ABC: Pflanzen im Topf

ABC: Pflanzen im Topf

Pflanzen im Topf: die wichtigsten Tipps!

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 15. Juni 2026  durch Gwenaëlle 13 min.

Topfpflanzen: Begrünung ohne Garten, flexible Gestaltung und Schutz vor Frost – mit Tipps zu Pflanzung, Pflege und richtigem Gießen im Sommer.

Schwierigkeit

A wie Bewässerung

Das ist DAS entscheidende Thema! Doch Pflanzen haben so unterschiedliche Bedürfnisse, dass sich nur schwer eine allgemeingültige Regel aufstellen lässt. Da die Erdmenge in einem Pflanzgefäß oder Kübel begrenzt ist, muss häufiger gegossen werden als im Freiland. Häufigkeit und Wassermenge werden meist nach Gefühl – oder besser gesagt: per Fingerprobe – bestimmt! Üblicherweise empfiehlt es sich, das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknen zu lassen. Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit, indem Sie einen Finger einige Zentimeter tief in die Erde stecken.

Wie im Freiland ist es auch hier besser, seltener, dafür reichlich zu gießen, statt täglich nur ein wenig – idealerweise morgens.
Bei Untersetzern gilt: Lassen Sie darin kein Wasser stehen, da dies unter anderem Tigermücken anzieht. Stellen Sie den Topf stattdessen auf eine Handvoll Kies oder Tongranulat, damit die Luft zirkulieren kann und die Wurzeln nicht ersticken.

Im Süden des Landes, je nach Standort oder bei Trockenheit, können Sie eine durch Hitze welk gewordene Pflanze oder Pflanzen mit großflächigem Laub durch Besprühen wieder ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen. Dies ersetzt jedoch nicht das Gießen. Besprühen Sie die Pflanzen morgens, keinesfalls in der prallen Sonne, um Verbrennungen zu vermeiden.

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→Lesen Sie auch: Topfpflanzen gießen und unsere Tipps für die Pflege von Topfpflanzen im Sommer: Topfpflanzen und Gießen: Große Hitze während Ihrer Abwesenheit bewältigen, Bewässerungslösungen für Balkon und Terrasse, Wie lässt sich der Balkon und die Terrasse im Sommer abkühlen? Pflanzkästen und Kübel mit wenig Gießen – ist das möglich?; Tröpfchenbewässerung: wirklich das Allheilmittel? sowie unsere Tipps zum Tauchen von Zimmerpflanzen.

A wie Vorteile

Topfpflanzen gelingen bei schwierigen Bedingungen, vereinen Pflanzen mit verschiedenen Ansprüchen und schützen Funkien vor Schnecken. Der Garten wird mobil.

B wie Best Practices

Regenwasser zum Gießen: schützt Töpfe, ist ideal für Moorbeetpflanzen. Containerpflanzen umtopfen; Zwiebeln mit Einjährigen oder Stauden kombinieren.

C wie Topfauswahl

Der Topf ist an sich schon ein Anlass für eine ausdrucksstarke Gestaltung, die auf den Rest der Wohnung oder des Hauses und den Garten abgestimmt ist, vor allem aber schützt er als Behälter vor Kälte und Hitze.

Bei der Wahl eines Topfes sollten Sie Maße (siehe Topfgröße weiter unten) und Material (siehe Material), aber auch Form und Farbe sorgfältig berücksichtigen, um ein optisch ansprechendes, für die jeweilige Pflanze geeignetes Ergebnis zu erzielen. Eine mittelgroße Staude oder eine einjährige Pflanze kommt mit einem kleinen oder mittelgroßen Topf aus, während hohe Blühpflanzen (Gräser, Canna, Liebesblume) und Sträucher einen höheren Topf benötigen. Sukkulenten, Alpine und Kakteen können dagegen mit wenig Substrat gut gedeihen und werden daher meist in kleineren Gefäßen kultiviert.

Pflanzen mit hohem Wasserbedarf oder geringer Winterhärte sind in größeren Gefäßen besser geschützt, da ihnen mehr Substrat zur Verfügung steht und sie dadurch bei großer Hitze und starkem Frost besser geschützt sind.

Ein weiterer Aspekt, den Sie nicht vernachlässigen sollten, ist die Frostbeständigkeit der Töpfe. Bei Terrakottatöpfen sollten Sie dies unbedingt prüfen, da sie nicht alle gleichermaßen frostbeständig sind. Dies hängt von der Brenntemperatur des Tons ab und wirkt sich auf den Preis des Topfes aus.

Schließlich können Sie verschiedene Formen miteinander kombinieren oder harmonisch aufeinander abstimmen: niedrige Töpfe (Tröge, Schalen), Balkonkästen, quadratische oder rechteckige Pflanzgefäße, bauchige oder eiförmige Krüge und Töpfe, doppelwandige Töpfe, Töpfe mit Wasserspeicher, nostalgische Zinktöpfe … Das Angebot wird zweifellos immer vielfältiger! Vorsicht ist jedoch bei urnenförmigen Töpfen geboten: Durch die verengte Öffnung lässt sich die Pflanze nur schwer austopfen.

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→ Lesen Sie auch den Artikel von Olivier: Plastiktopf, biologisch abbaubarer Topf oder Terrakottatopf

D wie Drainage

Ein entscheidender Schritt für die meisten Kübelpflanzen beim Einpflanzen. Eine 4–5 cm hohe Schicht aus Tongranulat oder Kies im mittelgroßen Topf sorgt für eine gute Drainage, sodass die Wurzeln in der kalten Jahreszeit weniger Nässe ausgesetzt sind. Für saisonale Pflanzen, die feuchtes Substrat bevorzugen, etwa Canna oder Aronstab, ist sie nicht zwingend erforderlich.

Pflanzen im Topf: Tipps für Balkon, Terrasse und Innenhof

E wie Pflege

Topfpflanzen brauchen mehr Pflege als Pflanzen im Freiland: Gießen und Düngen sind häufiger nötig.

Auch Töpfe selbst verdienen Pflege! Entfernen Sie Kalkflecken auf Terrakottatöpfen mit weißem Essig.

Alte, vermooste oder verschmutzte Töpfe gründlich reinigen, besonders vor der Wiederverwendung. Verwenden Sie weißen Essig, möglichst mit Marseiller Seife, heißem Wasser und einer harten Bürste oder einem Schwamm. So entfernen Sie Rückstände und Schmutz innen wie außen, verhindern die Verbreitung von Krankheiten und Bakterien und beseitigen Salpeter.

→ Lesen Sie auch meine Tipps: Terrasse nach dem Winter neu gestalten

F wie DÜNGUNG

Die Gabe von Dünger ist bei Topfpflanzen notwendig. Das Substrat ist schnell ausgelaugt und profitiert nicht wie Freilandboden von organischen Bodenverbesserungen. Besonders wichtig ist die Düngung während des Wachstums und der Blüte, in der Regel zwischen März und September. Ab Herbst sollte nicht mehr gedüngt werden, damit die Pflanzen im Topf vor den kältesten Tagen ausreifen können. Für einjährige Topfpflanzen empfiehlt sich eher Flüssigdünger, da er leichter zu dosieren ist. Langzeitdünger in Granulatform (gemischtes Hornmehl und getrocknetes Blut) wirken jedoch besser und sind einfacher anzuwenden (meist genügt eine einzige Gabe). Pflanzen mit dekorativem Laub benötigen überwiegend stickstoffbetonten Dünger (‚N‘), während Blühpflanzen den ganzen Sommer über durch Dünger mit hohem Kaliumanteil (K) unterstützt werden. Verwenden Sie ruhig Tomatendünger: Er ist reich an Kalium und fördert die Blüte ausgezeichnet!

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→ Lesen Sie auch: Dünger für Balkonkästen und Kübel: Wann und wie wird er angewendet?; Dünger für Balkonkästen und Kübel: Welcher ist der richtige? Balkon, Terrasse und kleine Gärten: Blumenerde und Dünger für wenig Platz und Universaldünger oder Spezialdünger: Wie findet man sich zurecht?.

G wie große Themen

Wir geben Ihnen regelmäßig Tipps zum Pflanzen kleiner Bäume im Topf. Einige vertragen ein begrenztes Erdvolumen. Mit weniger Erde entwickelt der Strauch ein kleineres Wurzelsystem und wächst oberirdisch entsprechend weniger.

Bedenken Sie außerdem: Ein Strauch bleibt im Topf stets kleiner als im Freiland. Die Angaben auf Etikett und Produktseite beziehen sich auf die Größe im Freiland.

Bei Sträuchern und kleinen Bäumen wählen wir bevorzugt kompakte, zwergwüchsige oder aufrecht wachsende Formen (säulenförmig oder schmal), die auf kleinen Flächen weniger Platz benötigen. Fächer-Ahorne gehören zu den Stars auf der Terrasse. Ihre oft ausladende Wuchsform passt auch gut auf große Terrassen und an schattige Standorte.

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Großer Baum, großer Topf oder Pflanzkübel

H wie Überwinterung

Damit sie den Winter überstehen, erhalten frostempfindliche Pflanzen sowie wenig winterharte, immergrüne Topfpflanzen besondere Pflege: Sie kommen in ein ungeheiztes Gewächshaus oder einen Wintergarten beziehungsweise in einen hellen Raum mit 10–12 °C, gerne auch kühler.
Eine Mulchschicht (siehe unten) und ein Wintervlies für die oberirdischen Pflanzenteile sind ab den ersten Frösten empfehlenswert. Auch der Schutz des Topfes ist wichtig, da er die Wurzeln schützt und sie weniger der Kälte ausgesetzt sind (zum Beispiel mit Luftpolsterfolie, mehreren Lagen Jutegewebe oder allem, was die Kälte abschirmt). Schließlich sollten Sie die Töpfe auf Füße stellen, damit sie den Winter besser überstehen und weniger Kontakt mit dem kalten oder gefrorenen Boden haben.

→ Lesetipp: Topfpflanzen überwintern und vor Kälte schützen

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Schutzhülle für die oberirdischen Pflanzenteile und den Topf …

H wie FEUCHTIGKEIT

Hoch lebe der Topf ohne Loch! Er eignet sich für Pflanzen feuchter oder nasser Standorte, die sich mangels passender Erde manchmal nicht in den Garten pflanzen lassen. So können Sie feuchtigkeitsliebende Pflanzen problemlos in Töpfen ohne Abzugslöcher kultivieren. Hübsche Zinkwannen oder Waschzuber eignen sich zum Beispiel für Schachtelhalm und Aronstab. Glasierte Steinguttöpfe sind ideal für einige Farfugium oder weiße Thalie.

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Im Manoir de la Groie (49) begrüßen Riesenrhabarber, Schachtelhalm und Aronstab die Besucher … (© Gwenaëlle David-Authier)

I wie INNENRAUM

Zimmerpflanzen benötigen eine besondere Pflege. Die meisten stammen aus tropischen Regionen und sollten in der Regel keiner direkten Sonne ausgesetzt werden. Tauchen oder Besprühen ist bei empfindlichen Pflanzen mit behaarten oder glänzenden Blättern empfehlenswert, denn diese exotischen Pflanzen leiden oft unter zu trockener Raumluft. Auch weniger erfahrene Gärtner können wunderschöne Pflanzen kultivieren, darunter Sukkulenten, die nur wenig Pflege benötigen … Bei Zimmerpflanzen empfiehlt sich das Besprühen üppiger Pflanzen mit glänzendem oder lackiertem Laub; zugleich lässt sich damit Staub entfernen. Wie beim Gießen sollten Sie möglichst Regenwasser verwenden.

→ Lesetipp: Die Geheimnisse erfolgreichen Gießens: 7 goldene Regeln für Ihre Zimmerpflanzen; Freilandpflanzen, die auch drinnen wachsen, Die pflegeleichtesten Zimmerpflanzen, Zimmerkakteen und Sukkulenten: Kultur und Pflege; Blattläuse an Zimmerpflanzen bekämpfen, Wie gießt man Zimmerpflanzen? und Wie reinigt man das Laub von Zimmerpflanzen?

J wie Topfgarten

In der Stadt lassen sich triste, schattige Patios mit Töpfen und üppigem Blattwerk verwandeln. Kombinieren Sie Fatsie, Gewöhnliche Schusterpalme und nicht ausläuferbildenden Bambus oder Formschnitt für klassisches Flair. Tipps für Topfgärten, Mini-Sträucher und Innenhöfe.

L WIE LITER

Wie viel Blumenerde und welcher Topf für Strauch, Pflanze oder Gemüse? Volumen berechnen: Länge × Breite × Höhe; runde Töpfe: 3,14 × Radius² × Höhe.

M wie Material

Dies ist ein Aspekt, den Sie bei der Wahl Ihres Pflanzgefäßes oder Kübels nicht vernachlässigen sollten. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Kunststoff ist preiswert, leicht, frosthart und für moderne Zwecke oft farbig gestaltet … lässt die Pflanze jedoch wenig atmen, da er luftdicht ist (dafür muss seltener gegossen werden), und gefällt nicht jedem.
  • Terrakotta ist dekorativ und porös, ermöglicht also einen guten Gasaustausch und passt zu vielen Gestaltungen … ist jedoch teuer und schwer und je nach Modell manchmal frostempfindlich.
  • Neue synthetische Materialien (Glasfaser, Betonfaser) sind leicht, bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine schöne Auswahl an Formen und Größen. Wegen der geringeren Belüftung eignen sie sich jedoch nur für Pflanzen an frischen Standorten.
  • Holz ist schön, lässt die Wurzeln gut atmen, entwickelt eine Patina und eignet sich für große Gefäße. Es ist jedoch teuer und braucht mehr Pflege.
  • Metall: Zink oder Cortenstahl eignen sich für moderne Bereiche, sind leicht und praktisch für Pflanzen an frischen Standorten. In der Sonne erhitzen sie sich jedoch stark und sorgen für keine gute Belüftung der Erde.
  • Stein und Beton: Sie wirken auch im urbanen Umfeld dekorativ und sind frosthart, speichern jedoch die Wärme und bleiben teuer. Für Dachterrassen sind sie zu schwer.

→ Lesen Sie auch: Kunststoff-, biologisch abbaubarer oder Terrakottatopf? mit Tipps von Olivier sowie Terrakotta im Garten: Ideen und Inspirationen.

O wie OPTIMALE RAUMNUTZUNG

Spielen Sie mit Topfformen und -größen, um Balkon, Innenhof, Terrasse oder Beete im Garten zu gestalten. Hängende Töpfe, Kletterpflanzen an der Trennwand, große Kübel für Sträucher, niedrige Tröge für kleine Pflanzen …

Stellen Sie einige Pflanzen erhöht auf, etwa auf einem Dreibein oder einer niedrigen Mauer, um verschiedene Ebenen zu schaffen und ihre überhängenden Blüten besser zur Geltung zu bringen, etwa bei Christrosen, Begonien und anderen Pflanzen.

In einem modernen Ambiente haben Töpfe ein Wörtchen mitzureden! Sie tragen ebenso wie die Pflanzen zu einer schlichten, eleganten und oft sehr dekorativen Atmosphäre bei, wenn sie wie ein Muster wiederholt angeordnet werden. Das Gesamtbild wirkt raffiniert.

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→ Mehr erfahren mit Ingrid: Wie ordnet man Töpfe auf einer Terrasse an?

P wie passende Pflanzen

Eine Liste ist schwierig, denn viele Pflanzen gedeihen gut im Topf – manche, etwa Schmucklilien oder Clivien, mögen es sogar etwas beengt! Wählen Sie kompakte oder zwergige Formen. Bei einem Pflanzgefäß dürfen Sie jedoch experimentierfreudiger sein. Bringen Sie Abwechslung mit Stämmchen, Pflanzen mit kugelförmiger Wuchsform und locker überhängenden Pflanzen. Auch Ihr Geschmack beeinflusst die Pflanzenwahl, vor allem aber der Standort. Zu den besonders dekorativen Kübelpflanzen zählen Strauchveronika, Cycas revoluta, Zwergkoniferen oder Arten bis 2 m Höhe wie Pinus nigra ‘Nana’, kleinwüchsige Acer palmatum, Bougainvillee, Deutzia crenata ‘Nikko’, Echter Lorbeerstrauch, Acer campestre ‘Nanum’, Zwergobstbäume, Heideröschen, Fuchsien, Dianthus und viele mehr.

→ Entdecken Sie die besten Zwiebeln für den Topf, Strauchveronika im Topf kultivieren, die besten Schmucklilien für den Topf, unsere Auswahl an Koniferen für Töpfe und alle Beiträge zu Topfpflanzen.

P wie MULCH‌న్

Eine wenige Zentimeter dicke Schutzschicht auf der Erdoberfläche ist für Topfpflanzen unerlässlich. Sie hält die Erde frisch, verringert die Wasserverdunstung und die durch das Gießen verursachte Verdichtung. Im Winter schützt sie zudem die Pflanze. Der Mulch im Topf ist oft dekorativ (Tonkugeln oder bei manchen Pflanzen auch Kieselsteine). Für die meisten Pflanzen empfiehlt sich jedoch ein organischer Mulch , der den Boden beim Zersetzen anreichert: Falllaub, Buchweizenschalen, Kiefernhäcksel oder Kakaoschalen, aber auch Häckselgut wie BRF oder Chinaschilf-Flocken.

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R wie Recycling

Statt teurer Töpfe: Deko und Flohmarktfunde als Pflanzgefäße nutzen. Einheitliche Farben oder Materialien wirken harmonisch. Ideal: 3–5 Gefäße. → Mehr dazu: Pflanzen in ungewöhnlichen Gefäßen

R wie Umtopfen

Dies ist ein wichtiger Schritt, damit sich Pflanzen im Topf in einem größeren Gefäß besser entwickeln können. Umtopfen sollten Sie im Frühjahr, im März, bei Zimmerpflanzen vorzugsweise im Herbst. Ein Umtopfen ist ganzjährig möglich, etwa wenn der Topf zerbricht, wobei Sie große Hitze vermeiden sollten.
Eindeutige Anzeichen? Die Pflanze wächst langsamer, das Substrat trocknet nach dem Gießen schnell aus, die Wurzeln beginnen am Topfboden oder an der Topfwand zu kreisen …
Entfernen Sie möglichst viel altes Substrat und legen Sie die Wurzeln vorsichtig frei. Pflanzen Sie sie in einen größeren Topf (etwa drei Fingerbreit größer) und gießen Sie reichlich. Düngen Sie frühestens nach 6 Monaten, da das neue Substrat ausreichend Nährstoffe enthält. Wenn sich die Pflanze nicht herauslösen lässt, müssen Sie den alten Topf zerbrechen.

In der Regel wird alle 2 bis 3 Jahre umgetopft.

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→ Lesen Sie auch: Wie topft man eine Zimmerpflanze um?, Die wichtigsten Schritte beim Umtopfen: Anleitung für Anfänger, Wie wählt man den idealen Topf zum Umtopfen einer Pflanze? und Wie topft man eine Orchidee um?.

R wie Winterhärte

Im Topf ist die Winterhärte geringer: Rechnen Sie mit 2–3 °C weniger. Besonders Zitrusfrüchte, mediterrane Pflanzen, Bougainvillee, Protea und Baumfarne schützen.

→ Lesen Sie auch: Balkonpflanzen im Winter schützen; 7 Zitrusfrüchte für den Topf

S wie STIL

Terrassen und Balkone sind sehr beliebte Bereiche, deren Gestaltung besondere Aufmerksamkeit erhält. Sie bilden oft den Übergang zwischen Haus und Garten oder sind bei einer Wohnung der einzige Außenbereich. Je nach gewünschtem Stil können sie ganz unterschiedlich gestaltet werden: romantisch, japanisch oder exotisch, ländlich oder sehr modern – passend zum Wohnstil. Neben den Pflanzen beeinflusst auch die Wahl des Topfes die gewünschte Ästhetik.

> Welche Pflanzen für einen Zen-Balkon? ; Welche Pflanzen für einen exotischen Balkon? ; Welche Pflanzen für einen romantischen Balkon? ; Welche Pflanzen für einen modernen Balkon?

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Klassische Medici-Vase, kleine Töpfe aus unbehandeltem Terrakotta oder glasierte Gefäße … Der Topf verleiht Ihrer Bepflanzung eine ganz eigene Persönlichkeit

S wie SUBSTRAT

Das Substrat ist das Kulturmedium, die Mischung aus Erde, in der die Pflanze leben wird. Es ist entscheidend für die Gesundheit der Pflanzen, besonders im Topf! In der Stadt kauft man häufig universelle oder vielseitige Blumenerde. Von guter Qualität und mit Dünger angereichert, um Blühpflanzen zu fördern, sind sie wirksam.

Sparen Sie nicht beim Kauf guter Blumenerde für Sträucher, die lange im Topf bleiben sollen. Einjährige Pflanzen und Stauden fühlen sich in nährstoffreicher Blumenerde mit guter Wasserspeicherung wohl. Blumenerde für mediterrane Pflanzen lässt sich durch einen Anteil Sand in guter Blumenerde ersetzen, um die Drainage zu verbessern.

Wenn Sie einen Garten haben, ist es immer besser, das eigene Substrat aus Gartenerde und Kompost zu mischen und für besonders hungrige Pflanzen gute Lauberde beizugeben.

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→ Für weitere Informationen empfiehlt Virginie den Beitrag Wie wählt man gute Blumenerde aus?

S wie Erde auffrischen

Schwer umtopfbare Topfpflanzen: Im März 5 cm alte Erde schonend entfernen, durch frische Blumenerde ersetzen und gut gießen – auch Kletterpflanzen.

S wie Wurzelsystem

Nicht jede Pflanze eignet sich für Töpfe: Pfingstrose, Akanthus und Orientalischer Mohn scheiden aus. Ausläuferbildner wie Bambus, Minze und Melisse bleiben im Topf im Zaum.

T wie Topfgröße

Wichtig: Der Topf darf weder zu klein noch zu groß sein und muss zur Größe der Pflanze passen. Manche Pflanzen mögen es sogar, wenn ihre Wurzeln im Topf etwas beengt sind. Je größer der Topf, desto besser gedeiht die Pflanze jedoch meist, da ihr ausreichend Substrat zur Verfügung steht. Töpfe mit weniger als 30 cm Durchmesser sind kleinen oder sehr kompakten Pflanzen vorbehalten.

Bei größeren Pflanzen kommen Pflanzkübel, hohe große Pflanzgefäße oder sogar Orangeriekübel zum Einsatz. Auf Balkonen und Terrassen sollten Sie das Gewicht mancher großer Gefäße beachten und leichte Materialien wie Kunststoff, Fiberglas oder Kunstharz bevorzugen.

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Wählen Sie den Topf passend zur Größe und Ausbreitung der Pflanze

→ Lesen Sie auch 8 Zwergsträucher für den Ostbalkon; 8 Zwergsträucher für den Westbalkon; 8 Zwergsträucher für den Nordbalkon; 8 Zwergsträucher für den Südbalkon.

U wie Verwendung

Je Topf Solitärpflanze: immergrünes Laub oder markante Wuchsform, Formschnitt. Immergrünes und Sommergrünes mischen; paarweise am Eingang.

X wie xerophile Pflanzen

Sogenannte xerophile Pflanzen (für trockene Standorte), Sukkulenten und Kakteen nehmen eine Sonderstellung ein, da sie ganz andere Ansprüche haben: wenig oder kein Gießen, ein mit Kies oder kleinen Steinen, Bims und Sand angereichertes Substrat für eine sehr gute Drainage sowie einen vollsonnigen Standort. Zudem sind sie oft frostempfindlich und benötigen eine geeignete Überwinterung. Alternativ holen Sie sie im Herbst in einen ungeheizten Innenraum und kultivieren sie als Zimmerpflanzen.

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→ Auch lesenswert: Palmlilien im Topf kultivieren; Agaven im Topf kultivieren; Cordyline im Topf kultivieren.

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Sehen Sie unsere Pflanzenporträts in den Rubriken Topfpflanzen und Pflanzkübel und Topfblumen

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