Machen Sie Ihren Garten zur üppigen Pflanzenoase!
Frische, üppige Atmosphäre schaffen
Inhaltsverzeichnis
Bei wiederkehrender Hitze wird der Garten zur Oase: Üppiges Laub, ungewöhnliche Formen und kleine Teiche schaffen eine kühle Rückzugsecke.
Für welchen Gartentyp?
Pflanzenoase im Garten: Exotische, tropische oder mediterrane Pflanzen schaffen einen grünen Rückzugsort – auch in der Stadt, auf Balkon und Terrasse.
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7 Tipps für einen gelungenen mediterranen GartenWelche Atmosphäre?
Eine Pflanzenoase schafft eine üppige, grüne und beruhigende Mikro-Umgebung, die an natürliche Oasen in Wüstenregionen erinnert. Um dem Alltag zu entfliehen, wieder mit der Natur in Verbindung zu kommen und an heißen Tagen durchzuatmen, lädt eine grüne, entspannende Gartenecke zum Verweilen ein. Vor neugierigen Blicken geschützt, steht hier der pflanzliche Maximalismus im Zeichen des Fernwehs. Dieser Bereich bildet einen starken Kontrast zur Umgebung: üppige Pflanzen mit ausladendem Laub und ausgeprägt exotischem Erscheinungsbild, wenige Blüten in leuchtenden Farben sowie Wasserelemente. Strukturgebende Palmen und das große Blattwerk der Farne sorgen für eine dynamische, vorwiegend in Grüntönen gehaltene Gestaltung. Diese Art der Gartengestaltung zeichnet sich durch üppige, immersive Vegetation und das Vorhandensein von Wasser aus – in Form eines Teichs, Bachs, einfachen Bottichs oder Brunnens. Auch die Anlage schattiger Bereiche durch riesige Blätter oder Kletterpflanzen ist wichtig, damit Sie diesen Erholungsort an heißen Sommertagen voll genießen können.

Cycas und Zimmeraralie im exotischen Garten von Èze
Die Pflanzenpalette
Das Klima bestimmt die Pflanzenwahl für Ihre grüne Oase: Exoten, winterharte Bananen, Farne und Bambus. Tipps zu Standort, Substrat und Überwinterung.
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In dieser grünen Oase ist die Vegetation üppig und allgegenwärtig. Für dieses besondere Ökosystem setzt man daher auf eine Fülle an Grüntönen statt auf Blüten. Üppiges Laub bildet das Herzstück der Pflanzenoase. Es trägt dazu bei, eine exotische, üppige Miniaturlandschaft zu schaffen. Dichtes, voluminöses Laub spendet Schatten und schützt vor Sonne und Hitze. Zur Gliederung dieses grünen Refugiums eignen sich Sträucher wie Attich mit seiner luftigen Masse aus gefiederten Blättern oder etwa eine Zimmeraralie mit ihren beeindruckend großen, glänzenden Blättern. Für Harmonie sorgen unterschiedliche Blattformen und -strukturen sowie ihre Volumen. Je größer der Garten, desto eher können Sie überdimensionierte Formen und außergewöhnliche Wuchsformen einsetzen. Verschiedene Blätter schaffen eine behagliche Atmosphäre: sanfte Strukturen durch die großen Wedel von Baumfarn, die festen Fächerblätter der Palmen, die dekorativen herzförmigen Blätter der Zehrwurz, tief geschlitzte Blätter beim Reispapierbaum, reliefartige beim Mammutblatt oder lineare bei Schlangenbart.

Sambucus ‚Lemony Lace‘, Tetrapanax papyrifer ‚Rex‘ und Dicksonia antarctica
Pflanzen für eine grüne Oase?
Um diese üppige, exotische Atmosphäre zu schaffen, sucht man vor allem großflächig wachsende Pflanzen, die die Oase abgrenzen und zugleich den gewünschten grünen Rückzugsort bilden. Wichtig ist, Pflanzen zu wählen, die sich an die Bedingungen in Ihrem Garten anpassen und in diesem begrenzten Raum miteinander harmonieren. Für die Struktur sorgen daher Stauden, Zwiebelpflanzen, Sträucher und Kletterpflanzen. Hier sind einige wichtige Pflanzen für eine grüne Oase:
- Pflanzen mit imposantem Laub: Wählen Sie beispielsweise Tetrapanax (Tetrapanax papyrifera ‚Rex‘), Fatsia japonica, Gunnera manicata oder winterharte Banane, insbesondere Musa basjoo , die unsere kalten, feuchten Winter gut übersteht, oder Musella lasiocarpa mit ihrer außergewöhnlichen gelben Blüte. Auch Schaublatt mit großen, handförmig geteilten Blättern, eine Funkie ‚Big Daddy‘ mit großen, bläulichen Blättern sowie Zehrwurz oder Pfeilblatt (Colocasia esculenta ‚Illustris‘) strukturieren den Raum und verleihen ihm Exotik und/oder Fülle.
- Baumartige Pflanzen: Cycas revoluta sowie Baumfarne (Dicksonia, Cyathea) erinnern mit ihrem palmenartigen Wuchs und dem Kranz langer, fein geteilter Wedel an Palmen.
- Palmen: Wählen Sie an Ihr Klima angepasste Arten wie Trachycarpus fortunei , die Chinesische Hanfpalme, oder die relativ winterharte Chamaerops humilis . Sie vertragen Temperaturen bis etwa -12 °C, in sehr gut durchlässigem Boden sogar noch niedrigere.
- Le Pflanzen mit spitzem Laub: Phormium tenax , Schlangenbart, Mangave mit ungewöhnlichen Formen, Beschorneria, Arundo donax oder Spanisches Rohr und Gewöhnliche Schusterpalme bringen Vertikalität und dekorative Strukturen.
- Leuchtende Blüten: Exotische, farbenfrohe Blüten sind unverzichtbar, um eine frische Insel zu schaffen. Spielen Sie mit unterschiedlichen Höhen und Blütenstandsformen. Setzen Sie gezielte Farbakzente mit der Blüte von Canna, Abutilon megapotamicum ‘Ines’ mit hängenden gelb-orangeroten Glöckchen, Schopflilie mit großen, spektakulären Sommerähren und Höckerblume.
- Aquatische Pflanzen und Uferpflanzen: Ein Teich, ein Brunnen oder ein einfacher, flacher Wasserbehälter mit aquatischen Pflanzen wie Seerose (Nymphaea), Lotosblume (Nelumbo) und Papyrusstaude (Cyperus papyrus) schaffen eine beruhigende, frische Atmosphäre in Ihrer grünen Oase.
- Bambus: Chimonobambusa tumidissinoda ‚Microphylla‘ ist mit seinem gefiederten, immergrünen und schön gestuften Laub besonders attraktiv. Dieser Bambus bildet eine immergrüne, leichte Kulisse für einen kleinen Gartenbereich.
- Kletterpflanzen: Freiwachsende Kletterpflanzen mit Lianencharakter oder stark überhängendem Wuchs, die Mauern, Pergolen oder Bäume erobern, spenden im Sommer Schatten und bringen farbenfrohe Blüten in Ihre grüne Oase. Wählen Sie exotische Kletterpflanzen wie Fuchsie ‚Lady Boothby‘, die Drillingsblume, die Passionsblume oder die Amerikanische Klettertrompete … Gärtner in kontinentaleren Regionen kultivieren empfindliche Arten in großen Töpfen und überwintern sie frostfrei an einem kühlen, hellen Ort.

Einige Pflanzenbeispiele für eine grüne Oase: Musa basjoo, Phoenix canariensis, Thalia dealbata (Foto: Lip Kee), Phormium tenax, Abutilon megapotamicum und Hedychium spicatum (Foto: peganum)
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