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Für Garten oder Terrasse

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 7. Januar 2026  durch Leïla 4 min.

Der Scheinginseng ist ein wenig bekannter Strauch aus Neuseeland mit 7 recht unterschiedlichen Arten. Am originellsten und erstaunlichsten ist Pseudopanax ferox, eine exotische Pflanze mit für uns ungewohntem Aussehen. Er bildet einen kleinen, skelettartigen Baum mit ungewöhnlichem, dekorativem Laub. In seiner Heimat bedroht, ist er ein Überlebender urzeitlicher Wälder. Andere Scheinsengings ähneln ästhetisch stärker ihrer Familie, den Araliengewächsen, und bilden üppige Sträucher mit exotischem, dekorativem Laub.

Entdecken Sie diese originelle Pflanze und erfahren Sie, wie Sie aus ihren verschiedenen Sorten wählen.

exotische Pflanze

Pseudopanax ferox und Detail des Laubs von Pseudopanax crassifolius

Schwierigkeit

Je nach Höhe

Pseudopanax ferox: bis 8 m hoch; P. crassifolius: 5–6 m. P. laetus und Hybriden: buschig, bis 3 m hoch und breit.

Je nach Blattfarbe und -form

Pseudopanax tragen immergrünes, exotisch wirkendes, sehr dekoratives oder ungewöhnliches Laub – in jedem Fall: bemerkenswert. Pseudopanax ferox und Pseudopanax crassifolius haben spektakuläres Laub, dessen Aussehen sich zudem mit dem Alter der Pflanze verändert. Im Jugendstadium sind die Blätter lang und schmal, nach unten geneigt, linear, steif und beidseitig gezähnt, sodass sie an eine Säge erinnern. Sie werden bis zu 45 cm lang und stehen in einem Winkel von weniger als 45°. Mit der Zeit verkahlt der Strauch am unteren Stamm. Zur Reife verzweigt er sich und die Blätter werden breiter. Sie bilden am Stammende eine ausladende Krone. Dann sind sie kürzer, breiter, abgerundet und haben glatte Ränder. Die ausgewachsenen Blätter sind 15 cm lang und lanzettlich. Sie sind graugrün mit bronze-brauner Tönung und von einer helleren Mittelblattader durchzogen. Im Alter färben sie sich dunkelgrün.

Bei den anderen Pseudopanax ähneln die Blätter stärker ihrer Familie, den Araliengewächsen. Pseudopanax laetus trägt palmenförmige, üppig wirkende Blätter. Sie sind in 5 bis 7 Fiederblättchen geteilt, dick und ledrig, länglich oval und zugespitzt, am Rand grob gezähnt und bis zu 30 cm lang. Sie sitzen an roten Blattstielen und glänzen grün.

Die Blätter der aus Pseudopanax lessonii hervorgegangenen Sorten zeigen sich sehr unterschiedlich und sind äußerst dekorativ.

  • Bei der panaschierten Sorte ‚Gecko Gold‚ sind sie handförmig und in 5 ovale, zugespitzte Fiederblättchen geteilt, am Rand leicht gezähnt, unregelmäßig dunkelgrün berandet sowie auf gelbem Grund mit zartgrünen Sprenkeln und Streifen versehen.
  • Die Blätter von ‚Goldspash‘ sind auf grünem Grund hellgelb gesprenkelt und goldgelb gestreift, mit schmaleren, längeren Fiederblättchen.
  • ‚Goldfinger‘ trägt Blätter aus 5 sehr schmalen, langen Fiederblättchen, die am Rand leicht gezähnt sind: goldene Finger, wie der Name andeutet. Sie wechseln von Frühlingsgoldgelb zu Dunkelgrün im Sommer und Winter.
  • Bei ‚Dark Star‘ sind sie in 3 schmale, längliche, ledrige Fiederblättchen geteilt. Sie sind grün und bronze berandet, später fast schwarz purpurviolett mit einer helleren Mittelblattader.
  • Die Blätter von ‚Bronze Eagle‘ erinnern etwas an jene von Pseudopanax ferox. Sie sind in 3 schmale, sehr lange, lineare Fiederblättchen geteilt, dick und steif, beidseitig gezähnt. Um eine hellgrüne Mittelblattader sind sie tief metallisch bronze gefärbt.
Exotische Pflanze

Im Uhrzeigersinn: Pseudopanax ‚Dark Star‘, Pseudopanax ferox, Pseudopanax ‚Goldfinger‘, Pseudopanax ‚Gecko Gold‘, Pseudopanax crassifolius, Pseudopanax ‚Goldsplash‘, Pseudopanax ‚Bronze Eagle‘

 

Je nach Wuchsform

Pseudopanax entwickelt zwei Wuchsformen:

  • Eine aufrechte, sehr straff aufrechte Wuchsform, ähnlich einem Baum mit nur einem Stamm, der im Verhältnis zur Höhe besonders schmal ist bei Pseudopanax ferox und Pseudopanax crassifolius. Ihre geringe Breite macht sie sehr schmal; das nach unten gerichtete Laub verstärkt diesen Eindruck. Insgesamt entsteht ein auffallend ungewöhnliches, fast skelettartiges Bild.
  • Die anderen Arten und Sorten von Pseudopanax bilden dagegen buschige Sträucher, die zwar aufrecht, aber nicht sehr hoch und fast ebenso breit sind. Ihre Wuchsform ist daher verzweigt und rundlich.
exotische Pflanze

Die sehr schmale Wuchsform von Pseudopanax ferox, die buschige Wuchsform von Pseudopanax laetus und die Krone von Pseudopanax crassifolius

Je nach Verwendung

Der Scheinginseng ist eine schöne exotische Freilandpflanze, aber frostempfindlich und liebt milde, feuchte Klimate. Sie können ihn aufstellen:

  • Im Topf: In vielen Regionen wird der Scheinginseng wegen seiner geringen Winterhärte im Topf kultiviert. So lässt sich auch ein passendes Substrat herstellen, statt ungeeigneten Boden zu verwenden. Der Strauch braucht sauren, leichten und drainierenden Boden. Kalk und winterliche Staunässe in schlecht drainiertem Boden verträgt er nicht. Er lässt sich gut im Topf kultivieren. Gleichzeitig liebt er eine feuchte Umgebung. Stellen Sie ihn gern zwischen andere Pflanzen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
  • Im Gewächshaus: Aus all diesen Gründen fühlt er sich glücklich, wenn Sie das Glück haben, ein Gewächshaus zu besitzen, das ganze Jahr über im temperierten Gewächshaus wohl.
  • In einem modernen, dekorativen Garten: Pseudopanax ferox ist eine Trendpflanze und ein perfekter dekorativer Blickfang im zeitgenössischen Garten – ein Sammlerstück, dem Sie einen Ehrenplatz geben.
  • In einem exotischen, üppigen Garten im Halbschatten: Scheinginseng aus der lessonii-Gruppe zeigen eine üppige Belaubung, die zusammen mit ausdrucksstarken Pflanzen, großen Farnen und Bambus besonders wirkungsvoll ist.

→ Lesen Sie auch unseren Ratgeber: Scheinginseng im Topf kultivieren

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Scheinginseng im Gewächshaus, Scheinginseng in einer Gruppe und Pseudopanax crassifolius im Unterholz

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Pseudopanax