Pflanzen und Hexerei

Pflanzen und Hexerei

Geschichte und Legenden magischer Pflanzen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 11. Mai 2026  durch Gwenaëlle 10 min.

Pflanzenmagie: Uralte Rituale für Zaubertränke und Elixiere faszinieren. Weiße und grüne Magie nutzt Pflanzen wohltätig.

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Schwierigkeit

Magie und Hexerei: alte Pflanzengeschichte

Seit jeher nutzt der Mensch Pflanzen nicht nur als Nahrung und Heilmittel, sondern auch auf der Suche nach esoterischem Wissen und Macht. So standen Pflanzen oft im Mittelpunkt mystischer Praktiken und Glaubensvorstellungen: Sie wurden zu Talismanen sowie zu wichtigen Bestandteilen von Tränken und Ritualen. In vielen Kulturen, besonders in Asien und Lateinamerika, fanden sie Eingang in die traditionelle Heilkunde. Heilige Pflanzen gibt es in allen alten Zivilisationen – von China bis Amerika, von der Antike bis in unsere moderne Zeit. Die Verbindung zwischen Pflanzen und Hexerei hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt und besteht bis heute in vielfältigen Formen fort. Die moderne Hexerei beansprucht inzwischen eine heilende Funktion und nutzt Pflanzen meist als alternative Heilmethode. Viele Pflanzen sind seit dem Mittelalter für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt. Einige galten als wahrsagend oder verzaubernd und erinnern uns an Märchen aus unserer Kindheit …

In Frankreich hat jede Region ihre eigenen Legenden über heilige Pflanzen. Das Berry gilt jedoch ebenso wie die Bretagne mit ihren zahlreichen Legenden um den Wald von Brocéliande als Zentrum und Wiege der Hexerei. Manche mystischen Pflanzen werden wegen ihrer giftigen Wirkung verehrt, während magische Pflanzen meist aus dem Wald stammen. Einige blau blühende Pflanzen, die in der Pflanzenwelt seltener vorkommen, galten als himmlisch oder sogar spirituell und stellten eine Verbindung zwischen Himmel und Erde her – etwa das Kleine Immergrün oder das Kleine Immergrün, die Kornblume usw.

Hexerei, die oft mit Misstrauen betrachtet wird, beschränkt sich nicht auf schwarze Magie mit Zaubern und bösen Verwünschungen. Grüne Magie und weiße Magie, die die Kraft der Pflanzen nutzen, beruhen auf einem tiefen Verständnis der Naturkreisläufe und schöpfen aus altem Wissen. Sie verbinden Mensch, Pflanze und das Okkulte und wollen uns Gutes tun.

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Geheimnisvolle Welt der Zauberbücher und Pflanzen …

Welche Pflanzen in der Hexenkunde?

Die Pflanzenwelt hat häufig Pflanzennamen aus dem Repertoire der Hexerei übernommen, ohne dass die Pflanzen tatsächlich etwas damit zu tun haben (die Hexenkrallen oder Carpobrotus sind ein gutes Beispiel). Nicht überraschend sind die in der schwarzen Magie verwendeten Pflanzen oft giftig, etwa Eisenhut oder Stechapfel. Doch es gibt noch viele weitere Pflanzen, die wegen ihrer Kräfte verehrt oder gefürchtet wurden. Zu den bekanntesten zählen:

Die Mandragora

Die Szene mit den Mandragoras im ersten Band von Harry Potter kommt Ihnen bekannt vor? Die Mandragora (Mandragora officinalis) ist der Star unter den Zauberpflanzen – zumindest eine der Pflanzen, um die sich die meisten abergläubischen Vorstellungen und magischen Bräuche ranken.
Ihre verzweigte Wurzel erinnert auf seltsame Weise an eine menschliche Gestalt. Deshalb wurde sie in mittelalterlichen Bestiarien in dieser Form personifiziert dargestellt. Sie wächst nur nachts und setzt halluzinogene Stoffe frei. Die Mandragora spielte in den Geheimwissenschaften eine bedeutende Rolle. Man glaubte, ihr Schrei könne töten, wenn man sie aus der Erde zog. Der Mandragora-Trank in Harry Potter hebt Zauber auf und erlöst Versteinerte von ihrem Bann.
Sie ist eine Giftpflanze, die bei sachgerechter Dosierung heilsam wirkt und aphrodisierende Eigenschaften besitzt. Im Volksglauben wurden ihr Reichtum und Schutz zugeschrieben, ebenso die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen.
In alten Aberglauben sollte die Mandragora also Reichtum bringen (daher im 18. Jahrhundert ihr Name „Hand des Ruhms“), denn man sagte ihr nach, sie gebe doppelt zurück, was sie empfängt. So wurde sie als Bestandteil magischer Tränke verwendet, um Erfolg anzuziehen. Einer Legende zufolge soll sie jedoch am Fuß von Galgen aus dem Sperma der Gehängten gewachsen sein. Eine faszinierende Pflanze, über die in den Zauberbüchern wohl noch lange gesprochen wird. Sie ist vom Aussterben bedroht und wird unter anderem im wunderschönen Jardin des Cinq Sens in Yvoire kultiviert.

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Mandragora officinalis

Das Schwarze Bilsenkraut

Das Schwarze Bilsenkraut gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist giftig (lateinisch Hyoscyamus niger). Man findet es an Wegrändern und auf Brachland auf der gesamten Nordhalbkugel. Von Mai bis September blüht es. Sein ovales, graugrünes, gezähntes und klebriges Laub riecht unangenehm. Die gelblichen Blüten haben einen purpur geäderten Schlund. Auch die schwarzen Samen sind giftig. Heute wird die Pflanze in einigen homöopathischen Präparaten gegen Husten und Nervosität eingesetzt.
Wie viele Pflanzen mit magischer Bedeutung trug sie zahlreiche Namen, etwa Hühner-Tod, Mottenkraut oder Schweinebohne (eine Anspielung auf Homers Odyssee und die Zauberin Kirke, die Odysseus und seine Gefährten in Schweine verwandelte, nachdem sie Brot mit Bilsenkraut gegessen hatten).
Seit jeher gilt sie als Zauberpflanze.
Auch Bilsenkraut genannt, wird sie von François Rabelais als „giftiges Kraut, das diejenigen, die davon essen, den Verstand verlieren und wie Esel schreien lässt“ erwähnt. Doch schon lange zuvor, in der Antike, sorgte sie für Aufsehen. Im Orakel des Apollon in Delphi wurde sie für Weissagungen verwendet. Man verbrannte ihre Samen; der Rauch löste bei der Pythia Trancezustände aus. Bei Überdosierung kann die Pflanze Halluzinationen und sogar einen Herzstillstand verursachen.

Pflanzen und Magie

Hyoscyamus niger (© Matt Lavin)

Der Weiße Salbei

Die Salvia apiana (auch Amerikanischer Weißer Salbei oder Kalifornischer Salbei) gehört zu den häufigsten Pflanzen in esoterischen und spirituellen Praktiken. Man findet sie in Form kleiner Bündel aus Blättern zum Verbrennen im Handel. Dieser als heilig geltende Salbei ist ein wesentlicher Bestandteil von Räucherritualen und wird vor allem zur Reinigung von Geist und Räumen sowie zur Abwehr böser Geister und negativer Energien verwendet.

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Salvia apiana (© John Rusk)

Die Belladonna und der Stechapfel

Der Datura stramonium ist eine einjährige Pflanze mit charakteristischem Laub und weißen Blüten. Wie das Bilsenkraut ist er seit der Antike bekannt. Auch er gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist nachweislich giftig. Seine Alkaloide, darunter Atropin und Hyoscyamin, brachten ihm zahlreiche magische Kräfte ein: Verwirrung, erweiterte Pupillen, Halluzinationen. So konnte er Besessene zu bösen Taten verleiten.

Die Belladonna, auch unter zweideutigen Namen wie Teufelskraut, Teufelskirsche oder Giftmischerin bekannt, ist eine Staude mit violetter Sommerblüte, aus der sich sehr giftige, tödliche schwarze Beeren entwickeln. Ihr lateinischer Name (Atropa belladonna) leitet sich vom griechischen „Atropos“ ab, dem Namen einer der drei Parzen der römischen Mythologie, die den Lebensfaden der Menschen durchschnitt. Wie Stechapfel und Schwarzes Bilsenkraut war die Belladonna die Zauberpflanze schlechthin, die von Magierinnen sorgfältig dosiert und für verschiedene Zubereitungen verwendet wurde. Unter anderem erweiterte sie die Pupillen und machte Frauen für den begehrten Mann attraktiver. Vor allem aber löste sie unterschiedlichste Halluzinationen aus. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Belladonna zu einer Heilpflanze und verlor ihre magische Bedeutung.

Zauberpflanzen

Der Beifuß

Der Beifuß oder Artemisia ist eine Heilpflanze aus dem Kräutergarten, um die sich zahlreiche Legenden und Wirkungen ranken. Seit der Antike in vielen Regionen der Welt verwendet, gehört er bei uns zu den Kräutern der Johannisnacht am 24. Juni. Als Kranz auf dem Kopf getragen und anschließend ins Feuer geworfen, sollte er böse Geister vertreiben und vor Krankheiten schützen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde der aus Beifuß gewonnene Absinth zugleich gerühmt und kontrovers diskutiert, was zu seinem betörenden Ruf beitrug. Diese schöne Pflanze mit grauem, stark aromatischem Laub gilt bis heute als Heil-, Reinigungs- und Schutzpflanze – und sogar als Orakel- oder Weissagepflanze.

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Artemisia vulgaris

Der Haselstrauch

Der Haselstrauch gilt als Baum mit angeblich magischen Kräften. Ihm werden mehrere, oft widersprüchliche Wirkungen zugeschrieben – wie so oft bei Geschichten über Hexerei und Magie. Druiden verwendeten ihn als Hilfsmittel für Beschwörungen.
Der Stock aus Haselholz (eine alte Bezeichnung für den Haselstrauch) diente traditionell zur Anfertigung magischer Stäbe für Zauberer, Hexen und Feen, da sich seine geraden Zweige dafür gut eignen. Außerdem sollte er Quellen aufspüren können – die berühmte Wünschelrute. Diese Fähigkeit sollte durch das Holz des Haselstrauchs, der als dem Wasser verbunden galt, noch verstärkt werden; der Stab hatte dabei die Form eines Y. Mit dem Haselstrauch verweist der Zauberstab auf die Macht des Menschen über Dinge und Elemente.
Zur Zeit der Druiden wurden Haselzweige in kleine Stücke geschnitten und anschließend wie Würfel geworfen – als Auftakt zu Beschwörungen für die Wahrsagekunst. Bei den germanisch-skandinavischen Völkern war der Haselstrauch eng mit der Fruchtbarkeit verbunden. Zahlreiche Märchen nehmen darauf Bezug oder erwähnen den Strauch in Liebesritualen.
Doch seine Kräfte sollen vielfältig sein: Auch gegen das Wirken von Hexen sollte er helfen. Einer Legende zufolge wurde der Hexenbesen ebenfalls aus Haselholz gefertigt. Der Zauberstab von Feen oder Hexen soll bei Sonnenaufgang aus einem noch nicht blühenden Zweig geschnitten worden sein. Einen Versuch ist es ja wert.

magische Bäume

Mistel und Eiche

Die Eiche oder Quercus ist als heiliger Baum aufgrund der Härte ihres Holzes, ihrer Langlebigkeit und ihrer Widerstandskraft gegen Wind und Stürme symbolisch mit Unsterblichkeit und Stärke verbunden. Als Königin des Waldes ist sie der Wirtsbaum der Dryaden, unter dem sich keltische Druiden und Hexen zu Zeremonien und Ritualen versammelten. Die Eiche bildete in den Wäldern eine Art heiliges Heiligtum, einen geschützten Ort. Ihre Rinde gilt seit jeher als glückbringend.

Eng mit der Eiche verbunden ist die Mistel, die auf dem Baum wächst. Durch die Heiligkeit dieses Baumes wird auch sie zu einer Zauberpflanze. Als Glückssymbol wie der vierblättrige Klee erinnert uns die Mistel an den Glauben der Druiden zur Zeit der Gallier. Man schrieb ihr viele Kräfte zu, darunter die von der Eiche verliehene Unsterblichkeit, aber auch die Fähigkeit, Menschen vor Hexerei zu schützen.
→ Lesen Sie auch: Die Mistel, eine hübsche Glück bringende Schmarotzerpflanze

Pflanzen und Magie, Hexerei

Das Hartheu

Auch Hexenkraut, Teufelsflucht oder Feenkraut genannt, wird das goldgelb blühende Hypericum perforatum seit dem Mittelalter verwendet. Als Heilpflanze mit beruhigenden Eigenschaften galt es in manchen Regionen und Ländern, besonders im Südwesten Frankreichs, als Johanniskraut: Am 24. Juni, zur Sommersonnenwende, sollte man es sammeln und anschließend an die Haustüren hängen, um den Teufel zu vertreiben und jede Form von Hexerei und Behexung abzuwehren. Hartheu wurde außerdem für ein rotes Öl verwendet, ein Ölauszug aus den blühenden Triebspitzen, der als heilender Wundbalsam diente. Tatsächlich gibt es zahlreiche Geschichten über die magischen Kräfte des Hartheus, das oft als Pflanze beschrieben wird, die Besessene heilt.

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Der Farn

Eine weitere Pflanze, die eng mit den Geheimwissenschaften verbunden ist, sind die Farne. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts galten sie als schützend und reinigend, sollten Heilung bringen und Dämonen – und Schlangen – vertreiben. In Zauberbüchern werden sie noch immer erwähnt, wobei vor allem das Rhizom in verschiedenen Ritualen verwendet wird. Dem Samen des Adlerfarns wurde sogar nachgesagt, unsichtbar zu machen und den Teufel zu bezwingen. Das Ritual wurde am Johannistag „genau um Mitternacht“ durchgeführt, wobei man die Sporen sammelte. Damit es wirksam war, durften weder die Farnblätter noch die Sporen den Boden berühren. Die kostbaren „Samen“ wurden auf einem Tuch aufgefangen.
Zu den großen Farnen, die traditionell in der Hexerei verwendet wurden, zählen Osmunda regalis und Pteridium aquilinum (der Adlerfarn).

Osmunda regalis und Pteridium aquilinum

Pteridium aquilinum und Osmunda regalis

Die Stechpalme

Die Stechpalme (Ilex aquifolium) ist mit ihren glänzenden, stacheligen Blättern und roten Beeren leicht zu erkennen. Der immergrüne Strauch ist aus unserer Festtagsdekoration nicht wegzudenken. Wie die Eiche ist auch die Stechpalme traditionell mit keltischen und nordischen Kulturen verbunden und gab Anlass zu zahlreichen Legenden und Kulten. Aufgrund ihrer bemerkenswerten Langlebigkeit gilt sie ebenfalls als Symbol der Unsterblichkeit und des Schutzes.
Man erzählt, dass Hexen die roten Beeren zur Herstellung von Salben und zum Heraufbeschwören von Gewittern verwendeten. Auf dem Land häufig in der Nähe von Häusern gepflanzt, sollten die giftigen Beeren und die Blätter der Stechpalme außerdem vor schwarzer Magie, dem bösen Blick und Blitzeinschlag schützen. Auch Zauberstäbe wurden oft aus dem harten Holz der Stechpalme gefertigt.

> Mehr über die Geschichte und die Legenden der Stechpalme erfahren Sie in diesem sehr guten Artikel von Gallica sowie bei Pascale in Tanne, Mistel, Stechpalme: die Geschichte pflanzlicher Weihnachtssymbole.

Ritualpflanzen, wohltätige Glaubensvorstellungen und Legenden

 

Die Wein-Raute oder Ruta graveolens

Wein-Raute oder Gnadenkraut – bei den volkstümlichen Namen hat man die Wahl. Zum Abschluss noch eine weitere giftige, als magisch geltende Pflanze aus der Familie der Rautengewächse. Ihre leuchtend gelben Blüten erhellen den ganzen Sommer über das blaugrüne Laub.
Die Wein-Raute galt als heiliges Kraut und war Bestandteil zahlreicher Zauber. Sie wurde häufig zum Schutz vor dem bösen Blick und zur Reinigung von Orten von bösen Kräften verwendet. Außerdem sollte sie die geistigen Fähigkeiten stärken. Heute wird sie in winzigen Dosen in einigen therapeutischen Präparaten eingesetzt, unter anderem zur Behandlung von Muskelschmerzen und Augenbeschwerden.

Zauberpflanzen

Phytotherapie, Schamanismus und verwandte Praktiken

Die Verbindung zwischen Pflanzen und Hexerei setzt sich in Praktiken wie Pflanzenheilkunde und Schamanismus fort. Die Pflanzenheilkunde beruht auf den heilenden Eigenschaften von Pflanzen, während der Schamanismus, der in alten spirituellen Traditionen verwurzelt ist, Pflanzen als Verbündete bei Heilung und Erkenntnissuche betrachtet. Obwohl sich diese Praktiken in ihrem Ansatz unterscheiden, teilen sie eine tiefe Achtung vor der Natur und erkennen die Kraft der Pflanzen an, sowohl Körper als auch Geist zu beeinflussen.

Die moderne Pflanzenheilkunde nutzt beispielsweise Pflanzenextrakte zur Behandlung zahlreicher Beschwerden und führt damit das Erbe der alten Heiler unter den Zauberern fort. Der Schamanismus hingegen tritt in einen Dialog mit dem Geist der Pflanzen, um veränderte Bewusstseinszustände zu erreichen und Führung oder Heilung zu erlangen.

Diese zeitgenössischen Praktiken bestätigen lediglich die zentrale Rolle der Pflanzen in den menschlichen Vorstellungen und Ritualen im Lauf der Geschichte. In der Vergangenheit verwurzelt und in die Zukunft wachsend, blüht die Verbindung zwischen Pflanzen und Spiritualität weiter auf und bietet eine unerschöpfliche Quelle der Weisheit und des Wohlbefindens. Ob man nun seine Hände in die Erde taucht oder den Geist auf der Suche nach Verbundenheit erhebt – Pflanzen erweisen sich als treue Begleiter.

Hinweis: Dieser Artikel bietet einen kurzen Überblick über die historische und kulturelle Verbindung zwischen Pflanzen und Hexerei. Er ist keinesfalls als Aufforderung zu verstehen, Hexerei zu praktizieren oder Pflanzen ohne ärztlichen Rat zu therapeutischen Zwecken einzusetzen. Es ist besonders wichtig, zu wissen, dass einige der genannten Pflanzen giftig sind und mit Vorsicht und Sachkenntnis gehandhabt werden müssen.

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Die ideale Bibliothek

Um dieses spannende Thema zu vertiefen, empfehle ich einige Fachbücher. Magische, hellseherische oder unheilvolle Pflanzen und Zauberbücher für magische Gärtner: Hier finden Sie eine Liste von Büchern zum Thema – von mittelalterlichen Pflanzen bis zum Schamanismus.

Bei der Vorbereitung dieses Themas stieß ich auf zwei besonders interessante Artikel, die ich Ihnen zur weiteren Lektüre empfehlen möchte: Magische Pflanzen der Bretagne von Roland Mogn und François de Beaulieu sowie Schwarzes Bilsenkraut, die Elite der Hexenpflanzen.

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