5 schöne Kombinationen mit dem Fächerblattbaum
Als Solitär dekorativ, umgibt sich der Fächerblattbaum im Garten auch gern mit außergewöhnlichen Pflanzen
Inhaltsverzeichnis
Der Fächertanne begeistert ganzjährig mit zweilappigem, im Herbst goldfarbenem Laub. Kleine Sorten passen auch in kleine Gärten. Fünf Ideen.
In einem japanisch inspirierten Garten
Von den Japanern verehrt, gilt der Fächerblattbaum im Land der aufgehenden Sonne als Symbol für Langlebigkeit, Widerstandskraft und Resilienz. Dieser heilige Baum, der den Zweiten Weltkrieg in Hiroshima überlebt hat, lädt geradezu dazu ein, ihn in einer japanisch inspirierten Gartenszene zur Geltung zu bringen, in der die außergewöhnliche Form seiner Blätter im Mittelpunkt steht. Ideal ist ein vorhandener oder neu angelegter Teich, ergänzt durch einige große Steine – zwei wesentliche Elemente für die Atmosphäre eines japanischen Gartens.
Wählen Sie beispielsweise einen mittelgroßen Fächerblattbaum mit kugelförmiger Krone wie den Fächerblattbaum ‚Globus‘ oder einen Fächerblattbaum ‚Autumn Gold‘ mit breitem Wuchs wie Ginkgo horizontalis oder eine Zwergform wie ‚Troll‚, wenn wenig Platz vorhanden ist. Umgeben Sie ihn mit immergrünen Pflanzen und niedrigen Schichten, etwa durch eine Zwerg- oder Kriech-Kiefer (in unserem Beispiel Pinus mugo ‚Lilliput‘) sowie einigen Himmelsbambus (Nandina domestica). Bambus mit gelb-orangefarbenen Halmen wie Phyllostachys aureocaulis greifen die Herbstfarben des Fächerblattbaums auf. Schließlich ergänzt ein schöner Baum oder Strauch mit etagenförmiger Wuchsform die an japanische Gärten erinnernde Gestaltung, etwa Cornus controversa oder ein Etagen-Schneeball, der neben seiner eleganten Silhouette im Herbst eine prächtige Färbung zeigt.

Fächerblattbaum ‚Autumn Gold‘, Pinus mugo ‚Lilliput‘, Cornus contorversa ‚Variegata‘, Phyllostachys aureocaulis und Nandina ‚Obsessed Seika‘
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In einem exotischen Garten
Um sich wie am anderen Ende der Welt zu fühlen, empfehlen wir oft, auffälliges Laub in den Garten zu integrieren. Beim Ginkgo darf es aber nicht irgendeines sein!
Als echtes lebendes Fossil wirkt der Ginkgo besonders eindrucksvoll in Gesellschaft ebenso alter Pflanzen. So etwa im Pflanzenpark Terra Botanica im Anjou, wo Ginkgos in einer grandiosen Szenerie mit anderen fossilen Bäumen wie Sagopalmfarn und Baumfarn kombiniert wurden.
Für einen noch stärkeren Effekt, der an einen idealisierten Jurassic Park erinnert, können Sie weitere Arten aus der Urzeit ergänzen. Diese sogenannten primitiven Arten fügen sich mit ihrem auffälligen Laub perfekt in das exotische Bild ein: Araukarie, Podocarpus macrophyllus und als Bodendecker Ephedra monosperma. Auch eine Magnolia grandiflora mit großen, glänzenden Blättern – ebenfalls aus längst vergangenen Zeiten – passt zu diesen außergewöhnlichen Pflanzen.
Für diese ungewöhnliche und garantiert exotische Szene wählen Sie am besten einen halbschattigen Standort, da auch die anderen Nadelgehölze und Bäume diesen Platz bevorzugen.

Ginkgo biloba, Dicksonia antartica, Cycas revoluta, Steineibe und Araukarie
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Ginkgo biloba kaufen: EinkaufsratgeberIm Topf auf der Terrasse
Mit einer kleinwüchsigen Sorte lässt sich ein Ginkgo problemlos in einem großen Kübel kultivieren. So können Sie ihn auf der Terrasse oder einem großen Balkon genießen, da der Ginkgo im Kübel relativ langsam wächst. Für die Kombination mit einem so einzigartigen Kleinbaum eignen sich vor allem Pflanzen mit besonderer Wuchsform oder ungewöhnlichem Laub. Einige immergrüne Sträucher sorgen für eine ganzjährige Gestaltung, denn der Ginkgo treibt im Frühjahr spät aus.
Zur Auswahl steht der klassische Ginkgo ‚Mariken‘, der im Topf nicht höher als 1,50 m wird, oder ‚Troll‘. Kombinieren Sie ihn mit besonderen Gehölzen wie einer Zierkirsche, etwa Prunus incisa ‚Kojo No Mai‘. Sie erinnert an seine fernöstliche Herkunft und begrüßt den Frühling früh und elegant mit ihrer Blüte am kahlen Holz und den gedrehten Zweigen. Im Herbst punktet sie zudem mit einer schönen Färbung.
Auf der Terrasse können außerdem eine Camellia japonica ‚Virginia Robinson‘ mit zarter Blüte, die auf die kleine Kirsche folgt, ein charaktervoller Klein-Konifere wie die Zwerg-Strobe ‚Green Twist‘ und die an ihrem feinen Laub erkennbare Orangenblume ‚Aztec Pearl‘ Platz finden. So erstreckt sich die Blütezeit von März bis Juni, während attraktive Blätter fast das ganze Jahr über für Zierde sorgen!
→ Auch lesenswert: Wie kultiviert man einen Fächertanne im Topf? und Welche Pflanzen für einen Zen-Balkon?

Ginkgo biloba ‚Mariken‘, Choisya ‚Aztec Pearl‘, Camellia ‚Virginia Robinson‘, Prunus incisa ‚Kojo No Mai‘ und Pinus strobus ‚Green Twist‘
Als Baumgruppe im großen Garten
Schließlich sollten Sie für diese Verwendung auf die Art Ginkgo biloba oder auf eine kleinere, wirklich leicht in jeden Garten zu integrierende Sorte wie ‚Blagon‚ mit ihrer schönen säulenförmigen Wuchsform zurückgreifen. Dieser wunderbare Baum lädt dazu ein, mehrere weitere Gehölze mit außergewöhnlicher Silhouette, wechselndem Laub oder intensiven Herbstfarben um ihn zu gruppieren, um am Ende eines großen Gartens eine eindrucksvolle Szene zu gestalten.
Eine Gehölzgruppe könnte beispielsweise einen Japanischen Schnurbaum mit hängender Wuchsform, einen weiteren Nadelbaum (auch der Ginkgo gehört dazu!) wie die Pinus wallichiana mit ihren breiten, bläulichen Nadelbüscheln sowie eine Ulmus pumila umfassen – eine Ulme mit wildem, etwas zerzaustem Wuchs, deren gelb werdendes Laub wunderbar mit dem Herbstlaub des Ginkgo harmoniert. Eine Parrotie, Parrotia persica, genügt, um im Altweibersommer einen leuchtend roten Akzent zu setzen.
→ Ebenfalls lesenswert: Eine Gehölzgruppe im Garten anlegen und einen großen Garten gestalten.

Ginkgo biloba, Sophora japonica ‚Pendula‘, Pinus wallichiana, Parrotia persica und Ulmus pumila
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