Wichtige Pflanzwerkzeuge für den Garten
Pflanzkelle bis Spaten: unsere Auswahl für Garten, Gemüsebeet und Topfkultur
Inhaltsverzeichnis
Ob Beet, Gemüsebeet, Balkon oder Terrasse: Pflanzen macht Freude. Mit dem richtigen Pflanzwerkzeug sparen Sie Kraft und Zeit.
Pflanzwerkzeuge für Ziergarten und Topfkultur
Wenn Sie das ganze Jahr über gerne gärtnern, gibt es besonders im Frühjahr und Herbst immer etwas zu pflanzen. Stauden oder Gräser für Beete und Rabatten, ein- oder zweijährige Blütenpflanzen im Anzuchttopf für Balkonkästen und Pflanzgefäße auf Balkon und Terrasse … So blüht Ihr Garten im Laufe der Jahreszeiten. Mit dem unverzichtbaren Gartenwerkzeug wird das Pflanzen jedoch deutlich erleichtert. Mit den passenden Werkzeugen für jede Aufgabe erhöhen Sie zudem Ihre Erfolgschancen.
Für das Pflanzen von Zierpflanzen sind zwei Werkzeuge unverzichtbar: der Pflanzdorn und die Pflanzkelle. Beide gehören zur Grundausstattung, sobald man einen Garten betritt oder in Blumenerde arbeitet. Hinzu kommt der spezielle Pflanzdorn für Blumentöpfe, der sich vielfach bewährt.
Der Pflanzdorn: vielseitiges Pflanzwerkzeug
Mit seinem langen, spitz zulaufenden Kegel und dem Griff ist der Pflanzdorn ein äußerst einfaches Werkzeug. Dennoch leistet er hervorragende Dienste und ist äußerst robust. Stechen Sie ihn einfach in den Boden, um kleine, spitz zulaufende Pflanzlöcher zu bohren. Deshalb eignet sich der Pflanzdorn ideal zum Säen großer Samen, etwa von Sonnenblumen oder Gartenwicken. Auch blühende einjährige Pflanzen und zweijährige Pflanzen sowie als Jungpflanzen angebotene Kräuter lassen sich damit pflanzen. Für Jungpflanzen ist kein großes Pflanzloch nötig, der Pflanzdorn reicht völlig aus. Sobald die Pflanzen im Boden stehen, ziehen Sie mit der Spitze Erde zurück und schließen damit das Loch.
Dieser Pflanzdorn eignet sich auch zum Pflanzen von Zwiebeln. Dafür ist der Zwiebelpflanzer jedoch deutlich praktischer und besser geeignet.
Auch im Gemüsegarten verwenden Sie den Pflanzdorn zum Pikieren junger Keimlinge von Gemüsepflanzen, die Sie selbst gesät oder als Jungpflanzen gekauft haben.
Pflanzdorne gibt es in verschiedenen Ausführungen, von traditionell bis luxuriös. Die Wahl hängt von Ihren Vorlieben und Ihrem Budget ab. Oft unterscheiden sie sich vor allem bei Handhabung, Ergonomie, Stabilität und damit bei der Lebensdauer. Der einfachste Pflanzdorn besteht vollständig aus Stahl. Andere Pflanzdorne haben für besseren Halt einen gebogenen Holzgriff. Ein profilierter Holzgriff macht das Werkzeug besonders handlich. Einige Pflanzdorne besitzen schließlich einen längeren Griff, sodass Sie sich beim Pflanzen weniger bücken müssen.

Die zwei häufigsten Formen von Pflanzdornen
Die Pflanzkelle: Minischaufel zum Pflanzen und Umpflanzen
Einfach gesagt, ist die Pflanzkelle eine kleine Schaufel. Sie besteht aus einem mehr oder weniger langen Griff und einer leicht gebogenen Schaufel. Wie der Name bereits andeutet, dient sie zum Pflanzen und Umpflanzen von Stauden oder Gräsern im Anzuchttopf. Damit lassen sich größere Pflanzen setzen, als es mit einem Pflanzdorn möglich wäre. Außerdem können Sie damit Blumenerde oder Kompost in Töpfen und Pflanzgefäßen mit Gartenerde mischen.
Auch Pflanzkellen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Einige Pflanzkellen bestehen vollständig aus Stahl, andere haben einen Griff aus Holz oder Kunstharz, der angenehmer in der Hand liegt. Es gibt auch Pflanzkellen mit langem Griff, die Rückenschmerzen vorbeugen.
Im Handel finden Sie außerdem spezielle Pflanzkellen mit ungewöhnlich geformten Schaufeln. Pflanzkellen mit Messskala erleichtern das Einschätzen der Pflanztiefe. Modelle mit tulpenförmigem, gezahntem Kopf eignen sich besser für Lehmböden. Auch Pflanzkellen mit herzförmiger Schaufel sind erhältlich und besonders praktisch für Pflanzungen in Töpfen. Daneben gibt es Modelle mit sehr schmaler Schaufel, die zwischen vorhandenen Pflanzen hindurchgleiten, ohne sie zu beschädigen. Die traditionelle Pflanzkelle mit Spork-Kopf ist besonders vielseitig für Topfpflanzen und Gemüsebeete: Sie eignet sich zum Pflanzen, Auflockern des Bodens und Unkrautjäten.

Die unverzichtbare Pflanzkelle zum Einsetzen von Pflanzen im Anzuchttopf
Der überraschende Pflanzdorn für Blumentöpfe
Der Pflanzdorn für Blumentöpfe ist ein Werkzeug, an das Sie vielleicht nicht gedacht hätten. Für das Pflanzen von Stauden oder Gräsern in 11 bis 15 cm großen Töpfen erweist er sich jedoch als äußerst praktisch. Das Profiwerkzeug eignet sich ideal für gut bearbeitete, lockere und eher leichte Böden. Sein korbförmiger Kopf hebt große Pflanzlöcher aus, in die Sie die Pflanze nur noch einsetzen müssen.
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Gartengeräte: die wichtigsten HelferWerkzeuge zum Pflanzen im Gemüsegarten
Neben den beiden zuvor genannten, für den Gemüsegarten ebenfalls unverzichtbaren Werkzeugen – Setzholz und Pflanzkelle – gibt es noch speziellere Pflanzwerkzeuge. Diese Werkzeuge sind zwar sehr gezielt einsetzbar, können sich bei umfangreichen Pflanzarbeiten jedoch als unverzichtbar erweisen. Sie sparen wertvolle Zeit und beugen zugleich Rückenschmerzen, Muskelkater und anderen Beschwerden im unteren Rücken vor, die bei manchen Gartenarbeiten häufig auftreten:
- Das Kartoffelsetzholz : Das Kartoffelsetzholz ähnelt dem Setzholz für Blumenzwiebeln und eignet sich besonders zum Pflanzen großkalibriger Knollen oder Zwiebeln. Sein Korb gräbt die Pflanzlöcher mühelos aus, während der lange Stiel Ihren Rücken schont.
- Das Lauchsetzholz: Lauch wird meist mithilfe eines Setzholzes gepflanzt. Diese Arbeit ist jedoch langwierig und anstrengend, da der Rücken gebeugt bleibt. Das Lauchsetzholz mit zwei Griffen und einem breiten Kopf mit fünf kleinen, scharfen und spitzen Setzhölzern spart viel Zeit und verringert vor allem die Ermüdung. Bei größeren Mengen Lauch kann sich die Anschaffung lohnen.

Das Lauchsetzholz
Werkzeuge zum Pflanzen: Bäume und Sträucher
Logischerweise reicht das zuvor erwähnte kleine Gartenwerkzeug für größere Gehölze wie Sträucher oder Bäume nicht aus. Beim Pflanzen eines Baums oder Strauchs im Container muss das Loch zwei- bis dreimal so breit und tief wie der Wurzelballen sein. Für wurzelnackte Pflanzen gilt dasselbe. Die Werkzeuge müssen also ein tiefes Graben im Boden ermöglichen.
Zum Ausheben von Pflanzlöchern sind daher der traditionelle Spaten mit geradem Blatt oder der Grabspaten oft unverzichtbar. Das scharfe Blatt dringt leicht in den Boden ein. Der Hauptunterschied zwischen Grabspaten und traditionellem Spaten liegt meist in der Blattbreite. Das Blatt des Grabspatens ist schmaler und länger als das des Spatens. Er ist daher das von Profis, etwa Baumschulen, am häufigsten verwendete Pflanzwerkzeug.

Der traditionelle Spaten: unverzichtbar beim Pflanzen von Bäumen
Es gibt auch spezielle Pflanzspaten. Anders als beim traditionellen Spaten ist das Blatt nicht gerade, sondern abgerundet und dringt dadurch leichter in den Boden ein.
Ein weiteres Pflanzwerkzeug ist die Hacke. Mit ihr lassen sich flache Pflanzfurchen ziehen.
Für größere Pflanzungen, etwa eine Strauchhecke, eignet sich die Hacke, um das Ausheben des Grabens vorzubereiten oder zu beginnen.
Zum Ausheben von Löchern, etwa für Pfosten, gibt es außerdem ein speziell geeignetes Werkzeug, das auch beim Pflanzen von Bäumen und Sträuchern nützlich ist: den Erdbohrer. Dieses vielseitige Werkzeug bohrt bis zu 50 cm tief, allerdings auf einer kleineren Fläche als ein traditioneller Spaten. Besonders beim Pflanzen von Rosen ist er praktisch.
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7 zeitsparende GartengeräteDer Sonderfall Zwiebeln
Wenn Sie sich einen blühenden Garten ab Ende des Winters (manchmal sogar mitten im Winter) wünschen, ohne viel dafür tun zu müssen, sind Zwiebeln ideal. Sie treiben jedes Jahr wieder aus und werden dabei immer blühfreudiger und üppiger. Dennoch müssen Sie diese Zwiebeln zunächst pflanzen. Die Pflanzung erfolgt im Herbst, ab September bis Oktober oder November, und kann mit einer Pflanzkelle durchgeführt werden. Doch es gibt ein deutlich praktischeres Werkzeug: den Zwiebelpflanzer, mit dem Sie Hyazinthen, Narzissen und andere Tulpen in der richtigen Tiefe pflanzen können.

Der Zwiebelpflanzer
Für weitere Informationen empfehle ich Ihnen den ausführlichen Artikel von Olivier: Zwiebeln pflanzen: Welches Werkzeug wählen?
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