Hopfen im Topf anbauen

Hopfen im Topf anbauen

Hopfen im Topf anbauen: die besten Tipps

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 11. November 2025  durch Ingrid 4 min.

Der Hopfen ist eine windende, mehrjährige Kletterpflanze mit dekorativem, schönem Grün. Die winterharte Pflanze ist leicht zu kultivieren, robust und pflegeleicht. Die schöne Blüte der weiblichen Pflanzen erinnert daran, dass der Hopfen nicht nur dekorativ, sondern auch essbar ist und zum Aromatisieren von Bier verwendet wird. Humulus lupulus schafft schnell eine prachtvolle Begrünung und klettert problemlos an einer Rankhilfe, Mauer, Pergola oder einem Rankgitter empor. Zudem eignet sich Hopfen hervorragend für die Kultur im Topf oder Kübel.

Entdecken Sie unsere Tipps für erfolgreichen Hopfenanbau im Topf und verschönern Sie damit Terrasse oder Balkon.

Winter, Frühling, Sommer, Herbst Schwierigkeit

Welche Topfart?

Wählen Sie für Hopfen einen Topf mit mindestens 40 cm Durchmesser und 40 cm Tiefe. Am besten eignet sich ein Terrakottatopf, der die Rhizome gut atmen lässt.

Ein Kunststofftopf kann wegen seines geringeren Gewichts (besonders, wenn Sie im 5. Stock ohne Aufzug wohnen) und seiner Frostbeständigkeit ebenfalls interessant sein.

Sie können auch einen großen Pflanzkübel verwenden, insbesondere wenn Sie mehrere Kletterpflanzen derselben oder verschiedener Sorten pflanzen möchten.

Egal, wofür Sie sich entscheiden: Ihr Pflanzgefäß muss unbedingt Abzugslöcher haben, damit überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. So vermeiden Sie, dass die Wurzeln faulen.

Letzter Schritt: Stellen Sie Ihren Topf auf einen Untersetzer.

 

Welches Substrat wählen?

Für eine gute Drainage legen Sie eine Schicht Blähtonkugeln auf den Topfboden.

Leicht zu kultivieren, begnügt sich Hopfen im Topf mit einer Mischung aus 50 % Blumenerde und 50 % Gartenerde. Geben Sie eine gute Handvoll Mist oder gut gereiften Kompost hinzu.

Ist Ihre Gartenerde zu schwer, können Sie Blähtonkugeln oder Lavastein untermischen, um die Drainage zu verbessern.

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Wann und wie pflanzen?

Wann pflanzt man Hopfen?

Hopfen pflanzt man am besten im zeitigen Frühjahr im März oder im Herbst im Oktober. Ob im Topf oder im Freiland: Pflanzen Sie nicht bei Frost oder großer Hitze.

Wie pflanzt man Hopfen im Topf?

  • Stellen Sie den Wurzelballen Ihrer Hopfen-Jungpflanze einige Minuten in eine Schale mit Regenwasser, damit er sich vollsaugt.
  • Geben Sie eine 5 bis 10 cm hohe Schicht Tongranulat in den neuen Topf.
  • Füllen Sie den Topf zu drei Vierteln mit einer Mischung aus 50 % Gartenerde, 50 % Blumenerde sowie einer Handvoll gut verrottetem Mist oder Kompost. Bei sehr schwerem Boden können Sie Lavagrus oder Tongranulat hinzufügen, damit das Substrat gut drainierend ist.
  • Setzen Sie den Wurzelballen in die Topfmitte und füllen Sie rundherum bis 2 cm unter den Topfrand mit der Erdmischung auf.
  • Drücken Sie die Erde mit den Händen an und gießen Sie reichlich.
  • Bringen Sie rund um den Hopfen eine Mulchschicht aus, um ein zu schnelles Austrocknen des Substrats zu verhindern.

Wo steht Hopfen im Topf am besten?

Stellen Sie Ihren Hopfen in den Halbschatten. Vermeiden Sie möglichst direkte Sonne, da das Substrat sonst zu schnell austrocknet – außer Sie gießen regelmäßig.

Hopfen im Topf pflegen

Gießen

Hopfen bevorzugt einen stets frischen, gut durchlässigen Boden und verträgt keine Trockenheit. Gießen Sie ihn während der Wachstumsphase daher zweimal pro Woche, ohne das Substrat zu vernässen. Bei großer Hitze gießen Sie Ihren Hopfen je nach Topfgröße und Standort alle zwei Tage, bei Bedarf sogar täglich. Im Winter reduzieren Sie die Wassergaben während der Vegetationsruhe.

Düngen

Geben Sie Ihrem Hopfen im Frühjahr organischen Dünger wie gut verrotteten Mist, Hornspäne oder Kompost direkt an die Basis. Vermeiden Sie chemische Dünger, wenn Sie seine Dolden ernten und trocknen möchten.

Rankhilfe

Hopfen ist eine Kletterpflanze, die ein Rankgitter oder eine andere Rankhilfe benötigt, um sich auszubreiten. Seine Lianen wachsen schnell und winden sich selbstständig um eine Stütze. So können Sie seinen Trieb an einer Schnur, einer Pergola oder einer Bambusstütze entlangführen oder sogar waagerecht am Balkongeländer wachsen lassen.

Wachstum und Rückschnitt

Hopfen sind sommergrüne Stauden, die von Jahr zu Jahr dichter werden. Unter guten Bedingungen können sie mehrere Zentimeter pro Tag wachsen, besonders ab dem zweiten Jahr. Im Herbst verliert der Hopfen sein dekoratives Laub und geht unterirdisch in die Dormanz über. Gegen Ende des Winters, zwischen Februar und März, können Sie ihn zurückschneiden und die vertrockneten Triebe entfernen. Im folgenden Frühjahr bildet er seine gesamte Vegetation neu.

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