Toona sinensis, auch Chinesischer Surenbaum genannt, ist ein Zierbaum mit essbarem Laub. Er stammt aus Asien, vor allem aus China, wo seine zarten, aromatischen Blätter gekocht oder roh verzehrt werden. Dieser sommergrüne Baum mit seinem leichten Habitus trägt lange, gefiederte, aromatische Blätter, die beim Zerreiben nach Zwiebeln duften. Einige Kultivare des Chinesischen Surenbaums wie ‚Flamingo‘ bieten zusätzlich ein außergewöhnliches Farbspiel des Laubs. Die unscheinbare Blüte im Frühjahr und Sommer verströmt einen angenehmen Duft. Der Baum ist relativ winterhart (-12 bis -15 °C) und lässt sich in Regionen mit eher milden Wintern problemlos in einem fruchtbaren, frischen Boden an einem vor kalten Winden geschützten Standort kultivieren. Entdecken Sie eine Alternative zu traditionellen Gemüsesorten und lernen Sie diesen kleinen chinesischen Baum kennen, dessen junge Blätter in Asien als Delikatesse gelten.
Toona sinensis: Was ist das?
Toona sinensis, der Chinesische Surenbaum, ist ein wenig bekannter Baum aus der Familie der Mahagonigewächse. Dieser „Gemüsebaum“ ist fest in der asiatischen Küchentradition verankert. Seine zarten, aromatischen jungen Blätter bereichern Salate, aromatisieren Gerichte und werden traditionell als Gemüse verzehrt. Diese Blätter brachten Toona sinensis den Beinamen Chinesischer Surenbaum ein. Wegen ihres feinen Geschmacks und ihrer angenehmen Textur werden sie in zahlreichen Gerichten verwendet.
Dieser aus Ostasien, insbesondere aus China, stammende Baum wird für sein sommergrünes, elegantes Laub mit langen Fiederblättchen und seine duftenden Blüten geschätzt. Neben seiner kulinarischen Verwendung überzeugt Toona sinensis auch durch seine Zierwirkung im Garten. Der schöne Zierbaum besitzt eine schlanke, lockere Silhouette. Er wächst schnell und erreicht je nach Sorte im ausgewachsenen Zustand durchschnittlich 10 bis 20 m Höhe. Sein größter Vorzug ist das wechselnde Farbenspiel des Laubs: Im Frühjahr ist es zartgrün, im Herbst nimmt es rote oder orangefarbene Töne an. Toona sinensis 'Flamingo' ist mit seinen außergewöhnlichen, lachsrosa jungen Trieben im Frühjahr, die im Sommer grün und im Herbst gelb-orange werden, ein besonders dekorativer Kultivar. Im Winter zeigt der Chinesische Surenbaum seine graue, rissige Rinde, deren harziger Duft an Zedern erinnert. Die eher unscheinbaren, cremeweißen Blütentrauben erscheinen je nach Klima von Mai bis Anfang Juli an älteren Bäumen. Der halb winterharte Baum verträgt nach guter Verwurzelung kurzzeitig Temperaturen von etwa -10 bis -15 °C und gedeiht in Regionen mit milden Wintern. Er wächst an einem sonnigen, vor kalten Winden geschützten Standort. Sein Boden sollte tiefgründig, fruchtbar, locker und gut durchlässig sein und das ganze Jahr über frisch bleiben. Der Chinesische Surenbaum eignet sich als schöner Allee- und Solitärbaum.

Wie schmecken die Blätter und welchen Nährwert haben sie?
Die Blätter von Toona sinensis besitzen ein komplexes, einzigartiges Aroma. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Zwiebel und Knoblauch, an Gemüsebrühe mit einer leicht nussigen Note. Die jungen Triebe verfeinern Salate, Nudeln und Reis. Sie eignen sich auch für einen köstlichen aromatischen Tee. Dieses vielseitige Aroma verleiht Ihren Gerichten eine exotische, frische Note. Auch aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Toona sinensis äußerst wertvoll. Seine jungen Blätter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten unter anderem die Vitamine A und C sowie Mineralstoffe wie Eisen und Kalzium. Die Blätter sind reich an Carotinoiden und Flavonoiden und sollen antioxidative Eigenschaften besitzen, die helfen können, Schäden durch freie Radikale zu bekämpfen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden sie wegen ihrer entzündungshemmenden und antiviralen Eigenschaften verwendet.
Wann und wie ernten Sie die Blätter?
Ernten Sie die Blätter von Toona sinensis zum richtigen Zeitpunkt, damit sie ihr volles Aroma entfalten. Der beste Zeitpunkt ist der Frühjahrsbeginn, wenn die Blätter noch jung und zart sind. Ernten Sie sie nach Bedarf. Schneiden Sie die jungen Triebe vorsichtig mit einer gut desinfizierten Gartenschere ab. Achten Sie darauf, den Baum nicht zu beschädigen.

Wie bereiten Sie die Blätter zu?
So bereiten Sie die Blätter von Toona sinensis zu:
- Reinigen Sie die Blätter zunächst gründlich unter kaltem, fließendem Wasser, um Schmutz und kleine Insekten zu entfernen. Lassen Sie sie sorgfältig abtropfen oder trocknen Sie sie in einer Salatschleuder.
- Sie können die Blätter fein schneiden und für Salate, Suppen oder als Garnitur verwenden. Stapeln Sie dafür mehrere Blätter, rollen Sie sie eng auf und schneiden Sie sie in feine Streifen.
- Um ihr Aroma abzumildern, können Sie die Blätter blanchieren. Geben Sie sie für eine Minute in kochendes Salzwasser. Anschließend legen Sie sie sofort in Eiswasser, damit der Garvorgang endet und die kräftige Farbe erhalten bleibt.
- Die Blätter von Toona sinensis können mit Knoblauch, Zwiebeln oder anderem Gemüse angebraten werden. Erhitzen Sie etwas Öl in einer Pfanne. Geben Sie die geschnittenen Blätter hinzu und braten Sie sie bei starker Hitze kurz an, bis sie zart, aber noch knackig sind.
- Sie können die Blätter frisch wie ein aromatisches Küchenkraut verwenden. Geben Sie sie erst am Ende der Garzeit hinzu, damit ihr Geschmack und ihre Textur erhalten bleiben.

Einige Rezepte mit Toona sinensis
Die Möglichkeiten sind vielfältig: von frischen, knackigen Salaten bis hin zu raffinierten Pfannengerichten. Hier finden Sie einige Ideen, wie Sie die Blätter von Toona sinensis in Ihren Gerichten verwenden können:
- Frühlingssalat: Mischen Sie fein geschnittene Toona-Blätter mit anderem jungen Frühlingsgrün wie Rucola oder Spinat. Geben Sie Gurkenscheiben und Kirschtomaten hinzu. Würzen Sie den Salat mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer.
- Omelett: Verquirlen Sie einige Eier mit Salz und Pfeffer. Erhitzen Sie etwas Butter oder Öl in einer Pfanne. Gießen Sie die Eier hinein und geben Sie eine Handvoll fein geschnittener Toona-Blätter dazu. Lassen Sie das Omelett stocken und servieren Sie es heiß.
- Asiatische Suppe: Bereiten Sie eine Gemüse- oder Hühnerbrühe zu. Geben Sie frisch geriebenen Ingwer und Knoblauch hinzu und lassen Sie die Brühe köcheln. Fügen Sie Reisnudeln und Pilze hinzu. Geben Sie die Blätter des Chinesischen Surenbaums erst am Ende der Garzeit in die Suppe, damit sie zart bleiben.
- Gebratener Reis: Braten Sie Knoblauch und Zwiebeln in einem Wok an. Geben Sie gekochten Reis, Erbsen, gewürfelte Möhren sowie Tofu oder Garnelen hinzu. Rühren Sie die Toona-Blätter gegen Ende der Garzeit unter und würzen Sie das Gericht mit Sojasauce.
- Pesto aus Toona sinensis: Mixen Sie die Toona-Blätter mit Knoblauch, Pinienkernen oder Nüssen, geriebenem Parmesan und Olivenöl zu einem originellen Pesto. Verwenden Sie es zu Nudeln, als Pizzabelag oder als Würzsoße für Sandwiches.

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