Schildnarbe: Schädlinge und Krankheiten behandeln
Auch die robuste Schusterpalme kann unter Pflegefehlern leiden
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Die Aspidistra eliator, auch Gewöhnliche Schusterpalme oder „Schusterpalme“ genannt, gilt als besonders robuste Zimmerpflanze. Mit ihren langen, breiten, glänzend grünen, bandförmigen und lanzettlichen Blättern ist sie zudem sehr dekorativ. Die bis -12 bis -15 °C winterharte Pflanze kann sogar im Halbschatten im Freiland wachsen. Dort sorgt ihr schöner Blattschopf für Aufsehen.
Dennoch kann diese drinnen wie draußen kultivierte Pflanze gelegentlich von Schädlingen oder Krankheiten befallen werden.
Unsere Tipps: Schädlinge und Krankheiten der Aspidistra erkennen, natürlich behandeln und vorbeugen.
Gewöhnliche Schusterpalme: Standort und Pflege
Die meisten Krankheiten und Parasiten treten auf, wenn Pflanzen nicht die passenden Kulturbedingungen erhalten. Dadurch leiden sie und werden anfälliger. Deshalb ist es wichtig, ihnen optimale Bedingungen hinsichtlich Licht, Boden oder Substrat und Pflege zu bieten. Das gilt besonders für die Schildnarbe, eine recht pflegeleichte, robuste und nahezu unverwüstliche Zimmer- oder Freilandpflanze, die auch mit wenig Pflege und sparsamer Bewässerung auskommt.
Wenn Sie ihre Bedürfnisse beachten, verringern Sie das Risiko eines Parasiten- oder Krankheitsbefalls jedoch erheblich.
Im Topf kultiviert, benötigt die Schildnarbe ein perfekt durchlässiges Substrat, etwa Blumenerde für Zimmerpflanzen, versetzt mit Perlite oder Vermiculit. Im Freiland sollte der Boden durchlässig, fruchtbar und humusreich, eher leicht und leicht sauer sein. Beim Standort toleriert die Schildnarbe wenig helle Räume sowie halbschattige bis schattige Plätze. 
Auch die Pflege ist recht einfach: Im Frühjahr und Sommer ein- bis zweimal wöchentlich mäßig gießen, im Winter zweimal monatlich. Bei Schildnarbe im Freiland ist Gießen nur in heißen Sommern nötig. Topfpflanzen sollten zweimal monatlich mit Dünger für Grünpflanzen versorgt werden.
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Schildnarbe: Pflege, StandortParasiten an der Gewöhnlichen Schusterpalme
Wird Ihre Gewöhnliche Schusterpalme als Zimmerpflanze kultiviert, können vor allem Wollläuse und Spinnmilben das Laub befallen. Es ist wichtig, schnell zu handeln, da sich diese Insekten sehr rasch vermehren. Im Freien sollten Sie vor allem auf Schnecken achten.
Wollläuse
Bei Zimmerpflanzen wie der Gewöhnlichen Schusterpalme treten vor allem weichhäutige Wollläuse auf. Sie sind an den watteartigen Belägen auf Blättern und Stängeln zu erkennen. Wollläuse stechen die Blätter an und saugen Pflanzensaft. Bei starkem Befall vergilbt das Laub und fällt ab. Eine schnelle Behandlung ist besonders wichtig, da ein Wolllausbefall die Gesundheit der Pflanze beeinträchtigt. Er kann sogar zur Bildung von Rußtau führen. 
Wollläuse treten meist bei zu trockener Luft oder in zugigen Räumen auf.
Wie behandelt man Wollläuse?
- Die Gewöhnliche Schusterpalme isolieren, damit sich der Befall nicht auf andere Pflanzen ausbreitet
- Die weißen Beläge abstreifen – mit einem Pinsel, einer weichen Bürste oder dem Fingernagel. Sie können auch ein mit Alkohol getränktes Wattestäbchen verwenden
- Eine Lösung sprühen, hergestellt aus einem Liter Wasser, 50 g Marseiller Seife oder Schmierseife und 100 g Brennspiritus. Blätter von oben und unten besprühen. Die Behandlung kann wöchentlich wiederholt werden. Für eine bessere Wirkung können Sie Rapsöl hinzufügen
Wie lassen sich Wollläuse vermeiden?
- Den Raum regelmäßig lüften, in dem Ihre Gewöhnliche Schusterpalme steht
- Zimmerpflanzen nicht zu dicht stellen, damit die Luft zirkulieren kann
- Die Gewöhnliche Schusterpalme im Frühjahr und Sommer nach draußen stellen und an einen halbschattigen Platz setzen. Wollläuse mögen keine warme, trockene Luft. Nachts sollte die Pflanze jedoch wieder ins Haus geholt werden. Auch Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen oder Wanzen können Wollläuse wirksam bekämpfen.
Spinnmilben
Trotz ihres Namens sind diese Insekten keine Spinnen. Es handelt sich um winzige Milben, die auch als Gemeine Spinnmilben bezeichnet werden. Mit bloßem Auge unsichtbar, erkennt man Spinnmilben meist an den feinen Gespinsten, die das Laub überziehen. Diese stechenden und saugenden Insekten treten bei zu warmer und trockener Luft auf.
Die zahlreichen Einstiche führen zu einer silbrig-grauen Verfärbung des Laubs, das anschließend austrocknet und abfällt.

Spinnmilben und ihre Gespinste.
Wie behandelt man Spinnmilben?
- Das Laub der Gewöhnlichen Schusterpalme kräftig abduschen, entweder in der Dusche oder im Freien
- Bei stärkerem Befall drei- bis viermal im Abstand von 48 Stunden eine zu 30 % verdünnte Knoblauchbrühe sprühen – 70 g pro Liter Wasser
Wie verhindert man Spinnmilben?
Bei der Gewöhnlichen Schusterpalme ist regelmäßiges Lüften des Raums die beste Vorbeugung gegen Spinnmilben. Auch ein Aufenthalt im Freien während des Sommers tut der Pflanze gut. Sie können das Laub gelegentlich besprühen und dabei mit einem Tuch reinigen.
Schnecken
Im Freien bedroht eine ganz andere Gefahr das Laub der Gewöhnlichen Schusterpalme – besonders die jungen Frühjahrstriebe. Schnecken fressen dieses zarte Laub besonders gern. Ingrid erklärt in diesem Artikel ausführlich, wie Sie die gefräßigen Schnecken bekämpfen: Schnecken: 7 wirksame und natürliche Methoden zur Bekämpfung.
Krankheiten der Gewöhnlichen Schusterpalme
Schlechte Pflege verursacht Krankheiten. Helle oder gelbe Blätter: weniger Sonne. Braune Flecken: weniger gießen. Welke Blätter: Wurzelfäule – umtopfen.
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