Felsenbirne kombinieren
Alle Ideen zur Kombination der Felsenbirne avec anderen Pflanzen
Inhaltsverzeichnis
Felsenbirne: weiße Frühlingsblüten, essbare Beeren und kupferfarbenes Herbstlaub. Winterhart, pflegeleicht und vielseitig im Garten.
In einer lockeren, naturnahen Hecke
Meist mehrstämmig wachsend, also mit mehreren Stämmen, präsentiert sich die Felsenbirne je nach Sorte mal als kleiner Baum, mal als großer Strauch: Die häufigste Art, Amelanchier canadensis, wächst dicht und aufrecht, Amelanchier ‘Ballerina’ bleibt kompakter, während Amelanchier x grandiflora eine strauchigere Silhouette entwickelt. In jedem Fall werden diese Gehölze kaum höher als 4 bis 5 Meter – die ideale Größe für frei wachsende, naturnahe Hecken, die mit ihrem natürlichen Charme alle Blicke erfreuen.
Im Jahresverlauf behauptet sich die Felsenbirne in der Hecke mit ihrer strahlend weißen Blüte im April und Mai, ihren im Sommer erscheinenden Beeren, die bei Vögeln sehr beliebt sind, und ihrem Herbstlaub in warmen Farbtönen. Besonders schön wirkt sie in Kombination mit einer Blumenspiere, dem treffend benannten Perlenstrauch, der wie sie im zeitigen Frühjahr sein weißes Blütenkleid trägt. Wenn Sie eine ganz in Weiß gehaltene Hecke gestalten möchten, ergänzen Sie sie mit einem Schneeball (Viburnum opulus Roseum), Spiersträuchern, einer Duftblüte oder einer Orangenblume (Choisya). Für Farbtupfer sorgen eine Weigelie, eine Mahonie oder eine Japanische Kerrie, die die Hecke zum Leuchten bringt.

Felsenbirne kombiniert mit einer Blumenspiere, einem Schneeball, einem Spierstrauch, einer Duftblüte und einer Orangenblume
Die Gewöhnliche Mahonie verbindet Blüte und Beerenschmuck. Für eine frei wachsende Fruchthecke lässt sich die Felsenbirne daher mit anderen beerentragenden Sträuchern wie der Zwergmispel oder dem häufigen Feuerdorn (Pyracantha) kombinieren. Die purpurfarbenen Beeren der Fasanenbeere (Leycesteria) erscheinen kurz nach denen der Felsenbirne.

Felsenbirne, Mahonie, Zwergmispel, Feuerdorn und Fasanenbeere
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Vogelschutzhecke: Welche Sträucher wählen?Im Hintergrund eines naturnahen Beets
Besonders vielseitig findet die Felsenbirne auch im Hintergrund eines Beets ihren Platz. Sie verträgt volle Sonne, sofern sie nicht zu heiß ist, und Halbschatten, am liebsten bei ausreichender Feuchtigkeit. Auch trockener Schatten wird toleriert. Sie wächst in normaler Gartenerde, sofern diese durchlässig ist. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit harmoniert die Felsenbirne mit vielen anderen Beetpflanzen. Mit dem Schönen Sternchenstrauch, der weißen Zierquitte (Chaenomeles), dem weißen Flieder (Syringa), dem Pfeifenstrauch (Philadelphus) oder dem Weißen Hartriegel (Cornus kousa Chinensis) erstrahlt sie ganz in Weiß. Zusammen mit der Fuji-Kirsche schafft sie eine besonders romantische Atmosphäre.

Felsenbirne mit Päonie, Akelei, Sterndolde und Storchschnabel
Wenn Sie elegante Päonien, anmutige Akeleien, üppige Storchschnäbel oder zauberhafte Sterndolden zu ihren Füßen pflanzen, schützt die Felsenbirne sie mit ihrem leuchtenden Laub.
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Im Zentrum eines Schattenbeets
Da die Felsenbirne sich im Halbschatten wohlfühlt, können Sie sie ruhig zum Blickfang in einem Beet mit nur teilweise sonnigem Standort machen. Wenn sie vom Frühjahr bis zum Herbst der Star sein kann, auf den sich alle Blicke richten, können Sie sie auch mit Pflanzen kombinieren, die in ihrem Schatten gedeihen. So profitieren beispielsweise Hakonechloa macra ‚Nicolas‘ oder Japangras mit seinen feinen, überhängenden Rispen, Baumfarne, zarte Elfenblumen und elegante Funkien von der Kombination mit der Felsenbirne.

Felsenbirne mit Hakonechloa macra ‚Nicolas‘, Chrysantheme, Sonnenbraut ‚Baudirektor Linne‘, Chinaschilf, Fetthenne ‚Chocolate Cherry‘, Aster
Im Herbst zeigt die Felsenbirne eine Farbpalette zwischen Kupferrot, Purpur und Orange, die unweigerlich an die Farben duftender Gewürze aus fernen Ländern erinnert. Diese warmen Töne werden durch die späte Blüte von Astern, Chinaschilf, Sonnenbraut, Fetthennen und Chrysanthemen besonders hervorgehoben.
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Die Felsenbirne ist beim Boden anspruchslos und fühlt sich auch zwischen Moorbeeterde-Pflanzen wohl. Auch hier spielt sie im Hintergrund des Beetes mit Azaleen und Alpenrosen, Kamelien, Seidelbast und Japanischer Lavendelheide mit früher Blüte die Hauptrolle. Das Zartrosa der Blüten von Duftendem Seidelbast ‘Sweet améthyst’ harmoniert wunderbar mit der Felsenbirne, ebenso wie die Blüten der Kamelie Look Away, die reizvoll rosa-weiß panaschiert ist. Pieris japonica ‘Little Heath’ mit immergrünem, weiß berandetem Laub bringt die Blüte der Felsenbirne besonders gut zur Geltung.

Felsenbirne mit Duftendem Seidelbast ‘Sweet Amethyst’, Kamelie Look Away und Pieris japonica ‘Little Heath’
Umgeben von Frühlingszwiebeln
Man kann die leuchtende, üppige Blüte der Felsenbirne gar nicht genug loben: Sie ist dicht mit kleinen, sternförmigen weißen oder zart rosa angehauchten Blüten bedeckt. Einige sind besonders bienenfreundlich und erfüllen die Frühlingsluft mit ihrem Duft. Gerade im zeitigen Frühjahr öffnen sich nach und nach die Zwiebeln mit ihren zarten Blüten. Ab September können Sie sie am Fuß der Felsenbirne pflanzen, im Rasen verstreut oder als flächigen Blütenteppich. Entweder setzen Sie auf einfarbige Pflanzungen und kombinieren zahlreiche Narzissen, Blausterne und weiße Träubel mit weißen Cyclamen coum oder Ipheion uniflorum ‘White Star’. Für mehr Farbe sorgen Tulpen, Krokusse und Hyazinthen.

Felsenbirne mit Blausternen, weißem Träubel, weißen Cyclamen coum und Ipheion uniflorum ‘White Star’
Vor einer Baumreihe
Für volle Frühlings- und Herbstwirkung pflanzen Sie die Felsenbirne vor eine Baumkulisse aus Nadelgehölzen, Gewöhnlicher Hainbuche (Carpinus betulus), Perückenstrauch und Parrotie. Ein grandioses Farbenspiel, bei dem die Felsenbirne den Takt angibt.
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