Verschiedene Gartenstile

Verschiedene Gartenstile

Die wichtigsten Arten

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 13. August 2025  durch Audrey 12 min.

Der Garten zeigt Kultur, Klima, Boden und Geschmack eines Landes. Entdecken Sie Gartenstile: modern, französisch, englisch, japanisch, exotisch, mediterran!

Schwierigkeit

Der moderne Garten

Moderne Gärten zeichnen sich durch einen klaren, geometrischen Stil aus. Als echter Lebensraum gliedert sich der moderne Garten in mehrere Funktionsbereiche – ähnlich wie das Innere eines Hauses. Meist verfügt er über eine große Terrasse direkt am Haus. Sie kann aus zeitlosem Holz oder aus großen Platten bestehen. Manche Terrassen sind ausgesprochen modern und sogar aus poliertem Beton gefertigt.

Wie jeder Garten hat auch der moderne Garten Beete! Sie wirken kontrastreich und spielen mit unterschiedlichen Wuchsformen und Texturen. Stark strukturierte Pflanzen wie Kugel-Buchsbaum und Zierlauch werden mit weicheren, leichteren Gewächsen wie Gräsern kombiniert. Häufig findet man Federgras und Chinaschilf, aber auch Schmiele und Tropfensame. In modernen Gärten finden außerdem Hortensien, Farne, Prachtkerzen und Lavendel ihren Platz – eine Mischung aus Blüten und dekorativem Laub. Die Pflanzenauswahl darf sehr vielfältig sein, solange die Beete klar abgegrenzt und strukturiert sind. Mit ihren geraden Linien rahmen sie den Garten, die Wege und die Terrasse ein.

Um von einem Bereich zum nächsten zu gelangen, kombinieren die Wege häufig verschiedene Materialien. Zum Beispiel Betonplatten mit begrünten Fugen oder Kies. Oder Holzleisten mit Aluminiumkanten. Auch kleine Wasserelemente gehören in einen modernen Garten. Schmale Becken, die als Wasserspiegel dienen, Rinnen entlang der Treppen und schlicht gestaltete Brunnen.

Essplatz, Gartenlounge, Pool, Spielbereiche … Der moderne Garten nutzt verschiedene Ebenen, um diese Lebensbereiche zu gliedern. Beete, Einfassungen, Mauern und Treppen trennen sie voneinander. Sie sind zugleich strukturierende und dekorative Elemente. Auch der Rasen ist präsent und wird regelmäßig gepflegt, damit er dicht, grün und kurz bleibt. Der Vorteil dieses Gartentyps: Er lässt sich überall gestalten! Er passt zu Bungalows und modernen Häusern, bringt aber auch ein altes Gebäude besonders schön zur Geltung.

moderner Garten

Moderner oder zeitgenössischer Garten

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Französischer Garten

Grandios, theatralisch, geometrisch: Der französische Garten betont die Fähigkeit des Menschen, die Natur zu beherrschen. Er besteht aus Broderiebeeten, großen Becken, Baumalleen, zu Formschnittgehölzen geschnittenen Pflanzen, breiten Wegen und gepflegtem Rasen. Manche Gärten besitzen ein Labyrinth, das den Besuch spielerischer macht. Wasser ist natürlich allgegenwärtig, denn es gilt als Symbol des Reichtums. Die Becken haben die unterschiedlichsten Formen: rund, quadratisch, rechteckig … Meist sind sie mit Wasserspielen ausgestattet, die ihre majestätische Wirkung unterstreichen.

Bei den Pflanzen findet man Buchsbäume, die sich gut für den Rückschnitt eignen. Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Buchsbaumzünslers in Frankreich ersetzen manche sie lieber durch Eiben, Hainbuchen, Wacholder, Lorbeer oder Liguster. In Orangerien sieht man außerdem Zitrusfrüchte sowie Blumenbeete mit Nelken, Heiligenkraut und Begonien.

Auch wenn der französische Garten vor allem zu Schlössern gehört, können Sie sich davon durchaus inspirieren lassen! Beginnen Sie mit geraden Wegen aus Kies oder befestigtem Sand. Setzen Sie auf Rasenflächen, die regelmäßig gemäht werden. Planen Sie ein Wasserbecken ein, um die für französische Gärten typische spektakuläre Note zu schaffen. Das kann ein Brunnen oder ein Teich sein – idealerweise an zentraler Stelle. Nun fehlt nur noch ein Beet mit einjährigen Pflanzen, eingefasst von einer gut geschnittenen Kriechenden Heckenkirsche.

Wenn Ihr Garten am Hang liegt, warum legen Sie ihn nicht terrassenförmig an? So lassen sich die verschiedenen Gartenbereiche gut gliedern. Die erste Ebene kann einen Wohnbereich mit einer Steinterrasse für einen authentischen Griffel aufnehmen. Auf der zweiten Ebene finden ein Becken und auf der dritten Bepflanzungen Platz. Eine zentrale Treppe, gesäumt von Baumalleen, verleiht diesem Hanggarten den „French touch“.

Gartenstil

Beispiel für einen französischen Garten

Englischer Garten

Er wird häufig dem französischen Garten gegenübergestellt, da er den wilden Charakter der Natur stärker betont. Dennoch ist auch er sorgfältig geplant und gepflegt! Die Idee besteht darin, sich im Herzen einer natürlichen, malerischen und romantischen Landschaft zu wähnen. Deshalb stehen geschwungene Linien im Mittelpunkt! Die Wege sind geschwungen und die Beete haben unregelmäßige Ränder, um die Konturen zu verwischen und weicher wirken zu lassen. Zu den prägenden Elementen des englischen Gartens gehören die Mixed-Borders. Diese breiten Staudenbeete mit einjährigen Pflanzen, Rosen und Sträuchern nehmen einen wichtigen Platz ein. Wie ihr Name schon sagt, befinden sie sich an den Seiten des Gartens. So geht die Gartengrenze optisch in die Landschaft im Hintergrund über.

In diesen Beeten werden Wuchsformen, Farben und Pflanzendichten miteinander kombiniert. Das Ziel ist, aufrecht wachsende Pflanzen mit buschigen oder locker wachsenden Arten zu verbinden. Für eine gelungene Beetgestaltung gilt allgemein: Kleine Pflanzen kommen nach vorn, große nach hinten! Eine Ausnahme bilden Pflanzen, durch die der Blick leicht hindurchfällt, wie das Argentinische Eisenkraut. Im Hintergrund pflanzt man also Sträucher, Kletterpflanzen und hohe Stauden! Liegt das Beet an einer Mauer, bieten sich Waldreben oder Jasmin an, um den Hintergrund schön zu gestalten. Je nach Sorte blüht die Waldrebe zwischen Februar und November und bietet eine große Farbenvielfalt. Ansonsten eignet sich ein buschiger Strauch ideal, um das Beet zu strukturieren und einen Kontrast zu den locker wachsenden Stauden zu schaffen. Cotinus coggygria bringt diese runde Wuchsform ein, ergänzt durch eine luftige Blüte von Mai bis September. Sein Laub ist im Frühjahr grün, färbt sich im Sommer purpurrot und im Herbst orange. Im Hintergrund des Beets pflanzt man außerdem Fingerhüte, deren große Blüten bis zu 2 m hoch werden. Anschließend wählt man niedrigere Arten wie Iris, Knoblauch oder Tulpen. Auch Buschrosen und Strauchrosen passen gut dazu, begleitet von langen Ähren des Ehrenpreises oder Kleinköpfigen Knöterichs, schönen Pfirsichblättrigen Glockenblumen oder Orientalischen Mohnblumen in der Beetmitte. Im Vordergrund empfehlen sich Woll-Ziest, niedrigere Glockenblumen oder Fetthenne. Dieser Gartentyp eignet sich sowohl für einen kleinen Stadtgarten als auch für ein großes Anwesen. Die Beete machen am meisten Arbeit: Einjährige Pflanzen müssen jedes Jahr neu gepflanzt und Sträucher zurückgeschnitten werden. Doch wie herrlich ist es, diese Blütenfülle schon ab dem Frühjahr zu sehen!

Im übrigen Garten legt man Rasenflächen, Gartenlauben, mit überhängenden Rosen bewachsene Pergolen, Zäune aus Holz oder Stein sowie Bänke und Gartenmöbel aus Holz oder Schmiedeeisen an. Größere Gärten können sich einen schönen Aussichtspavillon und einen natürlich wirkenden Teich im typisch britischen Stil leisten!

Gartenstil

Beispiel eines englischen Gartens

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Der Japanische Garten

Ein Japanischer Garten bildet eine natürliche Landschaft im Kleinformat nach. Zwischen Stein und Pflanze ist diese Gartenart äußerst gepflegt und bis ins kleinste Detail durchdacht. Der Vorteil eines Japanischen Gartens: Er eignet sich bestens für kleine Außenbereiche.

Meist sind die Wege geschwungen, und die Beete geben nicht den gesamten Garten frei, damit er größer wirkt. Der Japanische Garten bringt die organischen Formen der Natur zur Geltung. So haben etwa Trittsteine unregelmäßige Konturen – anders als in modernen Gärten, wo sie meist rechteckig sind.

Bei der Gestaltung der Beete setzen Japaner auf ungerade Zahlen. Die Pflanzen stehen nicht in Reihen, sondern scheinen zufällig angeordnet zu sein, was den natürlichen Eindruck verstärkt. Die Beete bestehen aus Moorbeetpflanzen. Azalee, Alpenrose und Magnolie zeigen ihr glänzendes, dunkles Laub, das von leuchtenden Blüten kontrastiert wird. Der große Star Japanischer Gärten ist natürlich der Fächer-Ahorn. Der kleine Baum bevorzugt einen halbschattigen Standort sowie einen humusreichen, frischen und durchlässigen Boden und wird für sein dekoratives Laub geschätzt. Die Blätter sind teils handförmig, teils tief eingeschnitten und reichen farblich von Purpur bis Grün. Im Herbst entfalten sie eine breite kupferfarbene Palette und veredeln den Garten. Für eine Zen-Note sorgen Bambusse! Hoher Holzbambus verdeckt den hinteren Gartenbereich, Zwergformen begrenzen einen Weg und mittelgroße Sorten säumen eine Terrasse. Bambusse gehören zu den Leitpflanzen Japanischer Gärten. Ein weiteres Zeichen für deren Präzision sind wolkenförmig geschnittene Bäume und Sträucher! Zu den bevorzugten Gehölzen zählen Eibe, Buchsbaum und Stechpalme.

Der Japanische Garten ist reich dekoriert. Voller spiritueller Symbole beherbergt er Skulpturen, Brunnen, Felsen, geharkten Kies und Laternen. Damit das Ergebnis elegant bleibt, sollten Sie für all diese Gestaltungselemente edle Materialien wie Stein oder Holz wählen. Wenn die Gartengröße es erlaubt, wird ein von Felsen gesäumter Teich angelegt. Einige Kois sorgen für Bewegung im Wasser, während Trittsteine oder farbige Brücken das Überqueren ermöglichen. Zwischen Kieswegen und Beeten schmiegen sich große, mit Soleirolia oder Rasen bedeckte Flächen an ein sanftes Relief – wie Miniaturhügel.

Diese Gartenart erfordert regelmäßige und sorgfältige Pflege. Sie sollten daher Freude am Gärtnern haben oder einen Landschaftsgärtner beauftragen, der Ihre schönen Pflanzungen pflegt. Japanische Gärten eignen sich für schattige Standorte! Liegt Ihr Garten im Norden, können Sie sich von der japanischen Pflanzenpalette inspirieren lassen.

Gartenstil

Beispiel eines Japanischen Gartens

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Exotischer Garten

Üppiges Laub, prachtvolle Blüten: Der exotische Garten ist wirklich ein Ort, der uns aus dem Alltag entführt. Er erinnert sowohl an tropische Wälder als auch an karge Wüsten mit ihren ungewöhnlichen Pflanzen. Die meisten dieser Pflanzen wachsen zwar nicht in unseren Breiten, doch einige Arten sind winterhart und können in Deutschland kultiviert werden. Eine der verbreitetsten ist Trachycarpus fortunei! Mit seinen fächerförmigen Blattkronen hält er dank seines mit verflochtenen Fasern bedeckten Stammes Temperaturen bis -18 °C stand. Er wird bis zu 10 m hoch und kann einzeln oder im Hintergrund eines Beetes gepflanzt werden. Exotische Gärten beherbergen oft auch Bananen mit ihren XXL-Blättern. Musa basjoo hält sogar bis -15 °C stand (kurzzeitig)! Bei den großblättrigen Pflanzen sind auch Farne (Baumfarne oder andere), Funkien und der berühmte Brasilianische Rhabarber zu nennen.

Auch prächtige Blüten, etwa von Canna oder Paradiesvogelblumen, beleben die Beete. Die gelben, roten oder orangefarbenen Canna-Blüten erscheinen im Sommer, während Paradiesvogelblumen von Juni bis Oktober ihre farbenfrohen Blüten zeigen. Diese Pflanzenpalette erinnert an ein feuchtes tropisches Klima, doch ein exotischer Garten kann ganz anders aussehen! Kakteen und Sukkulenten stehen für ein trockenes Klima und wirken völlig anders. Diese Trockengärten sind oft mit Kies bedeckt und besonders pflegeleicht. Zwar vertragen einige tropische Pflanzen (oder Pflanzen mit tropischem Aussehen) unsere Winter, doch für ein Beet mit Kakteen und Sukkulenten braucht es leichten, eher nährstoffarmen, gut drainierten Boden und milde Winter.

Abgesehen von den Pflanzen ist der exotische Garten farbenfroh! Wände werden hier leichter gestrichen als in westlichen Gärten und leuchten in kräftigen Farben (Rot, Orange, Blau, Rosa, Gelb). Rasen gibt es nicht, der Schwerpunkt liegt auf den Beeten! Der übrige Garten besteht aus Wegen aus Stein oder Holz. Diese Gartenart eignet sich gut für Hanglagen, die man über Treppen erkundet. Sitzplätze werden angelegt und von Sonnensegeln oder Sonnenschirmen überdacht. In der glühenden Hitze bereichern wohltuende Wasserelemente den exotischen Garten. Dazu gehören Teiche mit aquatischen Pflanzen, Rinnen oder Außenduschen. Die verschiedenen Gestaltungselemente können aus Stein oder Tropenholz bestehen. Ipe, Mahagoni und Teak sind witterungsbeständig und bieten warme Farbtöne.

style jardin

Beispiel eines exotischen Gartens (Roscoff in der Bretagne)

Lesetipp:

Mediterraner Garten

Der mediterrane Garten genießt das ganze Jahr über ein mildes Klima und bietet daher einer üppigen Flora für trockene Böden ideale Bedingungen. Beim mediterranen Garten denkt man an einen Hanggarten mit Beeten, die von Restanques (Trockenmauern) gestützt werden und direkt zum Meer hin abfallen. Tatsächlich gibt es in diesem Gartentyp keinen Rasen, da er sehr schnell vertrocknen würde. Beete, Wege und Terrassen nehmen daher mehr Raum ein. Die Wege sind breit, mineralisch gestaltet und von Bäumen in Reih und Glied gesäumt. Zypressen, Kleine Strahlenaralien und Ölbäume sind die drei häufigsten Gehölze. Die Wege bestehen oft aus Stein, Kies oder stabilisiertem Sand.

Mauern und Hecken erfreuen mit üppiger Blüte, etwa von Drillingsblume, Westlichem Erdbeerbaum oder Oleander. In den Steingartenbeeten wachsen Lavendel, Thymian, Strohblume und Heiligenkraut. Dazwischen fügen sich Sukkulenten wie üppige Agaven und Mittagsblumen ein, die den Boden bedecken. Zu Füßen der Pflanzen schmücken Kies und Felsen die bepflanzten Flächen. Liegt der Garten über dem Meeresspiegel, wird am höchsten Punkt häufig eine Terrasse angelegt. Von hier aus lässt sich der gesamte Garten mit dem Meer oder der Landschaft im Hintergrund überblicken. Um die trockene Atmosphäre aufzufrischen, besitzen mediterrane Gärten Wasserläufe, Becken und Brunnen aus Stein, die an einen gewissen italienischen Einfluss erinnern.

Dank des milden Klimas sind mediterrane Gärten echte Lebensräume. Eine Außenküche ermöglicht es, den Garten einen Großteil des Jahres zu genießen. Es wäre schade, auf die lauen Sommerabende zu verzichten. Leuchten, Lichterketten und andere LEDs erhellen Terrassen und Gartenwege. In den Beeten setzen sie die Pflanzen in Szene und schaffen eine behagliche Atmosphäre. Wie der Name bereits sagt, wird der mediterrane Garten rund um das Mittelmeer angelegt. Andere Küstenregionen, etwa im Südwesten Frankreichs, können sich dagegen die meisten Pflanzen dieses Gartentyps leisten.

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Beispiel für einen mediterranen Garten

Lesetipp:

Der eingebürgerte Garten

Der naturalistische Garten bedeutet eine Rückkehr zu den Ursprüngen und eine Verbindung zur Natur in ihrer spontansten Form. Diese Art von Außenbereich ist ein Rückzugsort inmitten einer immer stärker zunehmenden Urbanisierung. Winterharte Pflanzen, lange Blütezeiten und attraktive Samenstände, Stauden und Gräser verbinden sich zu Wiesen, die schon immer da gewesen zu sein scheinen. Der naturalistische Garten erinnert an die Landschaft und Spaziergänge durch Felder. Dennoch handelt es sich um einen geplanten und durchdachten Garten, bevor er bepflanzt wird. Beispiele dafür sind der Garten von Piet Oudolf in Hummelo oder der berühmte Jardin Plume.

Für die Gestaltung eines naturalistischen Gartens sollten Sie den Beeten viel Raum geben – mindestens die Hälfte der Gartenfläche. Kombinieren Sie dafür Wildstauden wie Echinacea, Kranz-Lichtnelken oder Salbei. Da Sonnenhüte natürlicherweise auf Wiesen wachsen, vertragen sie Sonne und Trockenheit gut und zeigen von Juli bis September ihre Feldblumen. Die Kranz-Lichtnelke zeichnet sich durch ihr silbriges Laub, ihre buschige Wuchsform und ihre kleinen roten, pomponartigen Blüten von Juni bis September aus. Im selben Zeitraum zeigt Salvia nemorosa ‘Amethyst‘, ein leicht zu kultivierender Steppen-Salbei, seine malvenfarbenen Blüten in Ähren. Sie können diese Feldstauden nun mit Gräsern kombinieren! Denken Sie an Calamagrostis acutiflora ‚Karl Foerster’. Seine Wuchsform ist schlank, die grünen, biegsamen Blätter sind mit aufrechten goldenen Federähren geschmückt. Er lässt sich wunderbar mit Miscanthus kombinieren, etwa mit Miscanthus sinensis ‘China’ und seinen kupferfarbenen Ähren. In trockenem Boden können Sie auch die wilde Seite von Briza maxima zur Geltung bringen, dessen Stängel herabhängende, herzförmige Ährchen tragen. Dieses ideale Gras für Trockensträuße sät sich selbst aus, wenn Sie es gewähren lassen. Diese großen, lockeren und natürlichen Beete können von gut geschnittenen Hecken eingefasst werden. Struktur und Leichtigkeit verbinden sich dabei zu einem schönen Kontrast. Hecken aus Eiben oder Liguster grenzen die verschiedenen bepflanzten Bereiche ab und bringen die wilde Pflanzenpalette noch besser zur Geltung. Zögern Sie nicht, ein Wasserelement wie einen kleinen Teich hinzuzufügen. Mit einer Holzbrücke darüber nimmt der von Seggen und Schilf gesäumte Teich das Aussehen eines natürlichen Tümpels an. Lassen Sie zwischen den Beeten breite Rasenwege entstehen und stellen Sie hier und da Gartenmöbel auf, um den Garten in vollen Zügen zu genießen.

style jardin

Beispiel für einen naturalistischen Garten (Hummelo in den Niederlanden)

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