Reiherschnabel kombinieren
Geben Sie dieser wenig bekannten Staude einen sonnigen Platz
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Erodium (Reiherschnabel): kleine, winterharte Staude für trockenen, durchlässigen Boden und Sonne. Zarte Blüte von April bis Oktober, bis -15 °C.
Im Alpinum
Der Reiherschnabel wächst wild im Mittelmeerraum und allgemein in den Kalkgebirgen Europas. Auch in anderen warmen Regionen der Welt kommt er vor. Für die Eingewöhnung im Garten legen Sie an einem Hang einen Steingarten an, in dem Sie kleine alpine Stauden pflanzen – für ein dekoratives Miniaturbeet zum Betrachten. Ergänzen Sie Mineralisches in Form von Steinen oder Kies.
Pflanzen Sie niedrig wachsende Erodium-Arten, die in Blüte nicht höher als 15 cm werden: Erodium chrysanthum, Erodium variabile ‚Bishop’s Form‘ oder Erodium ‚Stephanie‘ mit fein geteiltem, zartgrünem Laub und bezaubernden purpurfarbenen Blüten.
Ergänzen Sie typische Pflanzen montaner Regionen wie das berühmte Alpen-Edelweiß, hier Leontopodium alpinum ‚Blossom of Snow‘. Pflanzen Sie beispielsweise auch Azorella trifurcata ‚Nana‘, eine kriechende, teppichbildende Staude, Androsace sempervivoides, mit rosamがenta Blüten, Alyssum montanum ‚Berggold‘ mit goldgelben Blüten und Honigduft sowie die Hauswurz, Sempervivum arachnoideum.

Leontopodium alpinum ‚Blossom of Snow‘, Erodium ‚Stephanie‘, Azorella trifurcata ‚Nana‘, Androsace sempervivoides, Alyssum montanum ‚Berggold‘, Sempervivum arachnoideum
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Erodium, Storchschnabel: Pflanzung, PflegeIm mediterranen Trockengarten
Erodium manescavii ist eine höher wachsende Erodium-Art und erreicht eine Höhe von 40 cm. Auf trockenem, durchlässigem Boden harmoniert er gut mit mittelgroßen Stauden aus dem Mittelmeerraum. Kombinieren Sie ihn mit Zistrose, Rosmarin, Wandelröschen und Lavendel.
Hier wird er mit einem Verwandten der Zistrose, dem Halimium commutatum mit leuchtend gelben Blüten, und einer Wolfsmilch, Euphorbia cyparissias ‚Fens Ruby‘, gepflanzt. Ein bläuliches Ziergras, Helictotrichon sempervirens, und eine zarte weiße Gaura lindheimeri vervollständigen die Szene.

Gaura lindheimeri Weiß, Erodium manescavii, Euphorbia cyparissias ‚Fens Ruby‘, Helictotrichon sempervirens, Halimium commutatum
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Am Beetrand
Auf durchlässigem Boden und an einem sonnigen Standort können Sie Erodium auch am Beetrand pflanzen. In Gesellschaft von Pflanzen für trockene Böden können Sie sich an seinem hübschen Laub und seinen zarten Blüten erfreuen, sofern Sie ihm genügend Platz zum Wachsen ohne zu starke Konkurrenz lassen.
Weiße und blaue Harmonie: Kombinieren Sie Erodium chrysanthum mit dem teppichbildenden Pfriemenförmigen Phlox ‚White Delight‘ und der Nelke Dianthus arenarius. Im Hintergrund setzen Eryngium alpinum ‚Blue Star‘, Lavandula angustifolia ‚Hidcote‘ und Ballota pseudodictamnus.

Pfriemenförmiger Phlox ‚White Delight‘, Erodium chrysanthum, Dianthus arenarius, Eryngium alpinum ‚Blue Star‘, Lavandula angustifolia ‚Hidcote‘, Ballota pseudodictamnus
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Kiesgarten anlegenIm Topf
Der Stammbaum des Erodium macht es ideal für die Topfkultur. Das Erodium variabile ‚Bishop’s Form‘ hat rundes, gezähntes, leicht gewelltes Laub. Es schmückt sich üppig mit purpur geäderten rosafarbenen Blüten.
Hier stehen Sedum oder Fetthennen und Sempervivum oder Hauswurzen im Mittelpunkt. Diese Sukkulenten lassen sich leicht im Topf kultivieren, versorgen sich fast selbst und gedeihen problemlos. Eine Kombination aus Sedum lydium ‚Glaucum‘, Sedum cauticola ‚Lidakense‘ und dem rosafarbenen Erodium. Die Hauswurzen Sempervivum Chick Charms‘ ® ‚Chocolate Kiss‘, Sempervivum ‚Chick Charms‘ ® ‚Cotton Candy‘ bringen ihre runde Form ein.

Sedum lydium ‚Glaucum‘, Sedum cauticola ‚Lidakense‘, Erodium variabile ‚Bishop’s Form‘, Sempervivum ‚Chick Charms‘ ® ‚Chocolate Kiss‘, Sempervivum ‚Chick Charms‘ ® ‚Cotton Candy‘
In den Zwischenräumen
Erodium cicutarium und Erodium moschatum, ein- und zweijährig, wachsen natürlicherweise in Boden- und Felsspalten sowie in sandigen Böden. Alle Erodium-Arten gedeihen unter diesen Bedingungen: auf nährstoffarmem, trockenem Boden mit wenig Erde. Sie können sie zwischen Platten, auf Mauerkronen oder in Spalten pflanzen, wo eine kleine Erdschicht ausreicht. Auch wenn Ihr Gartenboden für Erodium nicht geeignet ist, können Sie die Pflanze auf einer Mauer oder einer sonnigen Terrasse kultivieren. Pflanzen Sie sie zum Beispiel zusammen mit Herbst-Steinbrech und Grasnelke.
Auf dem Foto unten sehen Sie, dass Erodium ungewöhnliche Früchte bildet: 2 bis 3 cm lange Schnäbel, die sich später krümmen. Daher stammt der volkstümliche Name Storchschnabel. Diese botanische Kuriosität lädt dazu ein, die verschiedenen Entwicklungsstadien zu beobachten.

Erodium cicutarium und seine 2 bis 3 cm langen Spaltfrüchte
Mit Zwiebeln kombiniert
Der niedrig wachsende Erodium passt gut zu kleinen Frühlingsblumenzwiebeln.
Hier folgen von März bis Mai die Blüten von botanischer Tulpe turkestanica, botanischer Tulpe clusiana ‚Cynthia‘ und Ornithogalum nutans. Genießen Sie ihre eleganten, raffinierten und leuchtenden Blüten. Das Erodium chrysanthum mit seiner sonnengelben Blüte übernimmt von Juni bis September.

Erodium chrysanthum, Ornithogalum nutans, botanische Tulpe turkestanica, botanische Tulpe clusiana Cynthia
Aromatische Blätter kombinieren
Der Reiherschnabel hat je nach Art ein hübsches, zudem aromatisches Laub. Aromatisch und essbar. Ohne auf diesen letzten Aspekt einzugehen: Warum ihn nicht mit anderen aromatischen Stauden mediterraner Regionen kombinieren, die an trockene, gut durchlässige Böden in voller Sonne gewöhnt sind? Aromatische Stauden wie Quendel, Rosmarin, Lavendel, Dost, Salbei, Strohblume und Heiligenkraut haben dieselben Ansprüche und bilden schöne, duftende Pflanzbilder. Ihre Blüte ist unauffällig, ihr Laub verströmt beim Zerreiben die warmen Düfte der Garrigue.
Nennen wir hier nur einige Pflanzen wie das Syrische Gliedkraut oder den kretischen Bergtee: Sideritis syriaca, der sich hervorragend als Tee eignet. Der wunderschöne Origanum rotundifolium ‚Kent Beauty‘ begleitet den Erodium manescavii zusammen mit Thymus capitatus und Santolina chamaecyparissus.

Thymus capitatus, Erodium manescavii, Origanum rotundifolium ‚Kent Beauty‘, Sideritis syriaca, Santolina chamaecyparissus
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