gleichgewicht im Garten. Jede Pflanze trägt etwas zu den anderen und zum Ganzen bei – für mehr Fruchtbarkeit.
- Ob Nahrungsgarten, Waldgarten, Gemüsegarten oder Obsthecke: Pflanzengemeinschaften liefern Nahrung, zugleich teilen wir diesen Lebensraum mit anderen nützlichen Lebewesen wie Vögeln, Insekten und manchen Säugetieren.
- Wer Pflanzen nach ihrem gegenseitigen Nutzen kombiniert, reduziert auch den Pflegeaufwand. Bei der Pflanzung ist dieses Ökosystem noch unreif. Gießen, Jäten, Rückschnitt und Mulchen sind zunächst nötig, doch später werden Pflanzen und Gemeinschaft selbstständig.
- Bei Problemen wie Klima, Parasitenbefall oder Krankheiten entwickelt das System Widerstandskraft und der Garten kann sich besser schützen und erholen.
- Neben der Vermeidung von CO2-Emissionen durch den Transport angebauter und vor Ort verzehrter Lebensmittel binden Pflanzen beim Wachstum CO2 und wirken so dem Klimawandel entgegen.

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Pflanzengilde: wichtigste Erfolgsfaktoren
Besonderheiten von Garten und Boden kennen
Nehmen Sie sich zunächst Zeit, Ihren Garten, den Boden und den Standort kennenzulernen sowie die vorherrschenden Winde, denen er ausgesetzt ist. Auch auf kleiner Fläche lassen sich solche Pflanzengilden anlegen, indem Sie kleinwüchsige Gehölze und selbstfruchtbare Pflanzen bevorzugen, die den Vorteil haben, mit nur einer Pflanze Ernten zu liefern.
Wählen Sie Pflanzen mit ähnlichem Wasser- und Bodenbedarf sowie mehr oder weniger tiefen und ausgebreiteten Wurzelsystemen, damit sie nicht miteinander konkurrieren.
Bedarf und Art der Pflanzengilde festlegen
Überlegen Sie anschließend, welche Wünsche und Bedürfnisse Sie haben: Möchten Sie eher eine Gemüse-Pflanzengilde, eine Obsthecke oder einen essbaren Wald anlegen? Definieren Sie, was Sie ernten und somit verzehren möchten (Gemüse, Obst, Beeren …) und in welcher Menge.
Verschiedene Schichten anlegen
In der Permakultur ahmt der Raum, in dem Pflanzengilden angelegt werden, die Funktionsweise natürlicher Ökosysteme nach. Besonders in Waldgärten oder essbaren Wäldern sind die Pflanzen in verschiedenen Stufen angeordnet, wobei alles essbar ist oder eine Funktion für die Pflanzengemeinschaft erfüllt:
- die Baumschicht mit hochstämmigen Bäumen
- die Strauchschicht mit den größten Sträuchern
- die Buschschicht mit kleineren Sträuchern
- die Krautschicht mit Bodendeckern
Pflanzengilde: die verschiedenen Bestandteile
Pflanzengemeinschaften orientieren sich meist an einer Leitpflanze, die höher wächst als die anderen und von weiteren Pflanzen in einer sogenannten Pflanzengemeinschaft begleitet wird.
Damit diese Pflanzengemeinschaften gut funktionieren, sollten Sie möglichst Pflanzen kombinieren, die folgende Funktionen erfüllen:
Nahrungspflanzen
Bei der Anlage einer Pflanzengemeinschaft geht es darum, den Nutzen für Gesundheit und Ernährung zu maximieren. Um eine große Vielfalt an Lebensmitteln ernten zu können, muss man eine große Vielfalt an Nahrungspflanzen anbauen. Dazu gehören Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kräuter, Beeren und Nüsse. Weitere Bedürfnisse können mit Heilpflanzen, Baumaterialien, nützlichen Fasern und vielem mehr gedeckt werden.
Düngende Pflanzen
Alle Pflanzen benötigen Nährstoffe zum Wachsen. Stickstoff gehört zu den wichtigsten Nährstoffen für ihr Wachstum. Eine einfache Möglichkeit, Stickstoff in den Boden einzubringen, ist der Anbau stickstoffbindender Pflanzen. Ihre Besonderheit und ihr Nutzen für Gärtner liegen in den Knöllchen an ihrem Wurzelsystem. Diese Auswüchse leben in Symbiose mit Bakterien und können Luftstickstoff umwandeln. Die Pflanze liefert den Bakterien Kohlenstoff, die Bakterien versorgen die Pflanze mit Stickstoff. Dieser Stickstoff kann von den Wurzeln gebunden und genutzt, aber auch wieder an den Boden abgegeben werden. Die Blätter und andere organische Bestandteile dieser Pflanzen können außerdem als Mulch verwendet oder dem Kompost beigegeben werden, um dessen Stickstoffgehalt zu erhöhen.
Zu den stickstoffbindenden Pflanzen gehören Hülsenfrüchte oder Schmetterlingsblütler, etwa Bohne, Erbse, Erdnuss, Süßholz und Gründüngung wie Klee, Luzerne, blauer und gelber Bastardindigo sowie Lupinen. Am Ende ihres Lebenszyklus werden sie gemäht und an Ort und Stelle zersetzt, sodass der entstehende organische Stickstoff mineralisiert wird und wieder in den Boden gelangt.Auch stickstoffbindende Bäume können gepflanzt werden, etwa die Gewöhnliche Scheinakazie (Robinia pseudoacacia), die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), der Chinesische Surenbaum (Toona sinensis), die Persimone (Diospyros virginiana) und die Rotbuche (Fagus sylvatica). Bei den Sträuchern finden sich der Gewöhnliche Bastardindigo (Amorpha fruticosa), der Gewöhnliche Erbsenstrauch (Caragana arborescens), Ölweiden (E. angustifolia, Schmalblättrige Ölweide, Vielblumige Ölweide) und der Sanddorn (Hippophae rhamnoides männlich und weiblich).
→ Erfahren Sie in unserem Artikel, wie Sie den Boden im Gemüsegarten mit Hülsenfrüchten verbessern
Bodenlockernde Pflanzen
Tiefwurzelnde Pflanzen wie Bäume dringen tief in den Boden ein und bringen Mineralien an die Oberfläche (wie ein Bergmann). Diese tiefwurzelnden Bäume lockern den Boden hervorragend auf und ermöglichen, dass Luft und Wasser leichter aufgenommen werden. Einige „Grabepflanzen“ bilden auch Knollen oder Wurzelgemüse: Möhre, Rote Bete, Zier-Süßkartoffel, Maniok und Yamswurzel. Im Garten können auch Insekten und Tiere den Boden aufgraben, etwa Ameisen, Würmer, Maulwürfe und Käfer.
Bodendecker
Bodendecker schützen den Boden vor intensiver Sonne, helfen, Feuchtigkeit zu halten, und verhindern das Wachstum von „Unkraut“. Es gibt viele essbare Bodendecker wie Kürbis, Gurke, Zier-Süßkartoffel, Erdbeere und alles, was am Boden wächst. Auch Mulch ist eine Form des Bodenschutzes und kann aus vielen organischen Materialien wie Grasschnitt, Blättern und Holzschnitzeln bestehen.
Kletterpflanzen
Kletterpflanzen maximieren den Nahrungsertrag, indem sie den vertikalen Raum nutzen, und sind besonders bei begrenzter Bodenfläche nützlich. Dazu gehören Stangenbohnen, Gurken, Luffa cylindrica oder Luffagurke sowie fruchttragende Kletterpflanzen wie Weinrebe, Kiwi und Fleischfarbene Passionsblume.
Luftige Struktur- und Stützpflanzen
Sie spenden Schatten und schützen vor Wind. Diese festen, vertikalen Elemente dienen zugleich als natürliche Rankhilfen für Kletterpflanzen und nutzen den verfügbaren Raum optimal. Als Stützen eignen sich Bäume, aufrecht wachsende Sträucher sowie Stängel von Mais oder Sonnenblume. Wählen Sie einfach die passende Stütze für die jeweilige Kletterpflanze.
Anlockende und schützende Pflanzen
Um die gesamte Pflanzengemeinschaft vor Schadinsekten zu schützen, sind repellent wirkende Pflanzen sehr hilfreich. Balsamkraut, Basilikum, Zwiebel, Schnittlauch, Melisse und viele weitere Kräuter können helfen, Insekten fernzuhalten. Auch natürliche Feinde können bei der Schädlingskontrolle in einer Pflanzengemeinschaft sehr nützlich sein. Bestimmte bienenfreundliche und bestäubende Pflanzen locken diese Nützlinge an und schützen ihre Nachbarpflanzen. Locken Sie außerdem nützliche Tiere und Insekten wie Vögel, Amphibien, Eidechsen, Marienkäfer, Gottesanbeterinnen und bestäubende Insekten mit passenden Lebensräumen und Pflanzen in Ihren Garten. Dornige Pflanzen können helfen, die Kulturen vor größeren Schädlingen wie Wildschweinen zu schützen.

Obstbäume wie Birnbäume zur Ernährung, die Vielblumige Ölweide zur Bodenverbesserung, Wurzelgemüse wie Rote Bete zur Bodenlockerung, Zier-Süßkartoffeln als Bodendecker, Kiwis als fruchttragende Kletterpflanzen zur Nutzung des vertikalen Raums, Mais als natürliche Rankhilfe und Lavendel zum Anlocken bestäubender und Fernhalten schädlicher Insekten
Einige Beispiele für Pflanzengilden im Gemüsegarten
Es gibt zahlreiche klassische Kombinationen, und mit Kreativität und gesundem Menschenverstand lassen sich immer vielfältigere und ertragreichere Pflanzengemeinschaften zusammenstellen. Online Listen mit Begleitpflanzen zu finden, ist einfach – danach gilt es nur noch, logische Verbindungen herzustellen, und zu experimentieren. Denken Sie daran, dass höhere Gemüsepflanzen den niedrigeren Schatten spenden. Platzieren Sie sie daher entsprechend. Setzen Sie außerdem grundsätzlich Blumen ins Gemüsebeet und pflanzen Sie Kräuter wie Dill, Balsamkraut oder Fenchel, um Bestäuber anzulocken, aber auch räuberische Insekten wie Marienkäfer und Florfliegen, die Schädlinge bekämpfen.
Hier einige Pflanzengemeinschaften für das Gemüsebeet:
- Mais, Bohne und Kürbis sind das klassische Beispiel für eine bekannte und sehr gut funktionierende Pflanzengemeinschaft. Diese Kombination wird als „Drei Schwestern“ oder Milpa bezeichnet. Sie wird traditionell von indigenen Gemeinschaften in Nord- und Mittelamerika genutzt. Maispflanzen dienen Kletterbohnen als Rankhilfe, während Bohnen Stickstoff binden, der den Boden für die nächste Kultur anreichert. Kürbis breitet sein großes Laub auf dem Boden aus und bildet eine Mulchschicht, die das Wachstum von Unkraut stark begrenzt und die Feuchtigkeit im Boden hält. Aus ernährungsphysiologischer Sicht bilden die drei Schwestern eine ausgewogene Ernährung für die Anbauer. Diese drei Pflanzen ergänzen sich hervorragend und können als eigenständige Pflanzengemeinschaft gelten. Sie lässt sich jedoch durch Beinwell ergänzen: Er reichert als Tiefwurzler Nährstoffe an, lockt Bestäuber an und liefert zusätzlichen Mulch. Traditionell werden die drei Schwestern außerdem häufig von Chili und Zier-Süßkartoffel begleitet.

Kombination der „drei Schwestern“ Kürbis, Mais und Bohne bei der Pflanzung und zur Reife
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Tomatenpflanzen liefern ihren Nachbarpflanzen nicht unbedingt viel, sind aber in der Küche äußerst wertvoll. Basilikum verströmt einen Duft, der Schädlinge fernhält, und passt auf dem Teller hervorragend zu Tomaten. Basilikum füllt den Raum zwischen den Tomatenpflanzen. Außerdem kann man Große Kapuzinerkresse pflanzen, einen hübschen und üppigen Bodendecker mit essbaren Blüten. Die Samen lassen sich als „Kapern für Arme“ einlegen. Zusätzlich ist Borretsch ideal, um Bestäuber anzulocken, Nährstoffe in den Boden einzubringen und Tomatenwürmer fernzuhalten. Seine Blätter und Blüten sind essbar und schmecken leicht nach Gurke. Borretsch ist einjährig, sät sich selbst aus und kann direkt in den Boden eingearbeitet werden, um ihn anzureichern.
- Möhre und Zwiebel (die die Möhrenfliege fernhält) wachsen gerne neben Kopfsalat oder Spinat, da diese den Boden gut bedecken und dabei helfen, die Feuchtigkeit zu bewahren. Auch Echter Buchweizen als Gründüngung sowie Grüner Mangold lassen sich ergänzen. Eine Vielblumige Ölweide spendet Schatten und führt dem Boden Stickstoff zu. Sie sollte jedoch zurückgeschnitten werden, damit sie nicht zu viel Licht und Platz beansprucht. Ihre Früchte sind essbar.
Pflanzengilden für den Waldgarten: Beispiele
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An sonnigen, windgeschützten Standorten mit gewisser Trockenheit, jedoch nicht auf schweren, feuchten Böden, pflanzen Sie die Gilde der Pflaume (Prunus domestica), kombiniert mit der Vogelbeere (Sorbus aucuparia). Als Stickstofffixierer können Sie den Besenginster (Cytisus scoparius) oder den Gewöhnlichen Blasenstrauch (Colutea arborescens pflanzen. Ergänzen Sie die Amelanchier alnifolia ‚Saskatoon Berry‘ als Beerenstrauch neben dem Lycium barbarum mit seinen berühmten Goji-Beeren. Pflanzen Sie Spargel (Asparagus officinalis) als knollige Kräuterpflanze und Erdbeere als Bodendecker. Auch mehrjähriges Gemüse wie der Daubenton-Kohl, der ewige Lauch-Porree oder der Rhabarber passen dazu.

Pflaume, Sorbus aucuparia, Blasenstrauch, Amelanchier ‚Saskatoon Berry‘, Goji-Beeren, Erdbeeren und Daubenton-Kohl
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Eine weitere Gilde kann eine besonders ertragreiche, wegen ihrer mittelgroßen, milden und süßen Beeren ausgewählte Felsenbirne umfassen: die Amelanchier alnifolia ‚Smoky‘. Sie lässt sich mit der Rotbuche (Fagus sylvatica) kombinieren. Zu ihren Füßen wachsen Himbeere als beerentragende Begleitsträucher und Schisandra chinensis oder Beerentraube als essbare Kletterpflanze. Schließlich eignen sich Stiefmütterchen und Erdbeere als Bodendecker.
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Neben einem Apfelbaum pflanzen Sie als Begleitbäume eine Mehlbeere (Sorbus aria ‚Lutescens‘) und die Vogelbeere ‚Sheerwater Seedling‘, die sich durch große, scharlachrote dekorative Früchte auszeichnet, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Ergänzen Sie den Kornelkirsche ‚Schönbrunner Gourmet Dirndl‘. Sie bildet Ende August recht große, süß schmeckende rote Früchte, die roh oder als Marmelade, Gelee oder Saft verzehrt werden können, sowie einen Haselstrauch. In den unteren Schichten finden sich Hartheu. Das Geißblatt und der Efeu sind interessante Kletterpflanzen als Begleiter. Der Große Sauerampfer (Rumex acetosa) ist eine Staude mit einem Horst aus Blättern und erfrischenden Eigenschaften. Die Blätter werden für Suppen oder als Beilage zu Fisch und hellem Fleisch verwendet.
Pflanzengilden für Obsthecken: Beispiele
- In einer Obsthecke müssen keine hochwachsenden Bäume gepflanzt werden. In der obersten Schicht können Sie Obstbäume wie Kultur-Apfel, Birnbaum, Pflaumenbaum, Feigenbaum oder Pfirsichbaum pflanzen. Dabei sollten Sie alte und regionale Sorten bevorzugen. Auch Zwergsorten eignen sich gut für schöne essbare Hecken.
- Zwischen den Obstbäumen können Sie Beerensträucher pflanzen, die regelmäßig auf die gewünschte Höhe zurückgeschnitten werden: Der Rote Hartriegel (Cornus sanguinea) lockt Vögel und Nützlinge an, seine Früchte sind jedoch nicht essbar. Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) lockt Vögel und Schwebfliegen an, die Blattläuse bekämpfen. Seine Früchte eignen sich zur Herstellung von Marmelade. Die Ölweide (Elaeagnus umbellata) ist ein stickstoffbindender Strauch. Ihre essbaren Früchte sind reich an Vitaminen und Antioxidantien. Weitere Sträucher sind möglich: Hasel, Echte Mispel, Felsenbirne oder Brasilianische Guave.
- Zwischen den Sträuchern können Sie Beerenobst pflanzen und am Fuß der Sträucher aromatische Pflanzen (Rosmarin, Thymian, Sauerampfer, Melisse …)
- Zum Schluss können Sie an regelmäßig gesetzten Pfosten mit gespannten Drähten etwa alle 5 Meter eine essbare Liane pflanzen, zum Beispiel Chinesischer Strahlengriffel, Weinrebe oder Brombeere …

Pfirsichbaum, Schwarzer Holunder, Brasilianische Guave und Johannisbeere
Für weitere Informationen...
→ Erfahren Sie, wie Sie einen Waldgarten anlegen
→ Alle Tipps, um mit wurzelnackten Pflanzen günstig einen Waldgarten anzulegen
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