10 sehr winterharte, frostfeste Bäume
Für kalte Klimate: frostunempfindliche Auswahl
Inhaltsverzeichnis
Bäume: Säulen des Gartens. Sie schenken Höhe, Schatten und Zierwert. 10 frostharte Bäume für alle Regionen Frankreichs – auch für strenge Winter!
Weißdorn: legendäre, duftende Blüte
Der Weißdorn (Crataegus monogyna) ist ein mittelgroßer Baum, der mit der Zeit 5 bis 10 m Höhe erreicht. Sein sommergrünes, frischgrünes und glänzendes Laub ist tief in 5 bis 7 Lappen geteilt. Es sitzt an kurzen, dornigen Zweigen mit purpurroter Färbung. Der rissige Stamm zeigt graue bis braune Farbtöne. Im Mai bedeckt sich dieser Weißdorn mit kleinen, herrlich duftenden weißen Blüten. Ihnen folgen runde, rote Beeren, die ebenfalls klein sind, seinen Zierwert verlängern und bei Vögeln sehr beliebt sind. Diese Art wächst aufrecht und rundlich und eignet sich sehr gut für freiwachsende, naturnahe Hecken. Der sehr langlebige, bis mindestens -20 °C winterharte Baum gedeiht in jedem gut durchlässigen, auch leicht kalkhaltigen Boden an sonnigen bis halbschattigen Standorten.

Die schöne Frühlingsblüte des Weißdorns (Crataegus monogyna), gefolgt von seinen roten Früchten im Herbst
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Weißrindige Himalaya-Birke, Königin des Winters
Die Weißrindige Himalaya-Birke (Betula utilis jacquemontii) ist eine prächtige Sorte, die zu jeder Jahreszeit alle Blicke auf sich zieht. Im Frühjahr und Sommer verleihen ihre ovalen, fein gezähnten, dunkelgrünen Blätter dem Baum viel Anmut. Sie werfen einen leichten, angenehmen Schatten. Die unscheinbare Frühjahrsblüte besteht aus gelbgrünen Kätzchen. Im Herbst färbt sich ihr sommergrünes Laub allmählich leuchtend goldgelb, das von der Abendsonne noch stärker zur Geltung gebracht wird. Im Winter zeigt diese Birke die unvergleichliche Schönheit ihrer Rinde. Sie ist glatt und von Lentizellen durchzogen, von strahlendem Weiß! Der zunächst schlanke, später ausgebreitete Baum wird im Alter 15 bis 20 m hoch und 5 bis 8 m breit. Es dauert jedoch durchschnittlich 5 Jahre, bis er seine volle Wirkung entfaltet. Seine zahlreichen, oberflächennahen Wurzeln befestigen den Boden, können jedoch schnell unter Trockenheit leiden. Er ist dagegen sehr winterhart und verträgt -20 °C problemlos. Pflanzen Sie ihn an einen frischen, aber durchlässigen, sauren bis leicht kalkhaltigen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Als Solitär oder in Gruppen gepflanzt, ist er eine eindrucksvolle Bereicherung für den Wintergarten!

Die Rinde der Weißrindigen Himalaya-Birke (Betula utilis Jacquemontii)
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Purpur-Gleditschie: wechselnde Blattfarben
Die Purpur-Gleditschie (Gleditsia triacanthos f. inermis ‚Ruby Lace‘) ist ein majestätischer, schnell wachsender Baum, der bis zu 15 m hoch wird. Seine schlanke Silhouette betont einen dunklen, kerzengeraden und rissigen Stamm, an dem dornenlose Zweige mit horizontaler Wuchsform sitzen. Der größte Vorzug dieser Sorte ist ihr sommergrünes Laub: glänzend, fein geteilt und mit wechselnden Farben. Es erscheint im späten Frühjahr purpurrot, verändert sich dann zu grünen und schokoladenbraunen Farbtönen und färbt sich im Herbst schließlich tiefgelb. Die lockere Verzweigung spendet leichten Schatten, der benachbarte Pflanzen nicht beeinträchtigt. Die Blüte ist bienenfreundlich, aber unscheinbar. Die flachen, der Blauregen-Schote ähnlichen Hülsenfrüchte enthalten essbares Fruchtfleisch. Sein Wurzelsystem ist überwiegend tiefreichend und bildet eine Pfahlwurzel. Sie können ihn daher in der Nähe einer Terrasse pflanzen. Sein Holz ist allerdings recht brüchig und windempfindlich.
Er gedeiht in nährstoffreichem, feuchtem, auch schlecht drainiertem und kalkhaltigem Boden, wächst aber ebenso in ärmerem, trockenem Boden. Pflanzen Sie ihn an einen sonnigen Standort und schützen Sie junge Pflanzen vor starkem Frost. Ausgewachsen verträgt er Temperaturen bis -20 °C und sogar darunter.

Vergleich zwischen dem schokoladenfarben schimmernden Laub der Gleditsia ‚Ruby Lace‘ (links) und dem goldfarben schimmernden Laub der Gleditsia ‚Sunburst‘
→ Entdecken Sie auch die Gleditschie ‚Sunburt‘ mit ihrem leuchtend goldenen Laub
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Die Hainbuche 'Rockampton Red': alles andere als gewöhnlich
Die Gewöhnliche Hainbuche ‚Rockhampton Red‘ (Carpinus betulus ‚Rockhampton Red‘) hat es in sich. Sie ist zwar ebenso pflegeleicht und robust wie die Art, unterscheidet sich aber durch eine farbenprächtige Herbstfärbung! Ihr im Sommer grünes, markantes und gezähntes Laub bleibt als marzeszentes Laub (das heißt: Es haftet auch im verwelkten Zustand einen Großteil des Winters an den Zweigen) lange am Baum. Ab Herbst flammt es in Orange- und leuchtenden Rottönen auf, neben denen selbst die schönsten Amberbäume und anderen Ahorne blass aussehen. Die Hainbuche zeigt ihre Herbstfarben großzügig und lange. Die Blüte erscheint im Frühjahr oder Sommer, je nach Geschlecht des Baumes, in kleinen hängenden Kätzchen. Langsam wachsend, entwickelt sie sich zu einem prächtigen Exemplar von 20 m Höhe und 15 m Breite mit pyramidenförmiger Wuchsform. Da sie einen Rückschnitt gut verträgt, eignet sie sich sowohl als Solitär als auch für eine Hecke. Sehr winterhart (mindestens -20 °C) und anspruchslos, gedeiht sie in jedem tiefgründigen, frischen, aber durchlässigen Boden, auch in kalkhaltigem Boden. Saure Böden verträgt sie nicht. Als Standort eignet sich Halbschatten oder Sonne ohne starke Mittagshitze. Kurzzeitige Trockenheit wird toleriert, dennoch steht sie am besten geschützt vor austrocknenden Winden.

Hübscher Kontrast zwischen dem grünen Laub der Gewöhnlichen Hainbuche (Carpinus betulus) und dem rotlaubigen Laub von Carpinus betulus ‚Rockhampton Red‘
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Trauerweide: Romantik und Majestät
Die Silhouette der Trauer-Weide (Salix alba ‚Tristis‘) ist unverwechselbar. Der 20 × 20 m große Baum mit runder Wuchsform trägt sehr lange, biegsame, hellgelbe Zweige, die bis zum Boden herabhängen und manchmal eine Pflanzengrotte bilden. Das sommergrüne, hellgrüne Laub färbt sich im Herbst gelb. Im Frühjahr übersäen hellgelbe Kätzchen die Zweige. Die schnell wachsende, winterharte und pflegeleichte Weide gedeiht in tiefem, frischem bis feuchtem, auch schwerem, lehmigem Boden mit wenig Kalk an sonnigem Standort. Als Symbol der Romantik wirkt sie besonders schön am Teich, in dem sich ihre anmutige Silhouette spiegelt.

Die langen, biegsamen Zweige der Trauer-Weide (Salix alba Tristis) hängen kaskadenförmig bis zum Boden herab
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Fächerblattbaum 'Blagon': langlebig und stattlich
Wohl einer der ältesten noch lebenden Bäume der Erde, hat der Fächerblattbaum stets Bewunderung hervorgerufen. Ginkgo biloba ‚Blagon‘ unterscheidet sich von der Wildart durch deutlich bescheidenere Maße. Er wächst langsam, besonders in den ersten Jahren, erreicht eine Höhe von 10 m und bleibt mit einer Breite von etwa 2 m schlank. Dadurch lässt er sich überall integrieren, auch in Stadtgärten mit wenig Platz (zudem ist er unempfindlich gegenüber Luftverschmutzung). Sein charakteristisches, sommergrünes Laub besteht aus fächerförmigen Blättern, die während der Saison grün und im Herbst strahlend goldgelb sind. Selbst ohne Laub machen seine schmale, kegelförmige Wuchsform und seine dekorative Silhouette ihn zu einem ausgezeichneten Solitär. Mit seinem ausgebreiteten Wurzelsystem eignet er sich hervorragend als Einzelpflanze oder in Gruppen als außergewöhnlich elegante Allee. Winterhart bis -30 °C, verträgt er lediglich Staunässe und große Hitze schlecht. Achten Sie auf einen sonnigen Standort sowie einen tiefen, fruchtbaren Boden, der im Sommer frisch bleibt. Unter diesen Bedingungen gedeiht er sogar in leicht kalkhaltigem Boden. Kennen Sie das Geheimnis seiner Langlebigkeit? Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blog: „Keine geplante Obsoleszenz beim Ginkgo biloba“!

Das gelbgrüne Laub von Ginkgo biloba ‚Blagon‘ färbt sich im Herbst goldgelb
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Rot-Ahorn 'Red Sunset': Sonnenuntergang im Herbst
Der Rot-Ahorn ‚Red Sunset‘ (Acer rubrum ‚Red Sunset‘) ist ein Baum mit kräftigem Wuchs und schnellem Wachstum, der eine Höhe von 15 m und eine Breite von 10 m erreicht. Er benötigt daher etwas Platz, um sich voll zu entfalten. Seine pyramidenförmige, gut strukturierte Silhouette bringt ein sommergrünes, handförmig gelapptes Laub mit markanten Lappen zur Geltung, das grün austreibt und rot überhaucht ist. Diese rote Färbung zeigt sich auch an den Blattstielen, den zahlreichen geflügelten Früchten älterer Exemplare und den kleinen, duftenden, bienenfreundlichen Blüten, die im zeitigen Frühjahr am nackten Holz erscheinen. Selbst die jungen Zweige schimmern karminrot. Doch im Herbst kommt diese Färbung am prachtvollsten zur Geltung, wenn der ganze Baum in karmesinroten und orangenen Tönen erstrahlt. Dann zaubert er einen echten Sonnenuntergang in Ihren Garten! Anspruchslos, gedeiht der Rot-Ahorn in tiefem, frischem, auch lehmigem, schwerem und feuchtem, eher saurem Boden. Sein wohltuender Schatten macht ihn zum idealen Solitär, doch er findet auch am Rand großer Flächen, in eine gemischte Hecke integriert, seinen Platz. Winterhart bis -20 °C, kann er sogar in der Stadt kultiviert werden, sofern Salz in jeder Form vermieden wird (Streusalz, Gischt …). Pflanzen Sie ihn an einen sonnigen bis halbschattigen Standort und genießen Sie einfach seinen Anblick!

Die leuchtenden Farben des Laubes des Rot-Ahorns (Acer rubrum Red Sunset)
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→ Lesen Sie auch: Ahorn pflanzen, zurückschneiden und pflegen.
Großblättrige Stechpalme: hell und vielseitig
Die Großblättrige Stechpalme (Ilex aquifolium ‚Argenteomarginata‘) ist ein kleiner Baum, der höchstens 8 m hoch und 3 m breit wird. Ihr immergrünes, dickes und dorniges Laub ist glänzend grün und cremefarben panaschiert. Mit zunehmendem Alter entwickelt sie eine dichte, pyramidenförmige Wuchsform. Sie wächst relativ langsam, verträgt den Rückschnitt jedoch sehr gut und lässt sich vielseitig verwenden. Als Solitär gepflanzt, kommt die Schönheit ihres Laubs besonders zur Geltung. Ebenso eignet sie sich als Schutzhecke, für einen formalen Formschnitt, als Kübelpflanze auf der Terrasse oder als Hochstamm. So schmückt sie große Flächen ebenso wie kleine Gärten und benötigt nur wenig Pflege. An weiblichen Pflanzen folgen auf die unscheinbare Blüte im Herbst kleine, leuchtend rote, glänzende Beeren, die lange im Winter haften und unter dem grauen Himmel für zusätzliche Farbe sorgen. Unempfindlich gegenüber Kälte, übersteht sie problemlos -20 °C und wächst in neutralem oder saurem Boden. Luftverschmutzung und Seeluft machen ihr nichts aus, Zugluft verträgt sie jedoch möglicherweise schlecht. Im Sommer ist ein frischer Boden von Vorteil.

Die pyramidenförmige Wuchsform der Großblättrigen Stechpalme (Ilex aquifolium Argenteomarginata)
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→ Für ein gutes Gelingen lesen Sie unseren Ratgeber: Stechpalme pflanzen, schneiden und pflegen.
Europäische Lärche: zarter, starker Riese
Die Europäische Lärche (Larix decidua) ist ein sommergrüner Nadelbaum mit imposanten Ausmaßen (30 m x 20 m). Sie eignet sich daher für große Grundstücke sowie Parks und großzügige Gärten. Ihr zartes, grünes Laub zeigt sich beim Austrieb hellgrün, nimmt im Sommer ein kräftiges Grün an und färbt sich im Herbst goldgelb. Zwischen März und Juli bildet sie männliche und weibliche Zapfen, wobei letztere eine schöne leuchtend rosa Färbung zeigen. Der Stamm entwickelt sich zu einem geraden Schaft, aus dem waagerechte Triebe entspringen, die dazu neigen, herabzuhängen. Die Rinde mit mehr oder weniger grauen oder purpurfarbenen Tönen bildet im Alter zunehmend Schuppen. Die Europäische Lärche wächst mäßig schnell und ist äußerst frosthart bis -40 °C. Verwenden Sie sie als Solitär, bei ausreichend Platz in einer Baumgruppe oder sogar als Bonsai, um sie auch auf kleinstem Raum genießen zu können.
Ihre einzigen Ansprüche sind ein durchlässiger, in der Tiefe jedoch frischer Boden, auch wenn er arm und kalkhaltig ist, sowie ein sonniger Standort. Vermeiden Sie schwere, staunasse Böden ebenso wie zu trockene und dürre Standorte. Ihre kräftige Pfahlwurzel hilft ihr, dem Wind zu widerstehen und Feuchtigkeit aus tieferen Bodenschichten aufzunehmen.

Jedes Jahr erneuern sich die Nadeln der Europäischen Lärche im Frühjahr
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→ Lesen Sie auch unseren Ratgeber über die Lärche, ihre Pflanzung, ihren Rückschnitt und ihre Pflege.
Hinweis: Die Frosthärte von Pflanzen wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Welche das sind, erfahren Sie im Artikel von Elizabeth. Dort erfahren Sie alles Wissenswerte über die Winterhärte von Pflanzen!
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