Die beliebtesten Hühnerrassen für den Hühnerstall
Welche Hühnerrassen passen zu Ihnen?
Inhaltsverzeichnis
Hühner halten: Kosten, Aufwand und die beliebtesten Hühnerrassen für jeden Bedarf im Überblick. Finde die passende Rasse für Garten und Hühnerstall.
Beste Hühner für schöne, gute Eier
Legitimerweise schafft man sich Hühner oft an, um (fast) jeden Morgen gute, frische Eier zu haben. Natürlich legt ein Huhn nicht 365 Eier im Jahr, da verschiedene Faktoren seine Legeleistung beeinträchtigen können. Kälte und Hitze, eine Krankheit, die Mauser, das Alter … all das kann die Eiablage verhindern oder verringern. Auch die Rasse spielt eine Rolle. Denn manche Hühner gelten als besonders gute Legehennen, andere weniger.
Das braune Legehuhn
Es ist das häufigste Huhn in französischen Hühnerställen und wird auch in professionellen Betrieben gehalten. Kein Wunder also, dass es mit 250 bis 300 Eiern pro Jahr eine ausgezeichnete Legehenne ist. Das braune Huhn ist an seinem orangefarbenen Gefieder sowie an seinem ausgeprägten Kamm und den großen Kehllappen zu erkennen. Es ist winterhart, unkompliziert und sanftmütig.
Viele ausgemusterte braune Legehennen werden zur Adoption angeboten, da Züchter sie im Alter von 12 bis 18 Monaten abgeben, weil sie weniger rentabel sind!
Marans
Marans ist für seine dunkelbraunen, fast schokoladenfarbenen Eier bekannt. Das echte Marans-Huhn trägt am Hals und an der Brust ein schwarzes, kupferfarbenes Gefieder. Es wird oft mit einer anderen Rasse verwechselt: dem Harco, ebenfalls einer guten Legehenne. Fest steht jedoch, dass Marans bis zu 250 Eier im Jahr legt.
Dieses aus einem Dorf im Département Charente-Maritime stammende Huhn ist robust und angenehm im Umgang. Außerdem brütet es gern und ist eine gute Glucke.
Sussex
Sie ist ein großes, schönes weißes Huhn mit einem Kragen aus schwarzen Federn. Sussex legt bis zu 250 große Eier, auch im Winter, denn Kälte macht ihm kaum etwas aus. Es ist wenig laut, kann sich scheu zeigen, bleibt aber sehr unkompliziert.
Leghorn
Das eher kleine Leghorn-Huhn ist meist weiß. Es ist eine außergewöhnliche Legehenne, die bis zu 300 Eier im Jahr legen kann. Diese sind besonders reinweiß.
Dieses Huhn ist besonders aktiv und braucht viel Platz. Es kann scheu und schwer zu zähmen sein. Ist diese Hürde jedoch genommen, zeigt es sich sehr anhänglich.
Cou nu du Forez
Dieses Huhn fällt mit seinem nackten Hals sofort auf. Zwar ist es mit seinem unbefiederten Hals, auf dem die Haut in der Farbe des Kamms sichtbar wird, nicht gerade schön, doch es hat andere Vorzüge. Diese machen es zu einem außergewöhnlichen Huhn: Es legt bis zu 180 Eier im Jahr, ist gegen Hitze und Kälte robust, sehr gesellig und besonders aktiv. Den ganzen Tag verbringt es damit, nach Futter zu picken.
Achtung: Das echte Cou nu du Forez ist weiß.

Das braune Legehuhn, Marans, Sussex, Leghorn und Cou nu du Forez (©DocMuséo)
Gâtinaise
Auch dieses weiße Huhn verdient aufgrund seiner vielen Vorzüge einen Platz in Ihrem Hühnerstall. Zunächst ist es mit durchschnittlich 200 Eiern pro Jahr eine gute Legehenne, deren Schale strahlend weiß ist. Zudem brütet es gern. Das sehr angenehme Huhn verhält sich wie ein Haustier und ist besonders kinderlieb. Darüber hinaus hat es eine schlanke, elegante Gestalt.
Gournay
Was bei Gournay zuerst ins Auge fällt, ist sein schwarz-weiß panaschiertes Gefieder. Mit 170 Eiern pro Jahr zählt es jedoch auch zu den besten Legehennen. Es ist außerdem winterhart und leicht zu zähmen, braucht aber viel Platz.
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Hühner halten: 10 häufige FehlerBeste Bruthennen: gute Mütter
Manche Hühner sind gute Brüterinnen, geduldig und bereit, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Andere hingegen interessieren sich überhaupt nicht dafür. Wenn Sie also Ihre Hühnerschar vergrößern und niedliche Küken aufwachsen sehen möchten, brauchen Sie zunächst einen Hahn, aber auch Hennen, die bereit sind, stundenlang in ihrem Nest zu sitzen.
Vergessen Sie jedoch nicht, dass die Küken nicht alle Hennen werden, sondern sich auch zu stolzen, lauten und kräftigen Hähnen entwickeln können!
Die Rennes-Aurikel
Mit ihren 200 Eiern pro Jahr ist diese hübsche Henne mit aschgrau-blauem Gefieder sowohl eine gute Brüterin als auch eine gute Legehenne. Diese bretonische Henne ist mit knapp 3 kg kräftig, kältetolerant und ruhig. Außerdem schätzt sie viel Platz. Sie ist daher eine vielseitige Henne, die sich liebevoll um ihre Küken kümmert.
Die Faverolles
Diese Henne hat eine kräftige Gestalt und ein üppiges, lachsfarbenes Gefieder. Auf kurzen, befiederten Beinen trägt die Faverolles Backenbart, der ihre Ohrlappen verdeckt.
Sie hat ein gutes Temperament, lässt sich leicht an Menschen gewöhnen und passt sich problemlos an das Gehege an.

Die Rennes-Aurikel, die Faverolles und die Wyandotte
Die Wyandotte
Sie ist eine potenziell gute Mutter und zudem eine gute Legehenne. Die sehr kältetolerante Wyandotte trägt ein wechselndes Gefieder, meist schwarz-weiß gesprenkelt. Sie legt viele Eier und ist dabei äußerst unauffällig, sodass sie schüchtern wirken kann. Tatsächlich ist sie sehr gesellig und ideal für Anfänger.
Soziale und freundliche Hühnerrassen
Jede Henne ist einzigartig und hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Persönlichkeit. Manche lassen sich leicht annähern und zähmen, andere sind scheu und bauen kaum eine Bindung zu ihrem Besitzer auf.
Wenn Sie also Hennen möchten, die Ihnen wie kleine Hunde überallhin folgen oder sich streicheln lassen, wählen Sie am besten Rassen, die für ihre Zutraulichkeit bekannt sind.
Brahma
Die Brahma zeichnet sich zunächst durch ihren Körperbau aus. Sie ist sehr groß (bis zu 4 kg schwer!) und hat ein dichtes, flauschiges Gefieder, das sie widerstandsfähig gegen Kälte, aber nicht gegen Hitze macht. Außerdem sind ihre Beine befiedert.
Als gute Legehenne ist sie vor allem für ihr sanftes und freundliches Wesen bekannt. Aufgrund ihres Gewichts ist sie wenig aktiv, ruht sich gerne aus und folgt ihren Haltern überallhin. Außerdem lässt sie sich sehr gerne streicheln.

Brahma, Burma und Serama
Burma oder Burmesische Zwergseidenhenne
Sie ist eine sehr kleine Zierhenne (600 bis 700 g) mit befiederten Beinen. Bekannt ist sie auch für ihre Federhaube und ihren kleinen Bart! Neben ihrem ungewöhnlichen Aussehen besitzt die Burma ein sehr liebenswertes Wesen.
Sie ist Menschen gegenüber sehr zutraulich, die ihre ungewöhnliche Gangart besonders mögen. Allerdings braucht sie ein überdachtes Gehege, denn die kleine Henne hält ihre Füße nicht gern schmutzig.
Serama
Die Serama gilt als „kleinste Haushuhnrasse der Welt“ und wiegt höchstens 425 g! Sie ist sehr zutraulich und neugierig auf alles, was Menschen tun. Ursprünglich aus Malaysia, gilt sie dort außerdem als Haustier.
Die rehbraune oder schwarz-weiße Serama legt weniger als 100 Eier pro Jahr.
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Man kann sich auch allein deshalb für Hühner entscheiden, weil man sie schön findet. Zwerghühner als Zierrassen eignen sich dafür am besten. Allerdings sind diese Hühner zwar pflegeleicht, legen aber nur wenige Eier. Außerdem können sie sich als sehr empfindlich und etwas anfällig erweisen, da es sich um Rassehühner handelt.

Seidenhuhn, Paduaner (©Camille Gillet), Holländisches Weißhaubenhuhn und Sebright
Das Seidenhuhn
Wie der Name vermuten lässt, ist dieses Huhn mit einem sehr seidigen Gefieder bedeckt, das an Fell erinnern kann. Das üppige Gefieder bedeckt den gesamten Körper und lässt das Huhn wie einen Pompon aussehen. Außerdem hat es fünf Zehen.
Es ist ein sehr ruhiges Huhn, das sich gut zähmen lässt und für seine Brutfreudigkeit bekannt ist. Es legt etwa drei Eier pro Woche.
Der Paduaner
Der Paduaner ist dank seiner beeindruckenden Federhaube, die den Kamm ersetzt und kaskadenartig über den Kopf fällt, unverwechselbar. Als ideales Haustier ist dieses Huhn außerdem sehr neugierig und manchmal nervös. Da sein Gefieder die Sicht behindert, fühlt sich der Paduaner im Gehege wohler, wo er weniger zur Beute von Raubtieren wird.
Das Holländische Weißhaubenhuhn
Wie der Name schon sagt, stammt es aus den Niederlanden. Auch dieses Huhn trägt eine üppige weiße Federhaube auf dem Kopf. Leider ist diese Rasse krankheitsanfällig und kälteempfindlich. Zudem neigt sie zum Federpicken durch Artgenossen.
Das menschennahe Huhn lässt sich leicht halten. Wählen Sie es jedoch nicht wegen seiner Legeleistung: Es legt nur 50 Eier pro Jahr.
Das Sebright
Dieses Zwerghuhn hat alles, was gefällt. Angefangen bei seinem meist silber- oder goldfarbenen Gefieder mit schwarz gesäumten Federn.
Dieses kleine Huhn lässt sich nichts gefallen und zeigt einen ausgeprägten, aber keineswegs aggressiven Charakter. Da es sehr aktiv und neugierig ist, braucht es ausreichend Auslauf. Als sehr unabhängiges Huhn geht es nicht unbedingt eine enge Beziehung zum Menschen ein.
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