Wasser: kostbare, empfindliche Ressource
Lebenswichtiges, begrenztes Gut zum Teilen!
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Wasser wird knapper, Temperaturen steigen: Sechs Dürrejahre in zehn Jahren. Warum ist „blaues Gold“ so kostbar? Tipps zum wassersparenden Gärtnern.
Warum ist Wasser nicht unerschöpflich?
Die Erde ist zu 70 % mit Wasser bedeckt, doch 97 % davon sind salzig. Nur 0,3 % sind nutzbar – bei wachsender Bevölkerung und steigendem Verbrauch.
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Der übermäßige Verbrauch durch Menschen mit Zugang zu Wasser sowie die Umweltverschmutzung verschärfen die drohende Wasserknappheit. Immer neue Dürregebiete entstehen und zeigen, dass Süßwasser heute zunehmend knapp wird. Betrachten wir Wasser beim Gärtnern zugleich als unschätzbar wertvoll und selbstverständlich verfügbar, wird angesichts dieser Fakten klar: Es zu verschwenden, um unsere kleinen Gärten zum Blühen zu bringen und unser Bedürfnis nach Grün zu stillen, ist ziemlich egoistisch.
Sollten wir angesichts der Hitzewellen und der zunehmend bedrohlichen Wasserknappheit deshalb mit dem Gärtnern aufhören? Nein, denn es gibt Lösungen, die möglichst bald umgesetzt werden sollten! Die Natur hat schließlich für alles vorgesorgt (na ja, fast …), und das Angebot an trockenheitsverträglichen Pflanzen ist groß und vielfältig.

Wassersparende Pflanzen ermöglichen schöne Außenbereiche und helfen zugleich, das „blaue Gold“ zu sparen!
Wasser im Garten sparen?
- Setzen wir bereits bei der Pflanzung auf trockenheitsverträgliche Pflanzen: Viele Gewächse leiden unter möglichen Trockenperioden kaum. Bäume und Sträucher, Stauden und sogar einjährige Pflanzen oder Gemüse! Stöbern Sie gern in unseren Artikeln und informieren Sie sich auf unserer Website, um für künftige Pflanzungen die richtige Wahl zu treffen. Bodendecker und eine dichte Bepflanzung verhindern, dass der Boden offen liegt, und helfen ihm, die Feuchtigkeit besser zu speichern;
- Passen wir außerdem unsere Bewässerungsmethoden an den Bedarf an: Es ist kontraproduktiv, gut eingewachsene Beete mit einem Sprenger direkt über das Laub zu bewässern! Ebenso sinnlos (und während geltender Einschränkungen sogar verboten) ist das Wässern des Rasens. Tropfbewässerung, poröse Schläuche, Ollas … ermöglichen eine gezielte und effiziente Bewässerung. Bewässerungscomputer starten die Bewässerung nachts und je nach Bereich. Auch im Garten sollten wir Lecks kontrollieren und aufspüren;
- Sammeln wir möglichst viel Regenwasser in allen verfügbaren Behältern, um es später sinnvoll zu verwenden. Die Anlage von Sickergräben, auch „Swales“ oder Versickerungsmulden genannt, kann auf bestimmten Böden ebenfalls sehr wirksam sein;
- Mulchen und verbessern wir unseren Boden mit organischem Material (Kompost …), um ihn lebendiger zu machen und seine Wasserspeicherung zu verbessern. Hacken macht den Boden durchlässiger für Wasser. So werden die Pflanzen nach dem Gießen oder Regen wirksamer bewässert;
- Ausreichend große Gießmulden ermöglichen eine gezielte Bewässerung direkt am Fuß der Pflanzen;
- Denken wir daran, Kochwasser, Spülwasser von Obst und Gemüse sowie das Wasser aufzufangen und im Garten zu verwenden, das wir vor dem Duschen laufen lassen, bis es warm wird. Einige Eimer und Wannen genügen;
- Vermeiden wir es, Gartenmöbel und Terrasse zu häufig und mit viel Wasser zu reinigen.

Wenn wir alle Möglichkeiten zum Sammeln und Bewahren von Wasser nutzen, können wir weiterhin … wassersparend gärtnern
Unsere besten Tipps zum Wassersparen im Garten finden Sie ausführlich in diesem Beitrag.
Mehr erfahren...
→ Info sécheresse zeigt täglich 30.000 Dürreindikatoren wie Niederschlag, Fluss- und Grundwasserstände, nach Département kartiert.
→ Karte der französischen Wasserbeschränkungen
→ Mehr zu Frankreichs Wasserressourcen: Artikel des Centre d’Information sur l’Eau
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