Welche immergrünen Sträucher für einen farbenfrohen Winter?
5 Sträucher für jede Jahreszeit
Inhaltsverzeichnis
Für einen attraktiven Garten zu jeder Jahreszeit sorgen immergrüne Sträucher und Koniferen mit buntem Laub auch im Winter. Sie bringen Licht und Struktur in den winterlichen Garten. Von Koniferen über Himmelsbambus bis zu Pfaffenhütchen und Euonymus zeigen viele Sträucher von November bis März schöne Farben. Je nach Größe eignen sie sich fürs Beet, als Hecke, für den Steingarten, zur Hangbegrünung oder im Topf für Terrasse und Balkon. Hier finden Sie unsere Auswahl der schönsten immergrünen Sträucher mit buntem Laub für den Winter.
Kletternder Spindelstrauch 'Goldy'®
Diese Sorte des Pfaffenhütchens ist unglaublich leuchtend! Ausgewachsen bildet Euonymus fortunei ‚Goldy‘ einen etwa 50 cm hohen und breiten, kompakten Busch. Das immergrüne Laub ist goldgelb und wird mit der Zeit grüner, ohne an Charme zu verlieren. Im Winter schmückt sich der Strauch zudem mit dekorativen roten Früchten, die auch bei Vögeln beliebt sind. Mit einer ausgezeichneten Winterhärte bis -23 °C eignet er sich für alle Regionen. Dieses Pfaffenhütchen strukturiert niedrige Strauchbeete oder einen Steingarten und kann wegen seiner geringen Größe im Topf kultiviert werden. Es wächst im lichten Schatten in jedem durchlässigen, frisch bleibenden Boden und verträgt Streusalz sowie Wind sehr gut. Da es wenig krankheitsanfällig ist, stellt es eine interessante Alternative zum Buchsbaum für eine Beeteinfassung dar. Es bildet einen dichten, stets gepflegt wirkenden Bodendecker und lässt sich mit dem goldgrünen Laub des Cotinus coggygria ‚Golden Lady‚ oder dem Physocarpus ‘Black Light‘ mit dunkelpurpurrotem, fast schwarzem Laub für starke Kontraste kombinieren.

Das goldene Laub des Pfaffenhütchens Euonymus fortunei ‚Goldy‘
Die Japanische Lavendelheide 'Flaming Silver'
Pieris japonica ‚Flaming Silver‘: Farbwechselndes Laub, weiße Blüte, kompakter Wuchs und Winterhärte bis -15 °C für Halbschatten und sauren Boden.
Nandina domestica 'Fire Power'
Dieser kleine Himmelsbambus zeichnet sich durch den jahreszeitlichen Farbwechsel seines Laubs aus. Im Frühjahr leuchten die jungen Triebe von Nandina domestica ‚Fire Power‘ kupferrot bis burgunderfarben und bringen warme Farbtöne in den Garten. Mit Beginn des Sommers färben sich die Blätter blaugrün, bevor sie unter dem Einfluss der Kälte purpurrot werden. Auch seine Blüte aus kleinen weißen Blüten in Rispen ist bemerkenswert und erscheint meist im Mai und Juni. Die roten Beeren, die anschließend entstehen, sind in der kalten Jahreszeit besonders dekorativ. Diese Zwergsorte wird in alle Richtungen höchstens 60 cm groß. Daher eignet sie sich ideal als Bodendecker oder für den Beetrand, ebenso im Topf zur Verschönerung einer Terrasse. Sie ist nur bis -15 °C winterhart und empfindlich gegenüber austrocknenden Winden. Ein geschützter Standort wird daher empfohlen. Sie gedeiht in neutraler bis leicht saurer Erde im Halbschatten ebenso wie in voller Sonne. Eine leuchtende Kombination entsteht mit Hartriegeln mit dekorativer Rinde, zum Beispiel mit den korallenroten Zweigen von Cornus alba ‚Baton Rouge‘.

Der Himmelsbambus ‚Firepower‘ bietet ein leuchtendes, wechselndes Laub
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7 immergrüne Sträucher mit buntem LaubDie Zwerg-Traubenheide 'Burning Love'
Leucothoe keiskei ‚Burning Love‘ bezaubert mit seinem herrlich farbigen Laub, das im Jahresverlauf zwischen Violett und Grün wechselt. Seine roten, glänzenden Triebe tragen längliche Blätter, die sich im Winter dunkelrot-violett färben und anschließend zu Bronze aufhellen. Im Sommer werden sie grün, bevor sie sich im Herbst wieder tief purpurrot färben. Im Frühjahr schmückt sich der Strauch mit kurzen, hängenden Trauben aus weißen Glöckchen, die ihm den hübschen Beinamen „Perlenblume“ eingebracht haben. Im Alter erreicht er eine Höhe von 80 cm und eine Breite von 1 m. Er gedeiht sowohl im Freiland als auch im Topf. Er bevorzugt sauren, frischen Boden und entwickelt sich am besten bei gedämpftem Licht zwischen Schatten und Sonne. Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig, besonders in Trockenperioden. Obwohl der Strauch winterhart ist (-18 °C), kann ein Schutz vor starken, kalten Winden dazu beitragen, das Laub in optimalem Zustand zu erhalten. Mit seinem üppigen, wechselnden Laub, dessen Farbtöne sich von Rotviolett im Sommer bis zu Bronzebraun im Herbst wandeln, ist die Rodgersia ‚Bronze Peacock‘ ein schöner Begleiter für diesen Strauch.

Das Laub der Leucothoe ‚Burning Love‘ färbt sich im Winter dunkelrot-violett (Foto © Denolf)
Die Berg-Kiefer 'Ophir'
Die Pinus mugo ‘Ophir’ ist ein zwergwüchsiger Nadelbaum, der im Garten während der kürzesten Tage des Jahres ein leuchtendes, großes Polster bildet. Mit einem langsamen Wachstum von nur 3 bis 4 cm pro Jahr überschreitet er nach 10 Jahren kaum 1 m in alle Richtungen. Sein immergrünes Laub aus sehr feinen Nadeln ändert im Jahresverlauf seine Farbe: Aus leuchtendem Hellgrün wird im Winter Goldgelb bis Orange – umso intensiver an einem sonnigen Standort. Die kompakte Kugelform und das langsame Wachstum machen ihn ideal für die Topfkultur, etwa als Bonsai. Auch im Beet und Steingarten findet er seinen Platz. Der montane Nadelbaum ist bis -35 °C winterhart und gedeiht in normalem Boden, sofern dieser nicht zu trocken ist. Sie können ihn mit kriechendem Zwergnadelgehölz wie Juniperus horizontalis ‘Blue Chip’ kombinieren, dessen bläulich-graues Laub sich bei Kälte violettgrau färbt.

Pinus mugo ‚Ophir‘ ist im Frühling und Sommer zartgrün, nimmt im Herbst und Winter jedoch eine goldgelbe Färbung mit orangefarbenen Reflexen an
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