10 Fehler für einen schönen Gemüsegarten
Tipps für reiche Ernten im Gemüsegarten
Inhaltsverzeichnis
Gartenfehler vermeiden: Tipps für ein erfolgreiches Gemüsebeet – im Podcast für Anfänger: https://podcasters.spotify.com/pod/show/promesse-de-fleurs6/episodes/7–Faire-son-premier-potager–guide-pour-dbutant—Promesse-de-fleurs-e2h44v7
Boden nicht vernachlässigen
Der Boden im Gemüsegarten ist die Grundlage! Daher ist es entscheidend, die Beschaffenheit des Bodens genau zu kennen, denn danach richtet sich seine Bearbeitung. Sandiger Boden zerfällt leicht und trocknet schnell aus, lehmiger Boden lässt sich nur schwer umgraben und erwärmt sich langsamer, kalkhaltiger Boden ist durchlässig … Kurz gesagt: Wer seinen Boden richtig bestimmt, vermeidet viele Fehler beim Gießen, Düngen, bei der Aussaat und bei der Auswahl des Gemüses …
Außerdem darf dieser Boden nicht Jahr für Jahr bewirtschaftet werden, ohne ihn anzureichern und zu verbessern. Denn im Laufe der Jahreszeiten und Kulturen wird der Boden ausgelaugt und verliert an Fruchtbarkeit. Schönes Gemüse wächst jedoch in einem stickstoff-, phosphor- und kaliumreichen Boden – Nährstoffe, die für sein Wachstum unverzichtbar sind. Deshalb muss der Boden regelmäßig mit Kompost oder Mist, gegebenenfalls auch mit Blumenerde verbessert werden. Diese organischen Materialien fördern außerdem die Aktivität der Regenwürmer, die wertvolle Verbündete für den Boden sind.
Gelegentlich können Sie auch organischen Dünger wie Hornmehl oder getrocknetes Blut ausbringen. Auch der Anbau von Gründüngung reichert den Boden an und lockert ihn. Und vor allem: Lassen Sie den Boden nicht unbedeckt.
Zum Schluss: Ihr Boden (und die darin lebenden Mikroorganismen, Bakterien und Regenwürmer) ist empfindlich. Vermeiden Sie daher, ihn beim Umgraben über mehrere Dutzend Zentimeter wahllos komplett zu wenden. Besser ist es, den Boden mit einer Grabegabel zu belüften und ihn anschließend mit dem Sauzahn zu bearbeiten.
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Beim Gärtnern braucht es Geduld: Warten Sie mit der Aussaat, bis der Boden warm genug ist. Tomaten und Zucchini erst ab April, teils Mitte Mai pflanzen.
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Dasselbe Gemüse am selben Standort anbauen
Wer Jahr für Jahr dasselbe Gemüse auf derselben Fläche anbaut, riskiert, den Boden mit der Zeit auszulaugen und seine Fruchtbarkeit zu verringern. Außerdem kann diese Vorgehensweise die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Krankheiten oder Schädlinge wiederholt auftreten. Im Boden gut etabliert, müssen sie nicht viel tun, um erneut ihre bevorzugten Wirtspflanzen zu befallen.
Mit einer Fruchtfolge begrenzen Sie all diese Risiken. Allerdings kann die Fruchtfolge schnell zur Herausforderung werden. Wenn Sie einen Gartenplan erstellen und von einem Jahr zum nächsten beibehalten, sollten Sie den Überblick behalten.
Darüber hinaus kann die Fruchtfolge zur Anreicherung des Bodens beitragen: Kulturen, die auf ein Beet mit Erbsen oder einer anderen Hülsenfrucht folgen, profitieren vom Luftstickstoff, der von den Knöllchen ihrer Wurzeln gebunden wurde.
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Den ersten Gemüsegarten anlegen – Ratgeber für AnfängerStandort und Klima nicht beachten
Ein Gemüsegarten im Süden Frankreichs oder im Bergland stellt andere Anforderungen: Frühling, Sommerhitze und Saisonende variieren. Die Auswahl von Paprika, Melone und Aubergine hängt vom Klima ab. Lokale Arten und Sorten sind meist besser geeignet. Auch der Standort ist entscheidend: Schatten für Salat, Kohl, Möhre und Rettich, Sonne für wärmeliebendes Gemüse.
Sich von Unkraut überwuchern lassen
Ob Sie sie Unkräuter, Wildkräuter oder unerwünschte Kräuter nennen: Bataten, Quecken und andere Kuhblumen können im Gemüsegarten schnell überhandnehmen. Unter bestimmten Bedingungen sind sie tolerierbar, doch manchmal werden sie wirklich störend. Denn sie konkurrieren mit jungen Trieben und frisch verpflanzten Keimlingen.
Lassen Sie sie daher nicht überhandnehmen, sonst fühlen Sie sich schnell überfordert. Zumal sie sich meist schneller entwickeln als Ihr Gemüse. Daher sollten Sie Gemüsebeete regelmäßig hacken und jäten – oder Ihre Gemüse-Reihen noch besser konsequent mulchen.
Großzügig mulchen
Mulchen im Gemüsegarten spart Wasser, hält Unkraut fern und schützt den Boden. Zu frühes Mulchen bremst jedoch die Erwärmung sowie Aussaat und Pflanzung.
Gute Gemüse-Kombinationen ignorieren
Mischkultur im Gemüsebeet: Welche Gemüse sich vertragen? Tipps gegen Schädlinge und Krankheiten – etwa Tomaten nicht neben Kartoffeln pflanzen.
Sich vor eindringenden Schnecken nicht hüten
Schon der Anblick einer Schneckenfühler lässt Sie die Haare zu Berge stehen? Umso besser! Schnecken im Gemüsebeet können Ihre Ruhe empfindlich stören: In einer milden Frühlingsnacht vernichten wenige Nacktschnecken die frisch gepflanzten Salate.
Ignorieren Sie Schnecken und Nacktschnecken nicht. Haben sie sich im Garten angesiedelt, bleiben sie dort – und das kann teuer werden.
Lesen Sie den Artikel von Ingrid B. mit 7 wirksamen, natürlichen Methoden gegen Schnecken.
Zu viel oder zu wenig gießen
Das Gießen gehört zweifellos zu den anspruchsvollsten Gartenarbeiten. Es muss ausreichend, aber nicht übermäßig, sinnvoll und dennoch nicht kontraproduktiv erfolgen. Oberflächliches Gießen ist nutzlos, während zu viel Wasser Fäulnis und Krankheiten fördern kann. Außerdem benötigen manche Pflanzen viel Wasser, andere sind genügsamer.
Durch Anhäufeln und Mulchen sollten Sie den Gießaufwand bereits begrenzen. Außerdem ist es entscheidend, je nach Jahreszeit zur richtigen Zeit zu gießen. Im Frühjahr und Herbst gießen Sie am besten morgens, im Sommer können Sie dies abends tun.
Lesen Sie gern meine Tipps zum Gießen im Gemüsegarten oder den Artikel von Jean-Christophe: Gießen im Garten: So geht’s.
Zur falschen Zeit schneiden
Manche Obstgehölze wie Himbeeren sowie Gemüse wie Kürbisse und Melonen brauchen einen Rückschnitt. Falscher Zeitpunkt oder Schnitt kann die Ernte kosten.
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