Haustiere und Zimmerpflanzen: Gefahren des Drachenbaums
Dracaena, auch Drachenbaum, ist für Katzen und Hunde giftig
Inhaltsverzeichnis
Der Drachenbaum ist elegant und pflegeleicht, aber giftig für Hunde und Katzen. Erfahren Sie mehr über Vergiftungssymptome und den Schutz Ihrer Tiere.
Was ist der Drachenbaum?
Der Drachenbaum ist zweifellos ein Star unter den Zimmerpflanzen. Mit seiner dekorativen Silhouette, den langen dekorativen Blättern und seiner Fähigkeit, selbst ein oder zwei vergessene Wassergaben zu überstehen, hat er viele Zimmerpflanzenliebhaber erobert. Zudem verleiht er der Einrichtung im Handumdrehen eine exotische oder sehr moderne Note.
Eine pflegeleichte Pflanze
Ursprünglich aus Zentralafrika und Asien stammend, gehört der Drachenbaum zur Familie der Spargelgewächse, ebenso wie Bogenhanf oder Schusterpalme und Palmlilie. Besonders beliebt ist er, weil er eine pflegeleichte Zimmerpflanze ist: Sie brauchen keinen grünen Daumen, um ihn in Form zu halten. Er mag helles Licht ohne direkte Sonne, benötigt mäßige Wassergaben und wächst langsam, aber stetig. Zudem wird er sehr alt und wächst eher langsam.
Viele Sorten für jeden Geschmack
Es gibt zahlreiche verschiedene Arten und Sorten des Drachenbaums:
- Dracaena marginata zeichnet sich durch lange, schmale und spitze Blätter aus, die oft rot berandet sind.
- Dracaena fragrans, auch Maispflanze genannt, hat breitere und biegsamere Blätter. Zu den verschiedenen Sorten zählen ‘Janet Craig’ mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern, ‘Dragontree Tornado’ mit spiralförmigem Laub und ‘Kanzi’ mit cremefarben berandeten Blättern …
- Dracaena compacta ist eine buschigere, kompaktere und strukturierte Pflanze – ideal für kleine Räume.
- Dracaena sanderiana erinnert an kleine Bambusse.

Der Drachenbaum umfasst verschiedene Arten: im Uhrzeigersinn: Dracaena marginata, fragrans, compacta und sanderiana
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Ungiftige Zimmerpflanzen: Welche schützen Ihr Haustier?Drachenbaum und Tiere: Welche Gefahr?
Hinter dieser beliebten Pflanze verbirgt sich ein weniger angenehmer, ja sogar gefährlicher Aspekt für unsere Haustiere. Eine echte Gefahr, die von Katzen- und Hundebesitzern, die diese Zimmerpflanze leichtfertig kaufen, oft übersehen wird. Denn der Drachenbaum ist für unsere vierbeinigen Gefährten giftig.
Warum ist der Drachenbaum giftig?
Die Pflanze enthält Saponine, natürlich vorkommende Verbindungen in bestimmten Pflanzenarten, die Schädlinge fernhalten. Während diese bitter schmeckenden Stoffe für Menschen unproblematisch sind, können sie für Tiere reizend und giftig sein, besonders wenn sie aufgenommen werden.
Katzen und Hunde sind besonders gefährdet, wobei es vor allem Katzen häufiger betrifft. Kein Wunder: Sie knabbern gern an überhängenden Blättern, besonders wenn diese herabhängen oder eine interessante Struktur haben … wie die Blätter des Drachenbaums! Dieser Instinkt, Pflanzenblätter zu zerkauen, hängt oft mit dem Bedürfnis zusammen, sich zu reinigen – vor allem bei Katzen ohne Zugang zu einem Garten.
Welche Symptome treten nach der Aufnahme auf?
Ein Tier kann 2 bis 12 Stunden nach der Aufnahme Symptome zeigen. Nicht alle treten auf oder sie sind unterschiedlich stark ausgeprägt:
- Erbrechen, teils blutig
- Starker Speichelfluss
- Durchfall
- Erweiterte Pupillen (bei Katzen)
- Ungewöhnliche Müdigkeit
- Lethargie, Schwäche, Apathie, Teilnahmslosigkeit oder depressive Stimmung
- Gleichgewichtsstörungen (bei Hunden).

Die Blätter des Drachenbaums sind für eine neugierige oder verspielte Katze sehr attraktiv.
Wie schwer ist die Vergiftung?
In den meisten Fällen ist die Vergiftung nicht tödlich, kann für das Tier aber sehr unangenehm sein … und für seinen Halter stressig! In der Regel verlaufen Vergiftungen durch den Drachenbaum mild, wenn das Tier keine große Menge gefressen hat. Trotzdem darf man sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Eine schnelle tierärztliche Untersuchung ist immer ratsam, besonders bei sichtbaren Symptomen. Auf keinen Fall sollten Sie sich selbst behandeln oder auf irgendein „Hausmittel“ zurückgreifen, sondern sofort den Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst anrufen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen?
Dracaena, Hund oder Katze im Haushalt? Platzieren Sie die Pflanze außer Reichweite und nutzen Sie natürliche Abwehrmittel. Pflanzenetikett aufbewahren!
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Leicht zu kultivierende ZimmerpflanzenAlternativen zum Drachenbaum
Keine Sorge: Nur weil der Drachenbaum giftig ist, sind nicht alle anderen Zimmerpflanzen ebenfalls giftig! Auch wenn Sie eine Katze und/oder einen Hund haben, müssen Sie nicht auf eine grüne Dekoration verzichten. Es gibt eine Vielzahl ungiftiger Pflanzen für Katzen und Hunde, die ebenso hübsch und pflegeleicht sind.
Hier einige Beispiele für Zimmerpflanzen, die sich mit Haustieren vertragen und Ihrem Zuhause einen grünen Akzent verleihen:
- Der Grüne Heinrich oder die Grünlilie: Er wächst schnell und bildet lange Ausläufer sowie schmale Blätter. Diese äußerst robuste Pflanze reinigt die Luft.
- Die Korbmarante: Mit dekorativen Blättern und unglaublichen Farbmustern ist sie immer ein Blickfang. Sie liebt Feuchtigkeit und helle Standorte ohne direkte Sonne.
- Die Pfeilwurz oder Gebetspflanze: Ihre farbenfrohen Blätter, die sich nachts zusammenfalten, bieten ein echtes Schauspiel! Außerdem ist sie für Tiere völlig ungefährlich.
- Die Peperomie: Kompakt, hübsch und besonders pflegeleicht, ist sie in vielen Sorten mit unterschiedlichen Formen und Farben erhältlich.
- Die Betelpalme: Mit ihrem palmenartigen Aussehen bringt sie einen sicheren Hauch von Tropen in Ihr Zuhause. Sie liebt Licht und gibt einem Raum mehr Volumen.

Als Ersatz für den Drachenbaum können Sie einen Grünen Heinrich, eine Pfeilwurz, eine Korbmarante, eine Peperomie oder eine Betelpalme wählen.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel: Ungiftige Zimmerpflanzen: Welche schützen Ihr Haustier?
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